Archiv für Juli, 2008

Ruth Bauseneick ist 85: Danke für den Dienst in der Mission

Ruth Bauseneick, Missionsschwester der Lutherischen Kirchenmission (Bleckmarer Mission) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), wurde am 23.Juli, 85 Jahre alt. Sie stammt aus der Gemeinde Gistenbeck der SELK und wurde 1953 als Krankenschwester nach Südafrika ausgesandt. Dort hat sie die Krankenarbeit auf der ehemaligen Missionsstation Itshelejuba im Gebiet der Zulumission mit aufgebaut. Nach ihrer Rückher verfasste sie einzelne Beiträge in der Reihe „Kindermissionsblatt“ der LKM. Zuletzt traf sich der Missionsdirektor mit ihr in Guben, anläßlich des Jahresfestes des Naemi-Wilke-Stifts. Mission ist nach wie vor -neben der Diakonie- für sie ein Herzensanliegen.

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Mit der chinesischen Delegation am 29.6.2008

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (14)

15. Juli 2008

Es warten noch ausführliche Einträge in das Tagebuch über einen Besuch auf der Wartburg, dem Internationalen Jugendwochende und dem Bleckmarer Missionsfest. Soviel vorweg: Am Sonntagnachmittag (13. Juli 2008) waren Mary und Vivian meine Interviewgäste. Davon gibt es schon ein Photo und meinen Bericht für die Presse; der ist weiter unten abgedruckt. Inzwischen habe ich über Facebook erfahren, dass Mary und Vivian heute morgen gut und sicher in Hongkong angekommen sind.

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Eine chinesische Delegation auf dem Bleckmarer Missionsfest.
Gäste aus Hongkong bereichern das Jahresfest der Lutherischen Kirchenmission.

Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) – lkm / selk – 15.7.2008: „Du glaubst gar nicht, wie gut uns solch ein Missionsfest tut: Morgens ganz traditionell mit Posaunenchor, am Nachmittag kurzweilig mit interessanten Interviews und guter Musik“, bemerkte eine gut 66-jährige Besucherin des Missionfests der Lutherischen Kirchenmission (Bleckmarer Mission) [LKM], der St. Johannisgemeinde Bleckmar und der Kleinen Kreuzkirchengemeinde aus Hermannsburg im Nachgespräch mit Missionsdirektor Markus Nietzke. Gut 320 Besuchende waren bei besten Wetterbedingungen nach Bleckmar gekommen, um am Jahresfest der Mission teilzunehmen. Das Missionsfest stand besonders unter dem Vorzeichen des Besuchs der Gäste der Mission aus Hongkong. Nachdem Vivian Chu bereits beim internationalen Jugendwochenende über Neue Medien und Mission berichtet hatte, schloss sich ein Interview mit beiden Damen am Sonntagnachmittag an. Mary Chiu berichtete von den drei großen Herausforderungen ihrer Kirche, der Lutheran Church – Hongkong-Synod, die sie mit Evangelisation in 33 Gemeinden und 10 Missionsgemeinden, Bildung an über 30 Kindergärten, Schulen und Hochschulen als auch ein starkes soziales Engagement in der Gesellschaft an Tagesstätten für Kinder, Erwachsene und Senioren umschrieb.

Gäste aus aller Welt (USA, Südafrika, Frankreich, Belgien, Brasilien) aber auch Bürgermeister Prokop aus Bergen waren gekommen, um am Jahresfest in Bleckmar teilzunehmen, dass traditionell -seit den Zeiten von Ludwig Harms – zwei Wochen nach dem bekannteren Hermannsburger Missionsfest in Dageförde und Bleckmar gefeiert wird. Zum 200. Geburtstagsjubiläum wurden fünf Anspiele aus dem Leben von Ludwig Harms aufgeführt, der in der LKM als einer der Väter der Lutherischen Kirchenmission verstanden wird.

Über den Besuch der Damen aus Hongkong wurde ein Tagebuch als Blog im Intenet geführt, das über die Homepage der LKM angesteuert werden kann. Einzelne der gut 5000 (!) Photos des dreiwöchigen Aufenthalts der beiden Damen aus Hongkong sind darin zu sehen. Ihre Reise führte sie nach Guben, Düsseldorf, Memmingen, auf die Wartburg und nicht zuletzt in einige norddeutsche Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, die -auch finanzielle gesehen – mit zu den tragenden Säulen der Lutherischen Kirchenmission gehören.

Im Vorfeld des Missionsfestes fand ein internationales Jugendwochenende statt zu dem knapp 40 junge Menschen angereist waren. Dazu zählte auch eine Gruppe von Theologiestudenten aus Oberursel. Angeboten wurden neben Andachten und Bibelarbeit einzelne Vorträge zu Hongkong und über den Einsatz als Volontärin in Botswana und Südafrika.

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Eine Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Mission /
Autor: Markus Nietzke, Missionsdirektor

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (13)

6. Juli 2008

Für selk_news, einem Informationsdienst der SELK verfasste ich heute folgende Zeilen, als mich die Email und die Bilder aus Memmingen erreichten.So aktuell wie dieser Beitrag ist noch keine Meldung entstanden.

„Einen deutschen Sommer, wie er im Buche steht, erleben unsere Gäste aus Hongkong“ meint Missionsdirektor Nietzke gegenüber selk_news auf die Frage, wie es der chinesischen Delegation aus Hongkong denn bisher ergeht. „Aber nicht nur gutes Wetter erleben die beiden, nein, weit mehr: Ein Besuch in Rabber zu Beginn der Woche, eine Stippvisite in Hamburg, eine weitere Begegnung mit Konfirmanden und deren Eltern in der Zionsgemeinde (SELK) Soltau und ein ausgiebiger Besuch in der Hermann-Ehlers-Realschule in Bergen standen in der letzten Woche auf dem Programm.“ Kurzfristig hatte sich außerdem am letzten Dienstag ergeben, dass die beiden Damen am Wochenende in Memmingen und Ratzeburg die dortigen SELK-Gemeinden besuchen würden. Der dortige Pfarrer, Helmut Poppe, hatte eingeladen und da die beiden Gäste neben Eindrücken aus Nord- und Ostdeutschland auch gerne den Süden kennen lernen wollten, passte es ganz gut. Sonst hätte es einen Besuch an der Ostsee und auf dem Groß Oesinger Missionsfest gegeben.

„Alles ist sehr gut gelaufen, die Ladies werden Dir berichten. Es war Spitze!!!“ berichtet nun Pfarrer Helmut Poppe aus Memmingen per Email dem Missionsdirektor. „Es war schon beeindruckend, wie wichtig es den Repräsentantinnen der Lutherischen Kirche in Hongkong war, den Gemeindegliedern der SELK für ihr Dasein zu danken. Sie betonten, dass wir als deutsche SELK Gemeinden über die Missionare der Missouri-Synode (LC-MS) von Amerika ihre Großeltern sind.“ führt er aus. „Vier Missionare der Missouri-Synode sind nach der Kulturrevolution in China 1949 in Hongkong zurückgeblieben, um den vielen Flüchtlingen mit dem Evangelium zu helfen. Aus diesen Anfängen entstand die 1977 selbständig gewordene Lutherische Kirche in Hongkong. Da die Missouri-Synode hauptsächlich aus deutschen Amerika-Auswanderern gebildet ist, sind wir, als Lutherische Kirche die Großmutter bzw. der Großvater für die Lutherische Kirche in Hongkong.“ Poppe berichtet weiter: „Nachdem wir am Samstag einige Sehenswürdigkeiten des Allgäu`s angeschaut hatten, war die Freude groß am Sonntag mit der Gemeinde in Kontakt zu kommen. … Die Freude, die missionarischen Arbeitszweige ihrer Kirche vorstellen zu können, und die Begeisterung, die dadurch ausgelöst wurde, hat alle mit gerissen. ‘Wie kann eine solch kleine Kirche die vielen Möglichkeiten zur Verkündigung der guten Botschaft wahrnehmen?’ so etwa lautete die einhellige Meinung.“

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Bin gespannt, was mir um Mitternacht die Damen berichten werden!

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (12)

4. Juli 2008

Der 4. Juli ist der Geburtstag des Missionsdirektors. Heute werde ich 44 Jahre alt. Freunde und Familie sind am Abend eingeladen, den Feiertag mit mir zu verbringen. Und der Abend soll schön werden, mit Chili con carne und Curry. Auch unsere chinesischen Gäste sind mit dabei.

Am Vormittag aber kommt es zur erneuten Begegnung mit der Klasse 5b der Hermann-Ehlers-Schule in Bergen. Die lehrerin, Frau Oelrichs, hatte eingeladen, einen Projekttag „China“ einzulegen, mit Bildern aus Hongkong, chinesischen Schriftzeichen, Fragen Hin- und Her u.a. Die beiden Damen sind beeindruckt. Als ich sie von der Schule abhole, singt die Klasse mir ein Geburtstagsständchen: „Happy Birthday!“

Letzte Vorbereitungen für das Wochenende werden getroffen, den es geht nach Süddeutschland, nach Memmingen, mit kurzen Ausflügen in Ulm, um Ulm und um Ulm herum, so auch zum Märchen- und Sagenschloss Neuschwanstein, wie mir Helmut Poppe verraten hat. Am Sonntag dann Gottesdienste in Memmingen und Ravensburg, mit Visite des Bodensees … Da kann man ja neidisch werden!

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (11)

3. Juli 2008

Alberto Kaas aus Hörpel war so nett und hatte angeboten, einen Stadtbummel in Hamburg am Vormittag zu organisieren. Das haben wir dann zu viert ausgiebig genießen können, mit Stadtrundfahrt und Besichtigung der St. Nikolai-Ruine und dem Hamburger Michel. Die Medienhäuser der „Zeit“ und des „Spiegel“ wurden besucht, das „Afrikahaus“ und die Europa- und Levante-Arkaden.

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Am Nachmittag kam es zu einer Begegnung mit den Konfirmanden der Soltauer Zionsgemeinde (SELK), auch die Eltern waren ganz angetan.

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Gegen Abend wurde dann die Klasse 5b auf dem Missionshausgelände begrüßt, die hier Zelten wollten. Aber Starkregen machte dieses dann doch unmöglich. Trotzdem: ein schöner Ausklang dieses Tages!

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (10)

2. Juli 2008

Kurz vor 7.00 Uhr geht es los gen Rabber, wo wir zwei Stunden im Fürbittkreis verbringen wollen. Auf geht´s!

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Und danach? Wir entspannen uns in Bleckmar, da dort am Nachmittag noch einmal das Missionsfest vom 11.-13. Juli durchgeplant werden soll. Letzte Regelungen müssen noch getroffen werden …

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (9)

Nachtrag zum 30. Juni:

Ein schöner Abendspaziergang in Bleckmar soll nicht unerwähnt blieben!

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (8)

30. Juni 2008

Heute machen wir frei, das ist dann auch mal „dran“, nach soviel Eindrücken. Außerdem wartet der Garten, einige Emails und nicht zuletzt die Zeugniskonferenz auf mich. So füllt sich der Tag. Aber auch Besuch war da: Aus Holland, meine Eltern. Abend grillen wir als Familie, das erste Mal in diesem Sommer.

1. Juli 2008

Celle, Lachendorf (und Hannover für mich) stehen heute auf dem Programm. Vormittags geht es los: Stadtbesichtigung, später Statdtrundfahrt. Nachmittags und Abends Besuch in Lachendorf: Christuskirche, meine Geschwister und Eltern. Währenddessen bin ich zu zwei Sitzungen in Hannover im Kirchenbüro (Wittenberg-Konsultation, AG Mission und Diakonie in Deutschland).

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (7)

29. Juni 2008

Jahresfest in Guben. Wir brechen rechtzeitig aus Berlin auf und sind um kurz nach 9.00 Uhr da. Mit dem Jahresfest findet zugleich der Regionalkirchentag der Lausitz statt. Der Sonntag ist gefüllt mit schönem Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein, vielen netten Gesprächen (mit Oberin Adelheid Hahn, Missionar Holger Thomas, Peter Wroblewski, Stefan Süss, Michael Otto, und Bischof Voigt um nur die längeren Gespräche zu nennen) und einem Grußwort von Mary an die dort versammelte Gemeinde.

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Eine chinesische Delegation aus Hongkong: Tagebuch (6)

28. Juni 2008

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …“, so heißt es heute. Über Uelzen nach Stendahl, dann weiter bis Berlin Hbf, um dann in Zoo im Hotel Belmondo zu übernachten. Vorher ein Besuch in Marzahn. Besichtigung des Kanzleramtes, des Reichstags und des Brandenburger Tores. Checkpoint Charlie.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir fahren mit Verzögerung nach Berlin. Der Zug aus Stendahl verspätet sich, aber wir kommen nach Berlin. Das Hotel ist nicht auf dem Kurfürstendamm 75, sondern Nummer 17. Und da passiert es: Der Geldbeutel des Missionsdirektors wird entwendet. Was nun?

Wir gehen zum Bahnhof Zoo und melden den Vorgang, am Ende erstatte ich Strafanzeige gegen unbekannt. Trotzdem wollen wir noch etwas von Berlin sehen. Wir reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Mary hat mit derweil etwas Geld geborgt) und besichtigen Kanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor. Wir gehen „Unter den Linden“ spazieren, am Hotel Adlon vorbei und dann zum Berliner Dom, wo uns Volker und Isi erwarten. Nach einem kleinen Abendessen hören wir Werke mit Orgel, Trompete und Sopran von Händel, Bach, Torellli und andere. Abend noch ein weiterer Spaziergang zur Staatsoper und am Ende eine Reise mit der 100, zurück nach Zoo.

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