Archiv für April, 2008

JUSOS für die Mission in Döbbrick

Treffpunkt am Backofen: Gespräch und Austausch anvisiert.
Cottbuser JUSOS unterstützen Missionsprojekt

Cottbus- Döbbrick / Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) – lkm / selk – 30.4.2008: Mit einer Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend e.V. wurde jüngst die Arbeit des Missionsprojektes Cottbus-Döbbrick der Lutherischen Kirchenmission unterstützt. Hier beteiligten sich die Cottbuser JUSOS mit dem Bau von rustikalen Bänken und einem Tisch für die offene Arbeit der Kirchengemeinde. Auf der Internetseite der Landjugend http://www.bbl-online.com/ war dazu folgende Ankündigung zu lesen:

„Jugend für Brandenburg!“ lautet das Motto der elften 48-Stunden-Aktion vom 18.-20. April 2008 in Brandenburg. Am kommenden Wochenende greifen knapp 3.300 Kinder, Jugendliche, Schüler, Azubis, junge Feuerwehrleute, Sportler, Jusos, Kirchen- und Vereinsmitglieder zu Schippe, Säge, Pinsel oder Stift um etwas für die Nachbarn, die Gemeinde oder für den Jugendclub zu tun.
Die Minister Holger Rupprecht (Jugend) und Dietmar Woidke (Ländlicher Raum) sind die Schirmherren dafür, dass Bushaltestellen, Spielplätze und Friedhöfe neu gestaltet werden, dass neue Bolz- und Volleyballplätze entstehen, Baumpflanzaktionen stattfinden, Dorfteiche und andere Flächen entrümpelt, neue Wege und Grillecken gebaut werden. Die JUSOS in Cottbus engagieren sich unter anderem mit dem Bau von rustikalen Bänken für ein Kirchengelände.
Durch einen Kontakt des orstansässigen Missionars und Pfarrers Holger Thomas mit dem Vorsitzenden der Cottbuser JUSOS http://www.jusos-cottbus.de/ , Paul Weisflog, entstand die Idee, für die Stadtteilarbeit der lutherischen Petruskirche Tisch und Bänke zu bauen. Sie sollen bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde sowie bei einem zukünftigen Integrationsprojekt hilfreich sein. Auf Nachfrage von selk-news zu dem zukünftigen Projekt äußerte sich Holger Thomas: „Auf dem Kirchhof steht ein fast fertiger Steinbackofen, der Dank Spenden und des Einsatzes eines neuen Gemeindegliedes kurz vor der Fertigstellung steht. Früher war es in einigen Dörfern Sitte, dass ein gemeinsamer Ofen betrieben wurde und die Leute mit ihrem Teig zum Backen kamen. Das war dann zugleich der Treffpunkt zum Gespräch und Austausch von Nachrichten. Ab dem Spätsommer diesen Jahres wollen wir diese alte ländliche Tradition wiederbeleben. Ich verspreche mir davon leckeres Brot, neue Leute kennenzulernen und Zeit und Möglichkeit zu guten Gesprächen über Kirche und christlichen Glauben.“
Während der Arbeit an Tisch und Bänken erhielten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Besuch von der örtlichen Presse und von der SPD-Landtagsabgeordneten Martina Münch http://spdnet.sozi.info/brandenburg/cottbus/muench/. Spät abends gratulierten dann Vertreter der Berlin-Brandenburgischen Landjugend mit Urkunde und Pokal zur Teilnahme an dieser Aktion.
Bei der Einweihung am Lagerfeuer erfüllten Tisch und Bänke schon das erste Mal ihren angedachten Zweck. Am Lagerfeuer kam man mit dem Pfarrer ins Gespräch über Kirche und Glaube. Weiterführende Beziehungen und Anknüpfungspunkte ergaben sich. Die fleißigen Helfer werden zum Brotbacken eingeladen und der Missionar wird einen Ihrer JUSOS Abende besuchen.

Jugend für Brandenburg

 

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Eine Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Mission /
Autor: Markus Nietzke, Missionsdirektor, nach Vorlage von Holger Thomas

selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
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Ostern in Brüssel

Matthias Tepper berichtet aus Brüssel:

„Uns geht es immer noch gut in Brüssel. Wir freuen uns an unserer (noch) kleinen Gemeinde und unserer missionarischen Aufgabe. Natürlich wissen wir nicht ob wir hier wirklich die Früchte ernten werden, deren Saat wir hier ausstreuen. Das weiß Gott. Und das ist gut so. Trotzdem machen wir unsere Arbeit mit der Erwartung, dass auch etwas aufwächst.

Was man sieht ist vielleicht noch nicht mit Zahlen zu messen. Aber einfach unsere Präsenz hier und unsere Selbstverpflichtung der Gemeindearbeit gegenüber hinterläßt schon einen Eindruck in der Gemeinde bevor überhaupt etwas gesagt wurde. Dazu kann ich natürlich in Gesprächen und Predigten ganz gezielt bestimmte Themen ansprechen und meine Vision von einer möglichen Zukunft der Gemeinde mitteilen.

Ein Höhepunkt war der Osterfesttag. Um 7 Uhr habe ich mit über 100 Christen aus der ganzen Stadt einen Easter Sunrise Service in englisch, französisch und flämisch gefeiert – unter dem Triumphbogen im Jubelpark!! Nachdem wir Heilig Abend in unserem Stall gefeiert haben, war das jetzt der passende Ort für Ostern, nicht? Nach Kaffee und Croissants in der Kälte des Morgens und den ersten wärmenden Strahlen der aufgehenden Sonne bin ich nach Antwerpen zum Gottesdienst gefahren, 50 km nördlich von Brüssel. Weil Pastor van Hattem in Brasilien weilte, habe ich seinen Dienst dort übernommen. Psalm und Gebet habe ich sogar in flämisch gesprochen, die Predigt allerdings durfte ich in deutsch halten. Einige verstehen unsere Sprache, für die anderen gab es eine Kopie der Predigt in flämischer Sprache zum mitlesen.
Nach einer kleinen Mittagspause bin ich dann mit meiner Familie in das Gemeindezentrum in Brüssel gefahren, wo wir in der Stunde vor dem Gottesdienst eine Children’s Easter Celebration veranstalteten. Meine Frau Michelle hat mit den Kindern und Zaungästen die Ostergeschichte in interaktiver Weise erzählt, dann gab es verschiedene Bastelarbeiten zum aussuchen und schließlich im Garten eine Ostereier-Jagd. Unser Gottesdienst war wunderschön mit fröhlichen Liedern, spitzen Besuch und vielen Gästen (obwohl viele im Urlaub waren). In diesem Festgottesdienst durften wir ein junges Zwillingspärchen taufen und die Eltern in unserer Gemeinde als neue Glieder begrüßen. Das war ein tolles Fest!

Erfahrungen wie diese und viele andere gute Ereignisse lassen einen dann auch Enttäuschungen ertragen, die ja ohnehin immer dabei sind. Es kann dem Missionar ja nicht zu schnell gehen. Aber ich muß mich in Geduld üben und meine Vorstellung dem Willen Gottes unterordnen: ER macht alles fein zu seiner Zeit. Nur in diesem Vertrauen läßt es sich munter weiterträumen von einer lebendigen Zukunft der Gemeinde. Und das ein oder andere, von dem ich so träume, wird dann vielleicht sogar einmal wahr.

Viele herzliche Grüße – bitte betet weiterhin für uns – speziell bitte das mehr und mehr Glieder einen Dienst übernehmen – sowohl im Vordergrund (z.B. Bibelgruppenleiter) als auch im Hintergrund (organisieren, Finanzen verwalten…).

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Bunte Mission!

Bunte und vielseitige Mission.
Einblick in die Arbeit der Lutherischen Kirchenmission in Südafrika.

Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) / Kalletal (Talle-Veltheim), 25.04.2008 – lkm / selk „Die Vögel Afrikas sind bunt und verschieden! Genauso ist die Mission bunt und vielseitig!“ Mit Einblicken in die Tierwelt Afrikas und in seine Arbeit als Missionar der Lutherischen Kirchenmission (LKM) in Südafrika konnte Christian Tiedemann über 100 Kinder der Grundschule „Am Teimer“ in Kalletal begeistern. Der Kontakt war auf Anfrage der Schulleiterin zustande gekommen, die vom Missionsfest der Ev.-luth. Gemeinde St. Michaelis in Talle aus dem Gemeindebrief erfahren hatte. Ihr waren darüber hinaus noch die getrockneten Würmer in guter Erinnerung, die Botswana-Missionar Christoph Weber seinerzeit bei einer ähnlichen Informationsveranstaltung für die Kinder ihrer Schule mitgebracht hatte.

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Eine Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Mission /
Autor: Ulrich Volkmar

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ChurchNight 2007 und ChurchNight 2008

Eine erfolgreiche ChurchNight 2007 macht Mut zu einer Fortsetzung in diesem Jahr, ebenfalls am 31.10.2008.Da der Reformationstag 2008 auf einen Freitag fällt, wird diesbezüglich sicher ein spannendes Wochenende in Bleckmar zu erwarten sein. Erste Pläne sind schon geschmiedet worden. Einen kleinen Vorgeschmack bietet ein kürzlich bei YouTube eigestelltes Video. Dort ist der Suchbegriff „Churchnight“ einzugeben, um ein kurzes Video anzusehen.

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Mission mit Migranten in Berlin

„Nachdem zwei persische Gemeindeglieder aus Leipzig nach Berlin gezogen sind, sahen wir hier in Leipzig dadurch eine offene Tür auch in Berlin einen Missionseinsatz zu beginnen“ sagt Missionar Hugo Gevers. Nachdem es vorab klärende Gespräche mit dem Pfarrer der St. Mariengemeinde (SELK) Berlin-Zehlendorf, Pfarrer Dr. Gottfried Martens und hernach die notwendige Klärung mit dem Kirchenvorstand der Berliner SELK-Gemeinde gab, konnte es am Sonntag, den 6. April 2008 ganz offiziell losgehen. Die St. Mariengemeinde hat seit 14 Jahren Erfahrungen mit Migranten, vor allem mit Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion, aber nicht nur. Jüngst gab es Kontakte zu Migranten aus Madagaskar. Sie sieht zusammen mit der Lutherischen Kirchenmission (LKM) nun ein mögliches neues Arbeitsfeld unter Miganten aus weiteren Ländern, wie Iran. Aus diesem Grund wird Missionar Gevers monatlich in Berlin einen Besuch bei den dort lebenden und zur Gemeinde gehörenden Persern machen und Möglichkeiten für eine weitere Ausbreitung der missionarischen Arbeit unter und mit Migranten ausloten.

„Nach dem Gottesdienst hielten wir eine Bibelstunde für die beiden persischen Gemeindeglieder. Die beiden haben so die Gelegenheit, die Predigt noch einmal langsam auf Deutsch (mit einigen stolperigen persischen Erklärungen) zu hören“, beschreibt Hugo Gevers den Tag. „Eventuell wäre es doch noch notwendig, einen persischen Übersetzer beim nächsten Einsatz mitzunehmen“ meint der Missionar, der dabei ist, Farsi zu lernen.

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Ein Besuch bei Pfarrer Sepheri aus der persischsprachigen presbyterianischen Gemeinde in Berlin schloß sich daran an. Sepheri war lange in Iran tätig und hatte dafür Haftstrafen zu erdulden. Damit ist er eine wichtige Kontaktperson für alle, die mit persischen Christen arbeiten wollen. Gevers ist überzeugt: „Ein missionarischer Einsatz in Berlin unter Migranten aus Iran darf so eine wichtige Person nicht außer Acht lassen.“

Gefragt, warum der Weg von Leipzig nun auch nach Berlin führt, antwortet der gebürtige Südafrikaner: „Die Antwort liegt auf der Hand. Heute leben über 8000 Iraner in Berlin. Seit dem Ersten Weltkrieg sind Perser in Berlin. Heute besteht die persische Bevölkerung in Berlin aus einem bunten Gemisch langjährig etablierter Geschäftsleute, Ärzten, Ingenieuren usw., aber auch zum Teil aus Asylbewerbern, die um ein Bleiberecht nachsuchen“. Berlin bietet unterschiedliche Angebote, sich intensiv mit persischer Kultur zu befassen. In einigen Stadtteilen ist die persische Kultur unverkennbar gegenwärtig. Lebensmittelläden, Restaurants und Bücherläden bieten vielfältige Erkundungsmöglichkeiten und sind dafür eine gute Anlaufstelle. Den ersten Besuch in einem Bücherladen empfindet Gevers für weitere Überlegungen hilfreich: „Ich konnte einen persischen Schriftsteller kennenlernen. Bei einer Tasse Tee hat mir dieser interessante Mann einen Teil seiner Lebensgeschichte und seine Bücher vorgestellt. Außerdem gab er mir einige wichtige Tipps, welche Lehrbücher für die persische Sprache wichtig sind“. Das alleine ist schon ein Grund zur Freude. Aber Missionar Gevers weiß auch um den missionarischen Auftrag und sein Anliegen. Dennoch: „Natürlich kann man bei so einem Menschen nicht gleich mit der Verkündigung des Evangeliums mit der Tür ins Haus fallen. Ein Kennenlernen, eine Kontaktaufnahme und vielleicht eine Freundschaft sind Grundlagen, die zunächst einmal gelegt werden müssen. Das alles braucht Zeit und Geduld.“ Für sich selbst bittet der Missionar um weitere Fürbitte seitens anderer Christen: „Betet für mich/uns, damit wir die nötige Geduld und Weisheit für diesen Einsatz haben können.“

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„Nou Ruz“ in Leipzig: Neujahrsfest unter Iranern

„Nou Ruz“ heißt auf persisch „Neuer Tag“ und ist ein Neujahrsfest unter Iranern. Das Fest ist schon tausende Jahre alt und hat in Iran trotz Verbote des Islams eine große Bedeutung: ein Freudenfest, das den Frühling und das neue Leben nach dem Winter begrüßt. Im Zoroastrismus wird auch eine Überwindung des Guten über das Böse betont. Im Iran hat der Islam nunmehr den Schwerpunkt auf die Revolution und die Überwindung des Shahs für sich in Anspruch genommen.
„Wie dem auch sei, christliche Perser können und müssen dazu auch etwas sagen“ meint Hugo Gevers, Missionar in Leipzig. „Auch Christen feiern die wunderbare Schöpfung, die Gott uns gegeben hat. Auch wenn die Natur von der Sünde verdorben ist, wie es der Römerbrief Kapitel 8, 22und 23 sagt: ‘Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet’ führt er weiter aus. „Wir Christen wissen auch, daß durch das Kreuz und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, die Hände des Satans gebunden sind und der Tod nicht das letzte Sagen hat. Diese Tatsachen betonen wir in unserem christlichen Nou Ruz, das zufällige Weise in diesem Jahr in der Osterzeit fiel“.

Eigentlich feiert man „Nou Ruz“ 13 Tagelang. Das Fest beginnt mit einem Feuertanz und endet mit einem Ausflug in die Natur. Am Hauptfesttag „Nou Ruz“ wird ein Tisch mit sieben Gegenständen gedeckt, die alle mit dem persischen Buchstaben „Sin“ beginnen. Die Gegenstände betonen alle in irgendeine Weise das Wunder des neuen Lebens in der Natur. Auch ein Fisch auf dem Tisch darf nicht fehlen. An „Nou Ruz“ wird Musik gespielt und fröhlich getanzt. Gäste werden eingeladen.

„Das Fest bietet eine einmalige missionarische Gelegenheit für Christen, zu betonen, was für uns neues Leben und Auferstehung bedeutet!“ meint Gevers. Also wurde auch in der Leipziger St. Trinitatisgemeinde (SELK) um Ostern herum fröhlich „Nou Ruz“ gefeiert.

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