Freizeit für junge Menschen rund um das Konfirmandenalter in Bleckmar: 10.-12.7.2009

Zu einem Missionswochenende in Bleckmar sind junge Menschen im Konfirmandenalter (also zwischen 10 und 14 Jahren) eingeladen. Am Freitag, 10.7. geht es um 17.00 Uhr mit Ankommen und Zeltaufbau los.

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Gäste aus Südafrika und Arizona, USA vermitteln einen Eindruck von weltweiter Mission, an der auch die Lutherische Kirchenmission teil hat.

Am Samstag, den 11. Juli, stehen neben Andacht, Bibelarbeit, Missionsvorträgen der Missionare Rainald Meyer (Durban, Südafrika) und Axel Wittenberg (Pretoria, Südafrika) vor allem Spiel und Spaß auf dem Programm: Volleyball; Wiffle-Ball und schließlich ist ein Spieleparcour ist zu bewältigen. Am Abend grillt der Missionar selbst! Ein Film beschließt das Programm der jungen Leute, die übrigens auf dem Missionshausgelände zelten werden.

Am Sonntag, den 12. Juli 2009 findet dann das Bleckmarer Missionsfest (Jahresfest der Lutherischen Kirchenmission) statt. Dazu kommen weitere Gäste aus Belgien (Missionar Tepper aus Brüssel) und Brasilien dazu.

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Schönheit des Unterwegs.

Die Schönheit des Unterwegs.
Erlebnisse, Erinnerungen und Gedanken zur Dienstreise des Missionsdirektors in Südafrika im Juni 2009.

Bleckmar (Kreis Celle) -lkm- 26.06.2009: Sechs Flugreisen, 1000km Autofahrten, zwei Übersetzer, im Koffer und Handgepäck 300 Info-Chroniken, 26 Fußball-T-Shirts, eine Bibel, Bekleidung, ein Laptop, zwei Kameras, dass alles gehörte zur Reise des Missionsdirektors nach Südafrika im Juni 2009. Im Alter von 44 Jahren ist dieses die achte Dienstreise von Missionsdirektor Markus Nietzke seit 2003 nach Afrika. Die Frage, ob sich das investierte Geld für solche Stippvisiten mit Reisekosten, Gesprächen und Besuchen denn wirklich lohnt, lässt sich mit einem einzigen Wort beantworten: “Ja!”. Spannend ist lediglich die Frage: Für wen denn?

Die Reise im deutschen Sommer 2009 fing nicht gut an: Der Flug Hannover nach Amsterdam fiel aus, eine Maschine war defekt. Alle weiteren Flüge wurden daher verpasst. Eine Umbuchung wurde nötig, um auch wirklich rechtzeitig zum 12. Juni 2009 in Pretoria zu sein. Aber das bleibt die einzige Schwierigkeit der Reise.

Am Morgen des 11. Juni ging es in Johannesburg gleich im ersten Gespräch um Verwaltungsangelegenheiten. Die Missionsarbeit vor Ort wird aus dem Ausland finanziert. Obwohl man das nicht vermutet, sind allerlei Belange dabei zu berücksichtigen. Sich darüber auszutauschen, kostet Zeit und Geld. Mittags ein Gespräch an der Universität Pretoria mit dem Vizekanzler der Theologischen Fakultät. Es geht darum, ob ein SELK-Professor aus Deutschland an der Uni angestellt werden kann oder soll. Am Nachmittag Anstellungsgespräche mit zwei künftigen Missionaren der LKM, Paul Mosenogi und Jim Gumede. Sie werden in Gaborone und Kanye als Missionare arbeiten. Am Abend eine Sitzung des Vorstands der “Mission of Lutheran Churches”, in der es erneut um Verwaltungsangelegenheiten geht. Spätabends heißt es Quartier bei Missionar Wittenberg in Arcadia nehmen. So endet der erste lange Tag der Reise. Was bringt es? Klarheit in Fragen, die offen geblieben waren. Vergewisserung, dass manche Entscheidungen der Missionsleitung vorab berechtigt sind und Bestand haben können. Missionare, denen man konkret abspürt, sie haben Lust und Freude an neuen Aufgaben in Botswana.

Am Samstag steht eine Erholungsphase an: “Eindrücke mitnehmen, Afrika kennen lernen!”, so bezeichnet Anette Lange aus Bleckmar diesen Tag. Als neue Verwaltungsangestellte der Mission ist diese Dienstreise in Verwaltungsdingen wichtig. Aber ein Blick in die Schönheit Afrikas und ein Gespür für die Schönheit solchen Reisens soll ihr nicht verwehrt bleiben. Bei aller Arbeit im Auftrag der Mission: Die Seele muss auch ankommen. Und so durchquert die Reisegruppe tagsüber kurz den Nordwesten des alten Transvaals. Am Abend treffen sich alte Bekannte in Pretoria. Beim Duft von Braaivleis und entkorktem Rotwein werden Aspekte des Lebens heute in Südafrika ausgetauscht. “Ich war noch nie in Soweto!” bemerkt einer der Anwesenden, “obwohl ich mein Leben lang in Südafrika wohne und viel in der Welt unterwegs war!” Vor dem Aufbruch in ferne Welten einen Blick auf das werfen, was wir schon zu kennen meinen, kann durchaus erhellend sein, so ein Resümee dieses Tages.

Der Höhepunkt der Reise ist ohne Zweifel der Besuch am Sonntag in Soweto. Die Gemeinde Mofolo-North feiert ihr 50-jähriges Bestehen und hatte dazu eingeladen. Von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr dauert der Festgottesdienst, abwechslungsreich mit Liedern, Gebeten, Predigt, Ansprachen, Grußworten. Im Rahmen der Veranstaltung spricht auch Missionsdirektor Nietzke für die Lutherische Kirchenmission: “Wir freuen uns mit euch. Wir durften den Anfang (die Gemeindegründung) als Missionswerk mit einem unserer Missionare und vielen einheimischen Mitarbeitenden mitgestalten. Zur Freude gehört für mich auch, einen kleinen Rückblick über die 50 Jahre zu wagen: Und siehe: Wir haben als Missionswerk wohl auch manche Träne gesehen, die zur Zeit der Apartheid aufgrund von Ungerechtigkeit geflossen ist, aber sie nicht weggewischt. Ich bitte euch als Missionsdirektor der ‘Bleckmarer Mission’ -wie ihr uns kennt- um Entschuldigung. Lieber heute gesagt, als nie.” Im Nachgang sagt ein Betroffener: “That gives us comfort”. In einer E-Mail wenige Tage an den Missionsdirektor später ist auch zu lesen: “I hope your travel back home was pleasant. I was really touched by your speech at the 50th Anniversary at Mofolo Congregation. I think it takes a real man to be as bold as you were in front of the multitude and say what you said. May the Almighty grant you strength to go on with you task as your mission to do so.” Das bewegt selbst einen gestandenen Missionsdirektor im Nachhinein noch. Wie viel von dem, was unsere Missionare in treuer Missionarbeit getan haben ist noch in so guter Erinnerung. Aber auch die Schattenseiten der Arbeit sind nicht verborgen geblieben. Endlich wird es einmal ausgesprochen! In Erinnerung an die Worte des Lehrers Nun Mokone vor knapp 50 Jahren in Deutschland: “Ich bin ein Kind der Mission” kann der Missionsdirektor als gebürtiger Südafrikaner auch sagen: “Ich bin ein Kind der LCSA.” Applaus und reichlich Händeschütteln nach dem Gottesdienst machen deutlich, wie sehr man sich gerade über diesen Besuch freute.

Der Rest der Reise spielt sich im Wesentlichen im Großraum Durban ab. Die Missionare Meyer, Tiedemann und P. Weber werden besucht. Weiterführende Dienstgespräche werden dabei geführt: In der Wohnstube, am Kaffeetisch, im Auto, auf dem Sofa, am Strand. Ein ausführliches Gespräch mit dem Dekan der KwaZulu-Natal-Diözese, Dekan Twala, findet in Shongweni am Montagnachmittag statt. Es geht um das Engagement der Missionare und neue Optionen für die Gemeinden Umlazi und Ntala. Missionar C. Weber wird Anfang 2010 nach Durban wechseln und dort mitarbeiten. Daher gibt es einen kurzen Besuch in Umlazi bei Durban, wo südafrikanische Gastfreundschaft spürbar wird. (Wild-)Fremden Besuchern aus Deutschland wird im Pfarrhaus ein Glas Cola und eine Reihe “Plaatkoekies” gereicht, allein auf das Wort des derzeitigen Vakanzpastors hin: “Sie kommen aus Deutschland. Von der Mission. Sie grüßen euch.” Ein Besuch beim ergrauten über 80-jährigen Pastor Lubete in Umlazi schließt sich daran unmittelbar an. Sichtlich bewegt und gerührt über diesen Besuch lässt der altgewordene Mann die Väter der anwesenden Missionsarssöhne (Nietzke, Weber) grüßen: “Wir erinnern uns an euch!”. Erneut: Cola und Kuchen stehen bereit. Gelebte Gastfreundschaft. Mitten in Umlazi. Am späteren Dienstagnachmittag kommt es zu einer Begegnung mit dem Kirchenvorstand der FELSISA-Gemeinde Durban-Westville, um über “due dilligence” zu sprechen, sprich: das gemeinsame Ausloten, was missionarisch gesehen heutzutage in der zweitgrößten Stadt Südafrikas “eigentlich dran” wäre. Wir eilen nach Umhlangeni: Südafrika spielt im Twenty/20 Kricket — und gewinnt.

Thuthukani: Lasst uns vorwärts gehen, eine Kindertagesstätte in den Hügel um Mafu und Port Shepstone im Entstehen begriffen. Dort wird ein Baum wird am Mittwochvormittag eingepflanzt, “damit die Kinder sich noch in Jahren unter seinem Schatten ausruhen können”, wie Missionar Peter Weber in seiner Ansprache sagt. Zum “Event” gehört auch, das Pflanzloch vom Würdenträger ausheben zu lassen. Die Geschenke aus dem Kindergottesdienst der Kleinen Kreuzkirchengemeinde Hermannsburg werden überreicht. Sie lösen Tränen der Freude aus, Grüße werden hin und her ausgetauscht. Mittagessen beim Pastor der FELSISA-Gemeinde. Wieder Gastfreundschaft pur. Am Abend: Gegrillter Fisch und Fußball. Beim Tor dröhnt es durchs ganze Tal: “Bafana, Bafana!”

Der Donnerstag ist wieder Reisetag: Durban-Johannesburg-Pretoria. Erneut geht es um Verwaltungsangelegenheiten: Steuerpflichten, Steuerrecht für Missionare im Ausland: Kein einfaches Thema. Wenigen ist bewusst, dass die Missionare zwar SELK-Gehälter (d.h. Ein Euro-Gehalt) bekommen, aber in Südafrika ein Drittel weniger Nettogehalt bekommen als vergleichsweise Missionare in Deutschland. Missionare zählen im sich verändernden Südafrika zu den Höchst-verdienenden im Land. Am Abend: Rückkehr nach Deutschland.

Was kennzeichnet solch eine Reise nach Südafrika? Empfänglichkeit ist wohl ihr wichtigstes Merkmal. Sich dem immer wieder Neuen (auch wenn manches vertraut scheint) mit Demut nähern, ohne dem geht es nicht. Reisereaktionen werden entscheidend davon geprägt, was wir erleben, in wessen Begleitung wir uns befinden und welche Bilder und Erwartungen wir über eine solche Reise haben. “Aus wenigem viel zu machen verstehen, dieses erlebe ich bei jeder Reise nach Afrika” merkt der Missionsdirektor -wieder am Schreibtisch in Bleckmar- an. “Spuren solcher besonderen Reise-Erlebnisse prägen auch künftig mein Leben. Aber noch sind die Erinnerungen frisch. Ich möchte sie nicht so schnell verblassen lassen, wenn es geht.”

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Eine Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Mission /
Autor: Markus Nietzke, Missionsdirektor

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Schüler in Lemgo unterstützen Kinderheim in Moreira

Schüler des EKG Lemgo unterstützen Kinderheim in Moreira

Das Kinderheim in Moreira/Brasilien bekommt demnächst Unterstützung von Kindern aus Lemgo. Schüler der Klasse 5c des Engelbert-Kämpfer-Gynmasiums haben sich überlegt, bedürftigen Kindern irgendwo in der weiten Welt zu helfen.

EKG Lemgo

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Durch Pastor Volkmar konnte ein Kontakt zu Andrea Riemann hergestellt werden, die im Auftrag der Lutherischen Kirchenmission im Süden Brasiliens in verschiedenen Hilfsprojekten tätig ist. Frau Riemann, die im Moment für einige Zeit in der Heimat weilt, konnte am 24. Juni die Klasse in Lemgo sogar persönlich besuchen. Ihr Bericht aus dem Leben der Menschen in den Armenvierteln Canoas und aus dem Alltag im Kinderheim in Moreira beeindruckte die Kinder. Wie anders leben Menschen in anderen Teilen der Welt – und wie dankbar sind sie für kleine Dinge! Die Vorfeude, einem Patenkind helfen zu können, war der Klasse deutlich anzumerken.
(uvo)

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Missionswochenende und Missionsfest in Bleckmar: 10.-12. Juli 2009

Vom 10.-12. Juli finden in Bleckmar traditionell Missionswochenende und Missionsfest statt. Das Missionswochenende am Freitag und Samstag (10.-11. Juli) für Kinder rund ums Konfirmandenalter und am Sonntag, den 12. Juli 2009, wollen dann die Missionare Tepper, Wittenberg und Meyer durch Predigt, Podiumsdiskussion und im Kindergottesdienst erzählen, was es Neues aus ihrer Missionsarbeit gibt. Das Team Bleckmar lädt herzlich ein. Gottesdienstbeginn um 10.00 Uhr, Mittagessen gegen 12.00 Uhr, Nachmittagsveranstaltung um 14.00 Uhr, Ausklang bei Kaffee und Kuchen.

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Ich bin dann ‘mal weg … Missionsdirektor im Juni in Afrika.

„Ich bin dann ‘mal weg …“
Dienstreise des Missionsdirektors nach Südafrika.

Nicht zur Cape Town Book Fair vom 13.-16. Juni 2009 ist der Missionsdirektor in Afrika unterwegs, wobei das eine lohnende Sache wäre, sondern die Reiseziele lauten: Tshwane (Pretoria), Mofolo-North (Soweto), Durban, Wartburg-Kirchdorf-Pella, Umhlangeni und Shelley Beach. Vom 11.-18. Juni 2009 reist Missionsdirektor Nietzke nach Südafrika.

In Tshwane spricht der Missionsdirektor mit künftigen Missionaren der LKM in Botswana. Es haben sich eine Reihe einheimischer Pfarrer auf ausgeschriebene Stellen der LKM beworben. Ein Gespräch mit Vertretern der Uni Pretoria (TUKS) ist ebenfalls anvisiert.

Am Sonntag (14.6.2009) feiert die Lutherische Gemeinde Mofolo North der “Lutheran Church in southern Africa” (LCSA) das 50-jährige Gedenken der Grundsteinlegung und die Weihe der Kirche. Die LCSA ist aus der seit 1892 begonnenen Missionsarbeit der Lutherischen Kirchenmission (LKM) hervorgegangen. 1967 wurde die Kirche selbstständig. In der “Goldfeld-Mission” wirkte Missionar Friedrich Dierks. Eine Chronik dieser Arbeit wurde im Missionshaus in Bleckmar produziert und wird am Sonntag höchst offiziell übergeben werden.

Im Großraum Durban wird die Missionsarbeit der LKM weiter ausgebaut. Alte Verpflichtungen (Mission unter und mit Indern) und neue Aufgaben (eine neue missionarische Arbeit mit der LCSA und der Freien Evangelisch-Lutherischen Synode und deren Gemeinde in Westville im Großraum Durban ist angedacht) werden sorgsam bedacht, geplant und in ersten Ansätzen besprochen. Ein Besuch der neu begonnenen missionarischen Arbeit in Wartburg-Kirchdorf-Pella ergänzt die Reise nach KwaZulu-Natal. Die Kindertagesstätte “Thuthukani” (Lasst uns vorwärts gehen) in Mafu wird ebenfalls besucht. Dabei sollen gesammelte Geschenke aus dem Kindergottesdienst aus der Kleinen Kreuzkirche (SELK) zu Hermannsburg überreicht werden. Da auch aus der SELK-Gemeinde in Rothenberg, Odenwald eine ganze Reihe an Ausrüstungen an Fußballsachen für eine Mannschaft der Lutherischen Gemeinde Umhlangeni gestiftet wurde, sollen diese vor Ort überreicht werden.

Zum Schluss der Reise geht es um Verwaltungsangelegenheiten der Mission vor Ort in Südafrika; Gehälter für Missionare, Steuerpflichten und anderes. In gut zehn Tagen ist dann die kurze Dienstreise zu Ende und der Missionsdirektor wieder im Lande.

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Bibeln für Kinder in Durban, Südafrika

Durban, Südafrika. Missionar Rainald Meyer berichtet an die Sponsoren der Bibel-schenk-Aktion in Deutschland: “Hier sind Bilder von den Bibeln, die wir gekauft haben, und von einigen von den Kindern, die Kinderbibeln bekommen haben. Mit eurer Spende wird jede Familie mit Kindern eine Bibel bekommen.” Das Geld dafür wurde in Arpke gesammelt. Damit wird der Anfang des Unterrichts, für Eltern mit ihren Kindern zur Vorbereitung für die Konfirmation, gemacht. “Später, wenn die Kinder etwas größer werden, kommt der Katechismus hinzu”, berichtet der Missionar in der Missionsarbeit unter Indern in Phoenix und Chatsworth in Südafrika. Der Katechismus soll (so die Vorstellung des Missionars) unter seiner Anleitung als Teil der täglichen Familienandacht den Kindern im lockeren Gespräch unterrichtet werden. Mit Bibel und Katechsimus ausgerüstet finden die Kinder mit ihren Familien “allmählich einen Weg durch die Bibel, bis sie bei der Konfirmation eine gute Kenntniss von der Bibel haben”.

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4 X “7 Wochen mit …”

4 X „7 Wochen-mit …“

„7-Wochen mit …“ fand in der letzten Woche gleich vier mal Anklang in Bleckmar und Hermannsburg: Während der Sitzung des Missionskollegiums der Lutherischen Kirchenmission (LKM) in Bleckmar wurden die beiden Eröffnungsandachten am Mittwoch und Donnerstag im Rahmen der SELK-Aktion gehalten, im Konfirmandenunterricht im Pfarrbezirk am Samstag und schließlich am Sonntag Lätare in den Gottesdiensten wurde die Aktion vorgestellt.

Im Missionshaus wiesen die Infoplakate im Haupteingang schon vorab auf die Andachten hin. Namentlich nicht näher bekannte Personen der Passionsgeschichte wurden in den Blick genommen (ein Mensch am Weg bei Jesu Einzug nach Jerusalem, der Zweige von den Bäumen bricht; die Magd, die Petrus ertappt: „Du gehört doch auch zu denen, die zu Jesus gehören?“). Im Konfirmandenunterricht wurde eine Auflistung der Wochensprüche der Passionszeit bedacht: Die Bibelstellen wurden fleißig aufgeschlagen (eine gute Übung für das Kennen lernen der Anordnung der Bücher der Bibel), als Vertiefung sollten die Konfirmanden die fehlenden Worte der Bibelzitate einfügen. In ihrem Gottesdienst am Sonntag nutze die St. Johannisgemeinde (SELK) die Vorlage „Gebet und Lied“ der Amts für Gemeindedienst der SELK (AfG) und durchwanderte die angegebenen Stationen, jeweils mit Wochenspruch, Gebet, Lied versehen.

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In Hermannsburg verteilten die Konfirmanden die DIN 7 – Gebetshilfe „zum Gebrauch in der Zeit bis Ostern“, wie die entsprechende Ansage lautete, im Gottesdienst.

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„Ich habe selten die Passionszeit so intensiv ‘anders’ gestaltet und erlebt. Ich finde die Aktion richtig gut und sinnvoll“ wertet Missionsdirektor Nietzke das bis zum 12.4.2009 andauernde Projekt. „Ein, zwei Andachten liegen noch vor mir, aber ich hab’ schon jetzt Lust dazu!“

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Der erste Tag auf der Leipziger Buchmesse.

Donnerstag:, 12-03.09

Es ist ruhig um 9.30 in den Hallen der Leipziger Buchmesse. Die Aussteller in Halle 2 räumen hastig ihre Bücher, Fanartikel wie zum Beispiel Taschen, Kuscheltiere, Zeitschriften, Ketten, Anhänger und Bildbände zu bekannten Manga- und Anime- Serien aus.
(Manga): Ein bestimmter Zeichenstil aus Japan. Die Menschen und andere Lebewesen werden mit übernatürlich großen Augen dargestellt und meistens sind sie farbenfroh und sehr realistisch gezeichnet. (Anime): Eine Art Zeichentrickfilm aus Japan. Die bekanntesten sind zum Beispiel Heidi oder die Biene Maja.

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Plötzlich ein Gong. Dann ein Getrappel von Hunderten von Füßen. Die Türen werden aufgestoßen und nun treten Massen von Besuchern in die Hallen. Ein Ansturm auf den die Aussteller noch gar nicht richtig vorbereitet sind. Die Hälfte aller Sachen liegt noch in dem Kartons und Kisten. Nun geht die Hektik an den Ständen erst richtig los. Alle Händler versuchen ihre Waren so schnell wie möglich in die Regale einzuräumen ohne dabei etwas zu vergessen oder falsch anzuordnen. Das Verkaufen der schon ausgestellten Güter und dass Auspacken der noch nicht auf den Tischen liegenden Wahren muss gleichzeitig behandelt werden. Dies ist eine Kunst und Aufgabe der nur die großen Stände mit ihren vielen Angestellten gewachsen ist. Die Kleineren versuchen hektisch hinterher zu kommen; doch meistens werden ihnen die Waren schneller entrissen ,als dass sie neue nachlegen können.
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Der Andrang wird immer gewaltiger. Menschen allen Aussehens schieben sich durch die voll gestopften Gänge. Besonders häufig zu sehen und durch Ihre Kleidung und das gesammte Aussehen auch sehr auffällig sind Punks, Gothics, Visus und Emos. Sie sind Anhänger der Leipziger Buchmesse. Nicht nur wegen den vielen bunten Büchern und co. sondern viel mehr weil sie die Kuscheltiere und Beihefte, die Annhänger und Kettchen zu ihren Lieblings Anime- und Manga- Serien kaufen wollen. Der Style dieser Menschen ist meist mit einem Tragen von tiefschwarzer Farbe verbunden. Dazu kommen Häubchen, Ketten, Massen an Armbändern und vieles, vieles mehr. Die Mottos dieser Szene sind:´´ Je auffälliger desto besser und nie genug Kitsch.“ Also alles in einem: “Trag was dir gerade gefällt!”
Viele Anhänger dieser Szene drücken mit ihren Klamotten auch ihre Gefühle aus. So ist ein bunt gekleideter Junge eben gerade fröhlich und nicht tieftraurig.

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Zu diesem Aussehen gehört auch noch das sogenannte Cosplay. Man kann das Wort aus dem Englischen ableiten. Es bedeutet soviel wie Kostüm Nachspielen. In diesem “Trendsport“ geht es darum einer bestimmten Figur aus einem Manga besonders ähnlich zu sehen und alle seine Eigenschaften perfekt nachzuspielen. Ein besonders anstrengender Teil dieser Arbeit ist das Schneidern der Kostüme. Denn, es gibt keine Geschäfte in Deutschland, die Cosplaysachen verkaufen. Also heißt es selber dran machen und nähen, flicken und stopfen.

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Die Halle 2 ist der Ort an dem diese Leute ihre volle Aufmerksamkeit ihrem Lieblingshobby zuwenden können. Dort gibt es einfach alles, was das junge Japanfanherz erfreut.
Einfach alles, was mit dem Land der aufgehenden Sonne zu tun hat wird in die Hand genommen, aufgesetzt, ausprobiert oder in diesem ganz besonderen Fall der Buchmesse: durchgelesen.

Die Reporter drängeln sich darum die besten Fotos von den sehr an den Kameras interessierten Fans zu schießen. Es wird posiert, sich zum Takt der Musik gerekelt und alles gegeben, um ein perfektes Bild zu schießen.

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Ebenfalls gut besucht wird die Leipziger Buchmesse von Schulklassen. Enorm viele Lehrer/innen ziehen mit ihren zumeist Schülern und Schülerinnen durch die Hallen. Speziell für sie ist jedoch die Halle 2. Sie dreht sich in diesem wie auch schon im letzen Jahr ganz um das Thema Jugendliche und Kinder. So ist es sehr von Vorteil vorsichtigen Schrittes zu gehen, weil es sonst leicht passieren kann, einen Grundschüler umzurennen oder über ihre meist überall verstreuten Taschen zu fallen. Ein Großteil dieser Schüler ist nicht an den Büchern oder an Zeitschriften interessiert , sondern daran so viel wie möglich Geschenk- und Werbeartikel mitzunehmen. So hört man auch immer wieder die Frage: “ Gibt es hier etwas gratis ?“ oder etwa: “ Darf ich das einfach mal mitnehmen ?“ Von diesen oder ähnlichen Fragen sind die Verkäufer schon nach dem ersten Tag enorm angenervt und die Schüler ziehen beleidigt ab, wenn man ihnen sagt: “Hier gibt es nichts umsonst.“ Jedoch ist dies nicht so schlimm als wenn man etwas zu verteilen hat. Nach gut fünf Minuten hat man alles, was man zu verteilen hatte, an gierige kleine Hände abgegeben. Diesen Händen ist es egal, was es ist, wofür es ist und ob sie es überhaupt gebrauchen können.
Die einzige Sache, die zählt ist, … es war ja gratis.

Nachdem sie die gesamten Regale leergeräumt haben und nichts mehr übrig geblieben ist außer einem riesigen Haufen Müll und Dreck, verfliegt der Auflauf wieder und die Schüler widmen sich wichtigeren Sachen wie zum Beispiel dem Animekino oder dem Glücksrad.

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Fotos und Berichte: Jonathan K.

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Junge Menschen auf der Leipziger Buchmesse (LBM)

Freitag 13.03.09

Junge Menschen auf der LBM:

Hier ist einfach für jeden etwas dabei. Es geht vom Alter 0 bis in die Unendlichkeit..

Besonders interessant sind jedoch die Angebote, die Junge Leute zum Lesen bringen sollen, und so geht es schon mit den ganz Kleinen los.

Hier auf der Messe gibt es Stände, die eher an einen Kindergarten als an eine Buchmesse erinnern. Sie sind quietsch bunt und voll mit Legosteinen, bunten Blumen, Luftballons und vielem mehr. Doch was steckt eigentlich dahinter? Zwischen all den Spielsachen befinden sich auch Kinderbücher wie zum Beispiel die kleine Raupe. Sie ist eine kleine Raupe, die sich den ganzen Tag mit Fressen beschäftigt, sich verpuppt und schließlich zu einem wunderschönen Schmetterling wird.

Einfach ein tolles Buch für Kinder. Dieses und ähnliche Bücher findet man zuhauf in der 2ten Halle der LBM. Sie bieten viel Möglichkeit für junge Menschen ihren Lesetrieb zu entwickeln. Daher sieht man auch viele Mütter die mit ihren Kinder an den Ständen anhalten und den Lesetrieb ihrer Kinder fördern.

Doch das ist erst der Anfang. Familientag ist erst der Sonntag. Ein Tag, der von quietsch bunten Luftballons und Kinderattraktionen beherrscht sein wird.

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Außerdem ist auch ganz klar zu erkennen, wo hier die Interessen bei Jungs und Mädchen liegen. Während die Mädchen sich die Bücherregale ansehen und sie genau erforschen, sind die Jungs eher an den Spielkonsolen interessiert. So bilden sich vor Spielen wie Carracer und co. riesige Schlangen von wartenden jungen Männern, denen die Bücher nicht so wichtig sind wie die flimmernden Bildschirme. Die Mädchen hingegen wollen alles entdecken und gehen so langsam ihre Runden durch die Hallen. Sie sind sehr aufgeschlossen gegenüber allem Neuen und lassen sich leicht in Gespräche verwickeln.

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Genauso unterschiedlich wie die Besucher der LBM sind auch die Stände. Es gibt große, kleine, viel besuchte und auch einige mit fast gar keinem Besuch. Besonders auffällig ist es, wie die Größenunterschiede verteilt sind. Bekannte Fernsehsender wie Arte oder ARD präsentieren sich auf riesigen Ständen, in denen sich die Massen tummeln. Andere Stände von Buchverlagen, die fast niemand kennt, bleiben zum größten Teil unbesucht.

Doch gerade da liegt meiner Meinung nach der Reiz der kleinen Aussteller. Sie sind meistens freundlicher als die großen und lassen sich außerdem viel leichter in ein Gespräch verwickeln, in dem sie gerne und gut Auskunft geben. Dies ist ein Punkt, den ich bei den großen Ausstellern noch sehr vermisse.

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Bericht und Fotos (c) Jonathan K.

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Leipziger Buchmesse 12.-15.3.2009 LKM beauftragt einen Korrespondenten vor Ort.

Zur Leipziger Buchmesse in dieser Woche hat der Missionsdirektor einen jungen Mann aus Hörpel (bei Bispingen) entsandt. Die Messe ist weltbekannt und informiert umfassend über Neuerscheinungen und Trends im deutschsprachigen Buchwesen. Laut Presseinfo der Veranstalter werden ‘Teilsegmente des Buch- und Medienmarktes zu erlebnisorientierten Themenwelten entwickelt und zielgruppengerecht beworben’.

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Ein ganz besonderes Anliegen der Leipziger Buchmesse ist die “Leseförderung”: Ziel dabei ist es, junge Menschen mit dem Medium Buch vertraut zu machen. Kinder und Jugendliche können ihre eigene Bücherwelt entdecken und erfahren, wie Lesen und die Beschäftigung mit Büchern Spaß machen. Deswegen hat der Missionsdirektor einen gut 16-jährigen gebeten, von der Messe zu berichten. Ob nun per E-Mail, per SMS oder erst hernach, wird sich zeigen. Man darf gespannt sein!

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