Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (10)

2. Juli 2008

Kurz vor 7.00 Uhr geht es los gen Rabber, wo wir zwei Stunden im Fürbittkreis verbringen wollen. Auf geht´s!

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Und danach? Wir entspannen uns in Bleckmar, da dort am Nachmittag noch einmal das Missionsfest vom 11.-13. Juli durchgeplant werden soll. Letzte Regelungen müssen noch getroffen werden …

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (9)

Nachtrag zum 30. Juni:

Ein schöner Abendspaziergang in Bleckmar soll nicht unerwähnt blieben!

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (8)

30. Juni 2008

Heute machen wir frei, das ist dann auch mal “dran”, nach soviel Eindrücken. Außerdem wartet der Garten, einige Emails und nicht zuletzt die Zeugniskonferenz auf mich. So füllt sich der Tag. Aber auch Besuch war da: Aus Holland, meine Eltern. Abend grillen wir als Familie, das erste Mal in diesem Sommer.

1. Juli 2008

Celle, Lachendorf (und Hannover für mich) stehen heute auf dem Programm. Vormittags geht es los: Stadtbesichtigung, später Statdtrundfahrt. Nachmittags und Abends Besuch in Lachendorf: Christuskirche, meine Geschwister und Eltern. Währenddessen bin ich zu zwei Sitzungen in Hannover im Kirchenbüro (Wittenberg-Konsultation, AG Mission und Diakonie in Deutschland).

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (7)

29. Juni 2008

Jahresfest in Guben. Wir brechen rechtzeitig aus Berlin auf und sind um kurz nach 9.00 Uhr da. Mit dem Jahresfest findet zugleich der Regionalkirchentag der Lausitz statt. Der Sonntag ist gefüllt mit schönem Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein, vielen netten Gesprächen (mit Oberin Adelheid Hahn, Missionar Holger Thomas, Peter Wroblewski, Stefan Süss, Michael Otto, und Bischof Voigt um nur die längeren Gespräche zu nennen) und einem Grußwort von Mary an die dort versammelte Gemeinde.

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (6)

28. Juni 2008

“Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …”, so heißt es heute. Über Uelzen nach Stendahl, dann weiter bis Berlin Hbf, um dann in Zoo im Hotel Belmondo zu übernachten. Vorher ein Besuch in Marzahn. Besichtigung des Kanzleramtes, des Reichstags und des Brandenburger Tores. Checkpoint Charlie.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir fahren mit Verzögerung nach Berlin. Der Zug aus Stendahl verspätet sich, aber wir kommen nach Berlin. Das Hotel ist nicht auf dem Kurfürstendamm 75, sondern Nummer 17. Und da passiert es: Der Geldbeutel des Missionsdirektors wird entwendet. Was nun?

Wir gehen zum Bahnhof Zoo und melden den Vorgang, am Ende erstatte ich Strafanzeige gegen unbekannt. Trotzdem wollen wir noch etwas von Berlin sehen. Wir reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Mary hat mit derweil etwas Geld geborgt) und besichtigen Kanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor. Wir gehen “Unter den Linden” spazieren, am Hotel Adlon vorbei und dann zum Berliner Dom, wo uns Volker und Isi erwarten. Nach einem kleinen Abendessen hören wir Werke mit Orgel, Trompete und Sopran von Händel, Bach, Torellli und andere. Abend noch ein weiterer Spaziergang zur Staatsoper und am Ende eine Reise mit der 100, zurück nach Zoo.

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (5)

27. Juni 2008

Heute trennen sich die Wege von Mary und Vivial einmal. Während Vivian mit mir nach Rotenburg / Wümme fährt, wird Mary nach Stelle fahren. In Rotenburg besichtigen wir die Europa-Schule und am Nachmittag gibt es einen Vortrag in der Immanuelsgemeinde (SELK). Schon interessant, wie die Berufsbildende Schule strukturiert und aufgebaut ist. Wir treffen den Schulleiter und andere Lehrer, werden sachkundig von Herrn Miesner geführt und begleitet. Vivian macht sich viele Aufzeichnungen, sie will es später ihrer Mutter erklären. Mittags suchen wir ein chinesiches Restaurant auf, wo wir schon Besuch von dort haben, wollte ich einmal zeigen, was hier dazu angeboten wird. Am Nachmittag findet ein sehr schönes, lebendiges Gespräch mit sechs Damen aus Rotenburg statt, bei Kaffee und Kuchen. Alles sehr lecker! Wir denken darüber nach, ob es nicht eine Entsendung von Backfrauen nach Rotenburg geben könnte …

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Am Abend feiern wir das Klassenfest von Jochen mit. Fast alle Eltern sind gekommen, Frau Jonas hat vier Jahre exzellenten Unterricht gehalten und zu ihr besteht seitens der Kinder ein inniges Verhältnis.

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (4)

26. Juni 2008

Unsere Gäste sind heute mit Martin Benhöfer nach Uelzen gefahren, die Besichtigung des Hunderwasser-Bahnhofs schloss sich an einen Besuch im Gymnasium an. Nach dem Mittagessen wurde das weltberühmte Kloster Ebstorf besucht, mit Führung und Erklärungen zur Baugeschichte. Am Nachmittag berichten die beiden Damen in Nettelkamp. Sehr interessiert waren die Zuhörer, unter denen auch ein Ehepaar aus Melbourne, Australien gehörte.

Um die Veranstaltung anzukündigen, wurde folgende Meldung an die lokale Zeitung geschickt:

Zu Gast in Nettelkamp: Christen aus Hongkong.
Mary Chiu und Vivian Chu sind Mutter und Tochter und derzeit als Gäste der Lutherischen Kirchenmission (Bleckmarer Mission) für drei Wochen zu Besuch in Deutschland. In dieser Zeit besuchen sie einige Kirchengemeinden, um ihre Heimatkirche vorzustellen, die so ganz anders ist, als Kirchen in Deutschland: Die Lutherische Kirche der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong ist für deutsche Verhältnisse nicht groß, betreibt aber mit ihren 8.500 Gemeindegliedern 30 Schulen und eine breite Palette an Einrichtungen von Eheberatung bis Suchthilfe. Dies alles wird neben der kirchlichen Kern-Aufgabe, das Evangelium zu verkündigen, bewältigt. Aus dieser breit angelegten Arbeit und davon, wie es sich als Christ in Hongkong lebt, welche Hoffnungen und Sorgen die Menschen haben, berichten die beiden Frauen…

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (3)

25. Juni 2008 Gedenktag der Augsburgischen Konfession von 1530

Um 14.00 Uhr werden wir bei der “Lutherischen Stunde” in Sottrum erwartet. Dort haben wir uns zu einem Besuch angemeldet. Nach dem Empfang und der Begrüßung werden wir -etwas überraschend für uns- ins Aufnahmestudio gebeten. Dort wird es ein Interview geben, welches mitgeschnitten und zugleich gefilmt wird.

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Mit Propst em. P.i.R. Manfred Weingarten im Büro der Lutherischen Stunde e.V.

Am Nachmittag besuchen die beiden chinesischen Damen die Domstadt Verden, während der Missionsdirektor sich mit P.i.R. Helmut Neddens über Fragen seitens der Mission zu Osteuropa bespricht.

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Abends findet um 20.00 Uhr ein Gespräch mit dem Frauenkreis aus der Zionsgemeinde (SELK) Verden statt. Daran schließt sich das “Public Viewing” auf dem Anita-Augspurg-Platz an. Gemeinsam wird der Sieg der deutschen Fußballmannschaft bejubelt.

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (2)

23. Juni 2008

Unsere Gäste besuchen vormittags den Kindergarten am Neuen Weg in Bergen und besuchen dabei die “Bunte Gruppe”. Sie sind begeistert, wie in Deutschland ein Kindergarten aufgebaut ist, und vor allem: Wie viel Platz im Kindergarten eine einzige Gruppe hat.

DSCF0003 Mit Frau Paul, Keeno und Jeremia

Nachmittags geht es nach Mojenhop, zum Vorsitzenden des Missionskollegiums der SELK, Hermann Borchers. Dort gibt es Kaffee, Tee, Kuchen und gute Gespräche. Anschließend kommt es zur Begegnung mit der so genannten Missionskuh. Dazu hatte es schon Anfang des Jahres geheißen:

“Antja” unsere Missionskuh gibt es nicht mehr. Wir mussten sie zum Schlachten geben. Dafür haben wir jetzt eine andere Kuh ausersehen, für die Mission zu melken. Sie heißt “Clora”. Man kann sie gut erkennen, da sie nur einen halben Schwanz hat. Es ist auch eine Anglerkuh. Das Gute ist, sie gibt noch etwas mehr Milch: nämlich 7900 Liter und das noch bessere ist, wir haben aufgrund der Milchpreissteigerung mehr Gewinn gemacht …” der unserer Mission zu Gute kommt.

Diese “Clora” nun wurde auch von Mary und Vivian “gemolken”. Für die beiden war es das erste Mal in ihrem Leben, eine Kuh zu melken!

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Am Abend kam es zur ersten Präsentation und Vorstellung ihrer Arbeit in Hongkong und China in der Pella-Gemeinde (SELK) Farven. Sehr interessant und ganz anders als wir es in Deutschland kennen oder aus unserer eigenen Missionserfahrung in Afrika.

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24. Juni 2008

Morgens: Besuch in der 5. und 7. Klasse der Hermann-Ehlers-Realschule in Bergen. Dort hatten wir Termine vereinbart. In der 7. Klasse kam ein lebendiges Gespräch in Gang, es wurde hin- und hergefragt, chinesische Schriftzeichen erläutert und Namen mit chinesischen Buchstaben aufgeschrieben.

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Nach dem Mittagessen (am Johannistag gab es Spargel, Schinken und Hühnchen im Missionshaus) mit dem Bischof der SELK, H.-J. Voigt, wurde ausgespannt (”Jet-Lag”) und jeder konnte ein wenig am Computer arbeiten und vorarbeiten, Korrespondenz erledigen, usw. Nachmittags gins dann nach Bergen-Dohnsen, zu einem Kindergartenfest.

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Und wieder ist ein schöner, ereignisreicher Tag vorbei.

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Eine Chinesische Delegation aus Hong Kong: Ein Tagebuch (1)

20. Juni 2008

Heute Abend kamen die beiden Damen aus Hong Kong um 22.05 Uhr am Flughafen in Hannover an: Müde aber sehr neugierig auf Deutschland, die SELK und die Lutherische Kirchenmission. Das Standquartier ist das Missionshaus in Bleckmar.

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21. Juni 2008

Konfirmandenunterricht mit dem Missionsdirektor und Besichtigungstour in Hermannsburg, der Wirkungsstätte von Ludwig Harms, geb. 1808. Kennen lernen der Konfirmanden aus Hermannsburg und Bleckmar, erst Präsentation: Wo ist Hong Kong? Wer sind Mary Chiu und Vivian Chu? Wie sieht es im Kindergarten in der Sharon Lutheran Church (LC-HKS) aus?

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Kennen lernen von Detlev Kohrs (ELM) und Frau beim Spaziergang über den Markt der Möglichkeiten des Hermannsburger Missionsfestes.

Abends: Shoppen in Bergen

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22. Juni

Konfirmationsfeier in Leipzig. Eingeladen hat das Missionarsehepaar Gevers. Im Kreise der Familie (der Missionsdirektor ist Cousin zweiten Grades) wurde ein schöner Gottesdienst gefeiert und anschließend im Sächs.-Bayrischen Bahnhof ein gemütlicher Nachmittag verbracht.

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