Archiv für Januar, 2008

Gistenbeck und die Mission: Ein langer, gemeinsamer Weg.

„Am Donnerstagnachmittag, so gegen drei, sind wir da!“ sagte P. Alfred Prange Anfang Januar 2008, „rechne mit ca. sieben Personen“. Und dann war es am 31.1.2008 soweit. Kurz vor Drei Uhr kamen die Konfirmanden aus Gistenbeck an. Ihr Programm: Das Missionshaus kennen lernen, Infos aus der Mission bekommen.

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Nach einem Besuch in der Kapelle mit Andacht und theologischem Gespräch über Mission wurde im Sitzungszimmer weiter gesprochen und nachgedacht. Wo arbeiten Missionare der LKM? Was tun sie dort? So wurde über Leipzig, Serowe und Umhlangeni gesprochen, über die Arbeit unter Studenten in Pretoria und an Schulen, Perspektiven in Belgien, Thailand und Hongkong und wie eine Hörszene (fürs Internet) entsteht. Ganz praktisch ging es zur Sache: Zehn Fragen, zehn Antworten. „Afrika“, „China“, „Wüste“, um nur drei Begriffe zu nennen. Über Missionar Johannes Schnell aus Gistenbeck, die Aussendung von Ruth Bauseneick sprach man, von Deutschen, die ins Ausland gehen und von Ausländern, die in Deutschland leben. Wie und was das alles mit Mission zu tun hat, wurde bedacht. Am frühen Abend wurden Verabredungen getroffen, wann das junge Team wieder in Bleckmar anrücken will: Das Missionshaus könnte neue Frabe gebrauchen, war die Meinung der jungen Gistenbecker.

Zwei Bilder aus dem Archiv der Mission zum Artikelinhalt:

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Ruth Bauseneick im Einsatz in Afrika, ist schon länger her, aber trotzdem im Bild festgehalten …

Und der auch oben erwähnte Missionar Johannes Schnell?

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Naja, besser als gar kein Bild. Dieses ist von 1909 und ein Ausschnitt aus einem anderen Bild.

 

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Konfirmanden interessieren sich für Mission

Am 25. Januar beschäftigen sich gut 30 Konfirmanden aus dem Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost der SELK mit dem Thema „Mission“. Am Vormittag steht die missionarische Arbeit in Deutschland auf dem Programm: „Im Revier der Gottlosen“, sprich die Arbeit in Berlin-Marzahn und Cottbus-Döbbrick wird angesehen und besprochen.

Am Nachmittag besucht Missionsdirektor Nietzke die Konfirmanden: „Ich freue mich darüber, wie interessiert und aufmerksam die jungen Menschen meinem Vortrag über die missionarisch-diakonische Arbeit auf den Viehposten in Botswana verfolgt haben. Einzelne Fragen zeigten, wie sich junge Menschen an das Thema ‘Mission’ in unterschiedlichen Facetten nähern, und nicht nur irgendwie, sondern offenbar mit Herz und Verstand.“

Die 75-Minütige Einheit endet mit einem „ultimativen Missionsquiz“ wie es im zu diesem Anlass erstellten Missionsextrablatt heißt, in dem die Namen der Missionare enträtselt werden müssen. Drei Gewinner wurden gezogen, die jeweils einen Schlüsselanhänger als Siegprämie und Erinnerung an die Mission mit nach Hause nehmen können.

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Missionsblatt 2008: Neue Ausgabe im Entstehen.

„… da klopft das Herz angesichts der Berichte im Missionsblatt, die über das Wirken von Missionaren in weltweiter Mission Auskunft geben, theologische Information und Weiterbildung verschaffen oder zum angeregten Gespräch Anlass geben …“ heißt es in einem ersten Entwurf für ein Einlegeblatt für das Missionsblatt 2008.

Das Missionsblatt wird gerade „frisch“ in Bleckmar vorbereitet und als Druckvorlage erstellt. In der kommenden Ausgabe soll schwerpunktmäßig in Kurzberichten über die Arbeit der Missionare der LKM berichtet werden. Das nächste Missionsblatt wird voraussichtlich Anfang März 2008 erscheinen.

In der neuen Ausgabe wird neu um Zuwendungen geworben, etwa mit folgenden Worten: „Der Mission unter die Arme greifen können Sie mit einer einmaligen Gabe oder auf Dauer …“. Zwei Möglichkeiten werden dann angeboten, eine Überweisung oder eine Einzugsermächtigung. Gute Erfahrungen mit dem Einlegeblatt aus den Vorjahren haben zu diesem Schritt geführt.

Lutherische Kirchenmission.

Lutherisch. Missionarisch. Seit 1892.

 

 

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Zum Thema: Gott in der Stadt. Perspektiven evangelischer Kirche in der Stadt. EKD-Studie 93

Wolfgang Grünberg, Ernst Lange, Thies Gundlach und Johann Hinrich Claussen sind nur vier der Autoren im Litertaurverzeichnis zur EKD-Studie 93 „Gott in der Stadt. Perspektiven evangelischer Kirche in der Stadt“, die ich zum Teil persönlich kennen und schätzen gelernt habe, im Studium an der Uni Hamburg oder durch bisherige Lektüre. Jetzt bin ich von berufswegen als Missionsdirektor ganz gespannt, was die EKD-Studie 93 (80 Seiten sind dabei zu lesen!) an erkenntnisgewinn hergibt. Neugierig geworden bin ich auf die Studie durch einen Hinweis im Artikel in der F.A.Z. von Heike Schmoll, „Neue Aufmerksamkeit für religiöse Fragen“ in der Ausgabe vom Freitag, 18. Januar 2008. Da mehr als 85% der Deutschen in Städten leben (auch in solchen wie Wittingen oder Bergen) ist die Studie ohne Zweifel anregend für das eigene Nachdenken über Mission in urbaner Umgebung.

Auf einen Punkt macht Heike Schmoll besonders aufmerksam: „Über musikalische Angebote könnten mehr Menschen erreicht werden als bei jeder denkbaren Missionsveranstaltung. Kantoreien, Gospel- und Posaunenchöre hätten immer mehr Mitglieder, die nicht kirchlich sozialisiert seien. Beim Singen der großen Werke evangelischer Kirchenmusik ergebe sich fast zwangsläufig eine Auseinandersetzung mit zentralen Inhalten des Glaubens, die etwa für projektorientierte Angebote genutzt werden müsse.“ So die Studie, nicht Schmoll selbst. Sie selbst berichtet unter der Überschrift „Predigt mit Musik“ in der Rubrik Zeitgeschehen: „Denn bei der Kirchenmusik handelt es sich um Verkündigung, um Predigt mit Musik. Sie gehört also zu den unmittelbaren Kernaufgaben der evangelischen Kirche. Es wäre fatal, wenn sie in erster Linie als missionarische Chance gesehen würde, weil sie dann um ihr Wesen gebracht wird und die alte Konkurrenz zwischen Pfarrer und Kantor verschärft wird.“

Mich freut diese Beobachtung und die Anmerkungen Schmolls darf man sich getrost auf der Zunge zergehen lassen. Hier und da wird das kirchenmusikalische Angebot (mit seiner besonderen Ausstrahlung, ohne Zweifel!) im Umfeld der SELK auch als Argument für die missionarische Ausstrahlung einer Gemeinde genutzt. Das wäre nun neu auf seine Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ich frage mich auch, was denn das Wesen der Mission einer Stadtgemeinde ausmachen könnte… wäre das nicht doch auch die Predigt? Wenigstens Anteile davon?

Markus Nietzke

 

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Vorlesetag in der Kapelle des Missionshauses am 23.11.2007. Ein Rückblick am 16.1.2007.

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Vormittags um 10.30 Uhr am 23. November machten sich Kinder aus dem Kindergarten „Neuer Weg“ Bergen auf gen Bleckmar. Dort wurden sie von M. Benhöfer und dem Missionsdirektor empfangen: Auch die Lutherische Kirchenmission beteiligte sich am Vorlesetag (eine Aktion u.a. der ZEIT und der Stiftung Lesen). Die alte Missionsbibliothek wurde besichtigt, eine kleine Rundtour durch das Missionshaus schloß sich an, ehe dann in der Kapelle im Missionshaus abwechseld vorgelesen wurde. Eine eigene Publikation: „Ich bin Missionar in der Kalahari“ im Pixi-ähnlichen Format diente dabei als Vorlage. Auch in der Ausgabe der ZEIT vom 22.11.2007 fand diese Tag mit Veranstaltungsorten wie Bleckmar als Anzeige Berücksichtigung.

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Missionsdirektor Markus Nietzke erzählt… (nach dem Vorlesen) aus der Mission.

 

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Gesegnetes Neues Jahr! Gedankensplitter des Missionsdirektors – 1

Am 16. Januar noch ein „Gesegnetes Neues Jahr“ wünschen? Auf jeden Fall, denn es ist der erste Eintrag in diesem Blog für das Jahr 2008. So wünsche ich es allen Lesenden dieses Blogs: Gott segne Sie in diesem Jahr. Mir selbst wird es beim Zahnarzt und in einzelnen Geschäften in der Stadt Bergen gewünscht, zuletzt gestern; dort allerdings als „Frohes“ Neues Jahr. Das wünsche ich Ihnen als Lesende und mir natrürlich auch, ein „frohmachendes“ Jahr 2008.

Warum kommt dieser Eintrag erst heute? Einfacher Grund: Vorher hatte anderes sich in den Vordergrund gedrängt, zum Teil auch zurecht. Erste Priorität: Ein wenig Erholung über Weihnachten und Neujahr. Es folgten einzelne Aufgaben am Schreibtisch und erwünschte Präsenz des Missionsdirektors, wie auf einem dreitägigen Pfarrkonvent. Mir selbst hatte ich eine Besinnung auf das, was notwendig ist, verschrieben, als Resultat steht jetzt eine To-Do-Liste da, mit allem was im Moment an „Arbeit“ anfällt. Ergbnis: Fünf Din-A4 Seiten mit Aufgaben, die nun -so habe ich es in der Life-Management-Literatur um Lothar Seiwert und Stephen Covey gelernt- in gewisser Weise sortiert, manche sagen auch „priorisiert“ werden müssen und dann in in meiner Arbeitszeit untergebracht werden sollen. Heute steht auf dem Plan, wenigstens zwei Blog-Einträge zu verfassen (hier ist schon mal einer!!), nachdem ich gestern Einträge auf der Homepage der Mission: www.mission-bleckmar.de eingestellt habe und gedacht habe, wo nun die Homepage jetzt „frisch“ aufgemacht ist („Re-Launch“), ist auch der Blog der Mission als Informationsquelle der Mission wieder dran. Weitere Einträge sind also wieder zu erwarten…

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