Archiv für Juli, 2007

Haarmonie in Afrika am 21.07.2007 in Faßberg

„Tauchen Sie mit uns ein in afrikanisches Flair …“ so heißt es im Flyer des Friseursalons Haarmonie in Faßberg mit dem zu einer Veranstaltung im Haarsalon eingeladen wurde. Und das gelang: Kunstvolle Gemälde, afrikanisch-angehauchte Trommelmusik, Frisuren und Stylings im afrikanischen Stil, ausgefallene Accessoires, Blumen und Pflanzen, afrikanisches Essen, Getränke, Kinderschminken.

Verschiedene Firmen und Betriebe aus Faßberg waren an der Gestaltung des Nachmittags beteiligt, das im Flyer angepriesene „etwas andere Frisuererlebnis“ war so: Ganz anders als man es in einem Friseursalon vermutet. Einzelne Bilder vermitteln davon einen Eindruck.

Haarmonie 007 Frisuren / Styling …

Haarmonie 013 Nettes Ambiente, Außengelände

Haarmonie 014 Kinderschminken …

Haarmonie 017 … und das Ergebnis!

Essen und Trinken Haarmonie 022

Haarmonie 019

Im BlickPunkt Hermannsburg vom Donnerstag, 19. Juli 2007, Seite 7 heißt es in der Bekanntmachung des Events auch: „Und weil Afrika nicht nur eine faszinierende Landschaft und Tierwelt, sondern auch viel Armut bedeutet, wird an diesem Tag ein Spendenschwein aufgestellt, dessen Inhalt für Kinder in Afrika zur Verfügung gestellt werden soll.“ Hier kommt die Lutherische Kirchenmission -Bleckmarer Mission- e.V. von 1892 ins Spiel, die dafür Sorge trägt, dass die gesammelten Spenden und Zuwendungen der Arbeit mit HIV und AIDS-kranken Kindern in Serowe und den umliegenden Viehposten zugute kommt. Dazu wurden Infoblätter und die beiden Kindermissionsblätter: „Heute morgen habe ich geweint…“ und „Goitseones Problem“ ausgelegt.

Haarmonie 012 Den „Stand“ der Mission im Blick

Auf die Frage, wieso gerade die LKM dazu gebeten wurde, antwortete Silke Lambrü, Friseurmeisterin und Organisatorin des Festes, sie sei durch eine Anzeige in der Beilage „Wir in Bergen“ der Celleschen Zeitung vor zwei Wochen auf die Mission aufmerksam geworden.

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Neues aus Belarus …

Nach der Platzierung des Reiseberichts aus Belarus schreibt der Gründer des Vereins Humanitäre Hilfe, Horst Biemer, in einer Email vom 22.7.2007 an den Missionsdirektor:

„Gestern hat der Verein ein Haus in Polosk vorfinanziert, so daß jetz sieben Häuser für zehn Gemeinden zur Verfügung stehen, damit in den Häusern Gottesdienste und Versammlungen gehalten werden dürfen. Präses Meyerson überlegt schon, ob dieses neue Haus auf Grund der Lage und der Größe nicht für einen „Missionar“ für Polosk, Witebsk und Orscha geeignet sein könnte. Das sind allerdings nur Überlegungen, die im Moment wohl nicht realisiert werden können, vielleicht mal mittelfristig in vier bis fünf Jahren, wenn jede Gemeinde ein eigenes Haus hat und die 11. Gemeinde in Berosovka noch dazu gekommen ist.“

Wir wünschen aus dem Missionshaus weiterhin gutes Gelingen!

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Humanitäre Hilfe in Osteuropa erwünscht

Altbischof Dr. Roth besuchte mit einer Delegation die Gemeinden der staatlich registrierten Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Weißrussland, zwei Kinderheime und staatliche Dienststellen. Begleitet wurde er von den beiden Projektleitern Günther Meese aus Norddeutschland und Horst Biemer aus Greifenstein, so wie einer Delegation aus Braunschweig mit Pfarrer Neddens, einem Vertreter der Lutherischen Kirchenmission so wie einem Theologiestudenten von der Theologischen Hochschule aus Oberursel als Dolmetscher.

„Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung seit 2001 und bitten Sie um weitere Hilfe“, so der Bevollmächtigte der Regierung von Belarus für Religion und Nationalitäten in Minsk. „Unsere Invaliden und Veteranen sind dankbar für Ihre Hilfe und hoffen auf weitere Hilfe“, so die Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Invaliden in Dubrowica, nahe der Tschernobyl-Sperrzone. „Ihre Hilfe ist immer willkommen“, so die Gemeindeleiterin in Orscha.- Das sind Äußerungen, die die Teilnehmer der Begegnungsreise durch die Gemeinden in Belarus vor Ort zur Kenntnis nehmen konnten.

Die Delegation führte die Reise vom 17.06.07 bis zum 24.07.07 durch. Sie fragten in allen Gemeinden nach Sinn und Zweck der humanitären Hilfe. Von denen, die die humanitäre Hilfe vor Ort verteilen, kamen ausschließlich positive Äußerungen. Sie baten darum, im Rahmen der staatlichen Gesetzgebung die geleistete Hilfe aus der SELK fortzusetzen.

Die Kirche in Belarus hat in Polosk ein Diakonisches Zentrum eingerichtet, über das alle Transporte in Zukunft laufen werden. Intensiv wurde in einigen Gemeinden nach einer Freizeit für Kinder der Gemeinden, wenn möglich in Deutschland, gefragt. Das war vor allem dort der Fall, wo die Umwelt durch Tschernobyl geschädigt ist und dieses Auswirkungen auf die Kinder hat. „Die Reisegruppe hat dieses Anliegen zur Kenntnis genommen, ohne Hilfe versprechen zu können“, sagte Roth.

Nach den Religionsgesetzen in Belarus darf kein Gottesdienst in privaten Räumen stattfinden, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche in Deutschland hatte daher über den Verein Humanitäre Hilfe Osteuropa mitgeholfen, dass in Belarus in sechs Kirchengemeinden Bauobjekte finanziert wurden, bei drei Bauwerken besteht eine Patenschaft mit drei Gemeinden in Deutschland. In Gomel, die Patenschaft für das Gebäude hatte die SELK-Gemeinde in Braunschweig übernommen, wurde das angeschaffte Gebäude geweiht, über 50 Gottesdienstbesucher waren erschienen.

Altbischof Roth 2007 belarus 025 streicht eine Wand an.

2007 belarus 002 Delegation auf Reisen …

2007 belarus 046 Gomel: Kirchweihe

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Symposium am Lutheran Theological Seminary in Tshwane

 

Konsequenzen der Auslegung des Ersten Gebots in Afrika
Lutherisch-Reformiertes Symposium in Pretoria

Zu einem Symposium am Lutherischen Theologischen Seminar in Tshwane (Pretoria), Südafrika am 24. August 2007 ist an diesem Wochenende eingeladen worden. Zwischen 9.00 Uhr und 14.00 Uhr werden P. Heinrich Voges (ehemaliger Leiter des Luth. Theologischen Seminars in Marang) und Prof. Natie van Wyk am 24.8.2007 in den Räumen des LTS referieren. Voges wird in seinem Referat ethische Konsequenzen im afrikanischen Kontext in der Auslegung des Ersten Gebots aufzeigen, Van Wyk spürt in seinem Referat dogmatischen Konsequenzen in der Auslegung des Ersten Gebots im afrikanischen Kontext nach.

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Das Symposium findet im Rahmen des am 24. Juli 2007 beginnenden Semesters am Seminar in Pretoria statt. Anmeldungen nimmt der Rektor des Seminars in Pretoria entgegen (LTSinTshwane@telkomsa.net)

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In seiner Einladung zum Symposium betont Natie van Wyk dieses Zusammenkommen konfessionell-geprägter reformierter und konfessionell-lutherischer Theologen als sinnvoll und „belangrike ekumeniese geleentheid“, zu Deutsch: als wichtiges ökumenisches Treffen. „Als reformierte Theologen haben wir lutherischer Theologie schon immer eine große Wertschätzung entgegengebracht“ führt er weiter in der Einladung aus. Nicht zuletzt deswegen wird der Unterricht am reformierten Seminar in Hammanskraal (bei Pretoria) zugunsten des Symposiums ausfallen. Am Lutherischen Theologischen Seminar studieren junge Männer aus Südafrika, Botswana und Uganda. Die Arbeit am Seminar wird in besonderer Weise durch die Lutherische Kirchenmission und durch Zuwendungen aus der SELK, aus Südafrika und aus den USA gefördert.

Juni-Afrika 010 v.Wyk & M. Nietzke

 

„Die Auslegung des Ersten Gebots im afrikanischen Kontext hat in der Lutherischen Kirchenmission in Südafrika schon einmal eine Rolle gespielt“ erinnert Missionsdirektor Markus Nietzke. „Missionar Gottfried Stallmann eröffnete eine Diskussion über die Auslegung des Gebots in Bezug auf den Ahnendienst, der traditionellerweise für Zulus oder Tswanas selbstverständlich war und in der Missionsarbeit bedacht werden musste.“

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Bleckmarer Sonntagsmusik

Mit folgendem Angebot wendet sich die Mission an Musikinteressierte:

BleckmarerSonntagsmusik

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Präsenz während des Sommers im Missionshaus

Das Missionshaus wird in der Woche vom 23.-29. Juli fast verwaist vorkommen, so kann man meinen. Nein, auch wenn der Verwaltungsleiter, Hanns Gnauk, als auch der Missionsdirektor, Markus Nietzke unterwegs sind, die Öffentlichkeitsarbeit ist mit Pfarrer Benhöfer nach wie vor auf dem Posten. Wenn er dann Anfang August in den Sommerurlaub fährt, ist Hanns Gnauk wieder da, während der Missionsdirektor sich in noch Österreich aufhält. Ab 15. August sind dann alle wieder da.

Allen Leserinnen und Lesern wünscht das Missionshausteam einen schönen Sommer, viel Sonne, gute Gedanken und ein entspanntes Miteinander in der Ehe, Familie, mit Freunden und Bekannten.

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„Heißer Stuhl“ in Klitten zugunsten der Mission

Hinrich Müller, Pfarrer in Cottbus schreibt zum Thema: „Jugend und Mission“:

Für den Regionalkirchentag Lausitz, der bereits vor einigen Wochen in Klitten stattgefunden hat, hatten die Jugendlichen des Bezirks zur Gestaltung des Festnachmittages ein Element vorbereitet, das den Titel „Heißer Stuhl“ trug. Die Jugendlichen hatten diese Idee vom Jugendfestival 2006 mitgebracht. „Heißer Stuhl“ bedeutet, dass zwei Kandidaten sich den Fragen zum Thema stellen mussten, die die einzelnen Jugendkreise vorab vorbereitet hatten. Für die Antworten blieb jeweils 30 Sekunden Zeit. Eine Jury mit jeweils einem Jugendlichen aus den Lausitzer Gemeinden bewertete die Antworten, ob sie überzeugend, präzise, verständlich, kurz und aussagekräftig waren. Vorab war vereinbart worden, dass für jeden erreichten Punkt 1 Euro aus dem Etat der Jugendlichen an die Mission überwiesen werden sollte. Mit Applaus und Unmutsäußerungen nahm fast die gesamte Festversammlung engagiert Anteil an Fragen und Antworten und deren Bewertungen, so dass die beiden Kandidaten, Pfr. Stefan Süß und Missionar Holger Thomas, angesichts der Stimmung im Publikum geradezu ins Schwitzen gerieten. Insgesamt wurden so 80 Euro für die Mission erwirtschaftet. Ein herzlicher Dank gilt den beiden Kandidaten, dass sie sich bereitgefunden haben, auf dem heißen Stuhl Platz zu nehmen.

Soweit der Bericht von Hinrich Müller. Im Missionshaus ist in der Spalte für besondere Spenden im Missionsblatt bereits eingetragen: „Heißer Stuhl“, € 80.- Wir bedanken uns herzlich dafür!

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Citizen Journalism

Beim Stöbern im Netz fand ich auf einer Website einen Gedankengang, den ich weiter verfolgen möchte. Vielleicht könnte eine Einladung zur Mitarbeit bei „Citizen Journalism“ oder Bürgerinformation in der Mission so aussehen:

Friends of the Mission of Lutheran Churches, welcome to your original, locally-owned citizen journalism site. Read and write your own news, interviews, and more. Pick a local mission story and cover it yourself or with friends. Use Blogs, Video or Music (always check the copyright!!)

It’s your daily / weekly / monthly dose of news from your missionaries, since 2007. Make mission-bleckmar.de your homepage…

Ich bleib dran!

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Lutheran Society for Missiology -The Communicator und andere Newsletter

Seit 12 Jahren gibt es den Newsletter „The Communicator“, herausgegeben von der Lutheran Society for Missiology. Normalerweise bekomme ich die Ausgaben erst Monate später: Die Ausgabe vom Februar 2007 erreichte mich gestern, am 18.6.2007. Auf die Anfrage, ob der Newsletter nicht grundsätzlich nur elektronisch erscheinen solle, habe ich dem Herausgeber (Editor) Dr. Douglas Rutt in Ft. Wayne, U.S.A. geschrieben: Nur zu! Ich lese heutzutage eher Blogs und PDF-Newsletter aus aller Welt. Ein wenig zeitnah möchte ich schon informiert sein!

Gute Beispiele sind für mich: Der Gemeindebrief aus der St. Pauls Lutheran Church in Fairlands, Johannesburg, Südafrika; der Gemeindebrief aus der SELK-Gemeinde Nürnberg, oder der LTS-Newsletter aus Südafrika. Gestern kam auch ein Newsletter per PDF der Lutheran Hour Ministries aus Südafrika, sogar mit deutscher Übersetzung!

Mir stellt sich dabei die Frage, ob nicht aus dem Missionshaus, neben dem Missionsblatt und Blog auch ein englischsprachiges Angebot (Blog, Newsletter usw.) herauszugeben wäre. We shall see!

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Afrikareise des Missionsdirektors

Vom 25. Juni 2007 bis 4. Juli 2007 weilte der Missionsdirektor in Afrika. Stationen waren: Pretoria, Ventersdorp und die Missionsstation Roodepoort, Gaborone und ein Besuch im Pilanesberg Tierpark (freier Tag der Woche), schließlich der Besuch beim Posaunenfest der FELSISA. Das Zusammentreffen mit allen Missionaren war ein Höhepunkt der Reise nach Botswana als auch in Südafrika. Ein paar Bilder sollen dieses deutlich machen.

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