Archiv für März, 2008

Während der Missionsdirektor in Südafrika unterwegs war …

„Am Sonnabend, den 23.2.2008 durften wir“ scheibt Christel Scharlach von den Lutheran Hour Ministries in einer Email an den Missionsdirektor, der zeitgleich in Südafrika weilte, „in Sithembile das ETS* Seminar anbieten. Dekan Ntuli, die Pastoren Ngwenya, Sibanyoni, Nkambule, Thwala und Ntsimane waren auch dabei und es war ein sehr gesegneter Tag.“

Einige Aufnahmen vom Gottesdienst in Sithembile (Glencoe), wo Pastor Radikobo Ntsimane am Sonntag, 24.2.2008 als Ortspastor eingeführt worden ist, sind als Anhang der Email mit dabei gewesen. Christel Scharlach berichtet weiter:

„Die Kirche war gerappelt voll. Der Festgottesdienst began mit dem Lied “Jesus geh voran auf der Lebensbahn” und nachdem “Lobe den Herren”, Pastor Ntsimane predigte aus Johannes 10:16 – es seien noch viele Schafe draussen, die auch noch zu uns gehören. Gott will, dass wir sie herrufen, damit sie auch gerettet werden dürfen. Vor dem Abendmahl sangen wir “Jesus, meine Zuversicht”. Ich war oft die Tränen nah. …“

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* ETS ist die Abkürzung für „Equipping the Saints“, eine Trainingseinheit für Gemeindeglieder, angeboten von der Lutheran Hour Ministries in Südafrika. Das ETS-Programm wurde auch in den LCSA-Gemeinden Phoenix, Südafrika und Gaborone, Botswana eingesetzt. Darüber berichteten die Missionare Meyer und Seifert im Missionsblatt der Lutherischen Kirchenmission.

 

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Kurz nachgefragt: Projekt „Sonnenstrahl“: Mit € 15.- bist Du dabei!

Das Projekt wurde im Jahr 2001 begonnen, mit dem Ziel, zehn bedürftige Familien für ein Jahr monatlich mit einem Lebensmittelpaket zu versorgen. Aktuell werden 81 Familien durch Patenschaften aus Deutschland oder den USA unterstützt.

Viele der Familien leben in absolut ärmlichen und oft unvorstellbaren Verhältnissen. Sie leben vom Müll sammeln oder anderen Nebenbeschäftigungen; und ihr Tageseinkommen liegt meist zwischen 1 und 5 Euro, mit dem sie ihre Familie ernähren müssen.

Die Familien treffen sich 1x im Monat zu einer Andacht und einer Gesprächsrunde mit dem Pastor und der Schulleitung. So bekommen sie neben der leiblichen Kost auch „geistliche“ Nahrung durch Gottes Wort.

Das Projekt „Sonnenstrahl“ hat in den letzten Jahren große Hoffnung und Freude in diese Familien gebracht.

Infos nach Andrea Riemann, Quelle: Gemeindebrief April/Mai 2008 Dreieinigkeitsgemeinde / Zionsgemeinde Hamburg.

 

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Ostern in Johannesburg – Fairland

Als ehemaliges Gemeindeglied der St. Paulusgemeinde (FELSISA) zu Fairland, Johannesburg, Südafrika, erhält der Missionsdirektor den Gemeindebrief. Darin war folgender Bericht zu lesen:

We had a wonderful Easter Sunrise Celebration this year. Although the weather on Saturday was overcast and no sun visible, it changed on Easter Sunday. The rising sun reminded us of the resurrection of our Lord Jesus Christ from the dead. As sure as the sun is there and shining on us every day, so our Lord is also there every day as we walk our lives as Christians on this earth. Pastor Georg Mabe from Immanuel Lutheran Church in Diepkloof / Soweto and about 50 members of that congregation joined us
for this service at Fairland Koppie. Some visitors were also present so that we were about 150 people altogether. Heidi Müller had her hands full to supply breakfast for all the people. We thank everybody who joined in to help her with this task. We were grateful to find that the Diepkloof congre- gation brought along scones and biscuits. This resulted in having enough food to feed everybody and there were also some left-overs. The Diepkloof congregation also sang some chorals during breakfast that was appreciated by all people present.

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Gottesdienste, in denen weiße und schwarze Menschen wie selbstverständlich zusammenkommen, das hätte man sich zwischen 1948 und 1996 kaum vorstellen können (es hat aber solche Gottesdienste immer auch gegeben!). Um so schöner, dass es heutzutage fast selbstverständlich scheint.

Quelle für den Bericht und Photo: Gemeindebrief April 2008 der St. Paul´s Evangelical Lutheran Church, Fairlands, Johannesburg, Südafrika.

 

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Stadtbusse aus Celle nach Bergen mit neuer Busliniennummer 1-15

Der seit heute in Kraft getretene CeBus-Fahrplan führt zu einer leichten Veränderung für Gäste der Mission, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Celle anreisen. Anstatt der gewohnten „15″ im Display der Einsatzbusse ist nun nach der Nummer „1-15″ Ausschau zu halten. Die Stadtlinie „1″ fährt dann über Bergen nach Hermannsburg. Neuer Umstiegsplatz für alle Buslinien der CeBus im Stadtbereich Celle wird übrigens der Schlossplatz sein.

Um die Erreichbarkeit der Mission mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern soll demnächst ein Hinweis mit Abfahrzeiten, Umstiegsorten usw. auf der Homepage der Mission erfolgen.

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Chinesischunterricht an südafrikansicher Schule vereinbart. Ein Impuls für die LKM?

„Chinesisch-Unterricht durch Muttersprachler in südafrikanischer Schule zwischen China und Südafrika vereinbart.“ So konnte man in einer südafrikanischen Zeitung „Beeld“ am 11.3.2008 lesen. St. Albans’s College in Pretoria ist hier Vorreiter im Land und in Afrika. Über sechs Jahre soll dieses nun ausprobiert werden. Der Grund dafür ist laut der Schulleitung, dass Schüler, die an Business interessiert sind, künftig an China nicht vorbeikommen und sich deswegen auch durch Kenntnisse der Sprache darauf vorbereiten können.

Für Überlegungen in der Mission, ob und wie ein Einsatz der LKM künfig unter Chinesen aussehen könnte, ist dieses ein wertvoller Hinweis, obgleich auch in gewisser Weise selbstredend. LKM-Missionare lernen in aller Regel die Sprache der Menschen, mit denen sie voraussichtlich zu tun haben werden. Trotzdem. Frei nach dem Motto: „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“ kann diese Anregung auch in Deutschland hilfreich eingesetzt werden, jedenfalls wenn sich junge Menschen für das Thema „Mission“ interessieren. Man lerne schon mal ein wenig Mandarin.

Quelle: http://www.news24.com/Beeld/Pretoria-Beeld/0,,3-69_2286035,00.html

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Afrikaans bleibt aktuell

Staatssekretär Timmermans aus den Niederlanden ist der Meinung, Afrikaans ist eine nicht zu unterschätzende Sprache. Das sagte er am Mittwoch in einem Gespräch mit dem südafrikanischen Kulturminister Pallo Jordan. Afrikaans ist dem Niederländischen sehr ähnlich.

Die Niederlande wollen ihre Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet verstärken, nicht zuletzt deswegen, weil von der Küste Südafrikas einige untergegangene Schiffe der „Vereenigde Oost-Indiese Companjie“ (V.O.C.) liegen und noch nicht kartografiert wind. Aber auch in der alternativen Energieversorgung soll es eine Zusammenarbeit geben, besonders, was die Windenergie angeht. In letzter Zeit kam es häufiger zu Stromausfällen in Südafrika, aufgrund des drastisch angestiegenen Energiebedarfs. Die Zusammenarbeit soll auf weiteren Gebieten vertieft werden, heißt es in Presseveröffentlichungen.

Afrikaans wird von vielen weißen, aber auch schwarzen Südafrikanern benutzt. In einer Schwesterkirche der SELK, der FELSISA, werden auch afrikaanse Gottesdienste in Pretoria und Piet Retief angeboten. Jüngst ist auch der Kleine Katechismus Luthers neu aufgelegt worden. Ehemalige Missionare und „Zöglinge“ der Bleckmarer Mission haben ursprünglich einmal an der Erstveröffentlichung für den kirchlichen Gebrauch vor etlichen Jahren mitgewirkt.

Genutzte Inforamtionsquellen: FAZ, Freitag, 14.3.2008; Infos des Aussenamts der Niederlande.

 

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