Archiv für Oktober, 2008

Deutschland liest – wir auch!

Im Radio (NDR-Radio Niedersachsen) war nach 20.00 Uhr ein Bericht über „Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek“ zu hören, der mich als Missionsdirektor anregte, für die ChurchNight morgen eventuell aus der Bibliothek im Missionshaus der Lutherischen Kirchenmission ein, zwei Werke Luthers zur Illustration der Einheit über Luther einzubeziehen: alte Bibeln, Luthers Werke, Predigtbücher und Gesangbücher … Zugleich ist die Lutherische Kirchenmission erneut Gastgeberin für eine Kindergartengruppe aus dem Kindergarten am Neuen Weg in Bergen, die am 20. November 2008 um 10.30 Uhr das Missionshaus besucht. Ein afrikanisches Märchen wird dabei im Vordergrund stehen.

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Als Einstimmung dienst mir dabei das Photo vom letzten Jahr.

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ChurchNight 2008 wirft ihre Schatten voraus …

Im „Berger Kurier“ (Sonntag, 26.10.2008) ist die Vorankündigung der ChurchNight Mini-Freizeit 2008 zu lesen. Der Artikel ist so abgefasst, dass deutlich wird, was angeboten werden soll:

Freitag:

16.00 Uhr: Erste Einheit zu Martin Luther, dann Laternebasteln und ein wenig Spiel & Spaß. Dann Abendbrot.

20.00 Uhr Gottesdienst, anschließend ein kleiner Imbiss in der „Luther-Lounge“, eine Nachtwanderung schließt sich an. Ein Spätfilm und Andacht mit Flötenmusik bei Kerzenschein gegen 23.00 Uhr beendet den Tag.

Samstag:

Nach dem Frühstück und der Morgenandacht folgt ein Stationenspiel zu Martin Luther und Lutherischer Mission. Kerzenziehen und das Einpflanzen einer Linde stehen dann auf dem Programm. Nach dem Mittagessen um 11.30 Uhr kehrt dann Ruhe ein.

Vorab haben sich einige Konfirmanden im Missionshaus getroffen und sich schon einmal spaßeshalber vor dem ChurchNight-Banner postiert.

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Konfirmandenkurs Bleckmar-Hermannsburg

Am 24. Oktober ist es wieder soweit: Der Konfirmandenkurs (2007-2010) aus Bleckmar-Hermannsburg unter Leitung von Missionsdirektor Nietzke trifft sich im Missionshaus. Themen sind „Abraham“ und der „Evangelist Lukas“. Der Gottesdienst am Sonntag nimmt die Thematik „Abraham“ auf und deswegen über die Konfirmanden auch eine Sprechmotette ein. Neben dem „Arbeiten“ kommt noch Spiel (Activity) und Spaß (Activity, Schwimmen in Bergen, Spaziergang in Bleckmar) dazu. Pizza, Pommes frites und Schokoladenfondue ergänzen das Programm.

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Markus Nietzke

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Neue Ausgabe des Missionsblatts in Arbeit

Hausinterne Überlegungen zur Erscheinungsweise des Missionsblatts führten jüngst im Missionshaus in Bleckmar dazu, die Erscheinungsweise vorsichtig und gleitend anderen kirchlichen Veröffentlichungen wie Gemeindebriefen anzugleichen. Das bedeutet konkret, dass die nächste reguläre Missionsblattnummer im Dezember erscheint. Für die Zwischenzeit ist an eine Sondernummer im Herbst 2008 gedacht.

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Sprengelpfarrkonvent-Süd der SELK nimmt Missionsbericht der LKM mit großem Interesse entgegen.

Erfrischender Bericht aus der Missionsarbeit
SELK: Sprengelpfarrkonvent Süd fortgesetzt

Marienburg, Zell/Mosel, 23.10.2008 – selk – [...] Im Anschluss hörte der Konvent einen erfrischend vorgetragenen Bericht aus der Lutherischen Kirchenmission (LKM) der SELK. Rainer Mühlinghaus (Mannheim), seit 2007 Mitglied der Missionsleitung und Vertreter des Sprengels Süd der SELK in diesem Gremium, beleuchtete die verschiedenen Aktivitäten und Arbeitsgebiete der LKM. Er informierte über aktuelle Entwicklungen und Veränderungen. Mit Visionen und Blicken in die zukünftige Arbeit beschloss der Referent seinen Vortrag. Das in jüngster Vergangenheit begonnene Zusammenwirken von Missions- und Diakoniebeauftragten in den Gemeinden könne und solle weiter vorangetrieben werden. Die Vernetzung von Missionsbeauftragten und Mitgliedern der Missionsleitung solle intensiviert werden. In den nächsten Jahren würden der Dialog und die inhaltliche Auseinandersetzung mit anderen Religionen zunehmen. Das Engagement der LKM in Belarus, im Fernen Osten sowie beim Londolooza-Projekt in Südafrika wurde beispielhaft für das gegenwärtige Engagement der LKM benannt. In der anschließenden Diskussion wurde das große Interesse der Konventualen an der Arbeit der LKM deutlich.

[gekürzt, M.N.]

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Ein Bericht Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel. +49-511-557808 – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter „SELK-Aktuell“ auf http://www.selk.de

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Missionswissenschaft an der Lutherischen Theologischen Hochschule fest verankert.

In einer selk_news wurde über die Eröffnung des Wintersemesters der Hochschule in Oberursel informiert. Die enge Verbundenheit zwischen LKM und Hochschule ist darin gewürdigt: Ein grund mehr, diese Nachricht im Blog der Mission ebenfalls zu veröffentlichen. Die Meldung wird hier ungekürzt wiedergegeben.

Positives Zeichen
SELK-Hochschule: Theologisches Wintersemester eröffnet

Oberursel, 20.10.2008 – selk – Am vergangenen Dienstag wurde an der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH | http://www.lthh.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Oberursel das theologische Wintersemester 2008/2009 eröffnet, nachdem die Sprachkurse in Griechisch und Hebräisch bereits am 3. September begonnen hatten. Die Eröffnung fand durch den neu gewählten Rektor, Professor Dr. Gilberto da Silva, in einem Gottesdienst statt. Im Anschluss daran versammelten sich Studierende und Fakultät zur Vorstellung der Lehrveranstaltungen. Das Lehrangebot an der LThH wird in diesem Wintersemester wieder durch eine Reihe auswärtiger Lehrbeauftragter bereichert, darunter Professor Dr. Ernst Koch (Leipzig | Systematische Theologie), Pfarrer Dr. Peter Söllner (Celle | Neues Testament), Dr. med. Simone Hötzsch (Oberursel | Psychotherapie), SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover | Seelsorge) und Missionsdirektor Markus Nietzke (Bergen-Bleckmar | Missionswissenschaft) von der Lutherischen Kirchenmission (LKM) der SELK. Nietzke war zur Semestereröffnung angereist und drückte damit die enge Verbundenheit zwischen der Oberurseler Hochschule und der LKM aus.

An der LThH studieren derzeit 31 junge Menschen evangelisch-lutherische Theologie. Sie stammen aus der SELK, der Trägerkirche der Hochschule, aber auch aus verschiedenen evangelischen Landeskirchen sowie aus Schwesterkirchen der SELK in den USA, Brasilien und Südafrika, sodass wiederum ein internationales Flair auf dem Campus herrscht. Die Studierendenzahl ist damit gegenüber dem vergangenen Semester nahezu unverändert. Die Fakultät freut sich aber, dass beinahe ein Drittel Studienanfänger sind, davon mehr als die Hälfte aus der SELK. Das sehen die Professoren an Deutschlands kleinster evangelischer Fakultät als positives Zeichen.
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Handeln aus Hoffnung. LKM bei Ärztekammer Hannover mit Stand vertreten.

Handeln aus Hoffnung.
Forum Humanitäre Hilfe im Ärztehaus Hannover.

Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm/selk- 13.10.2008. „Ich hab’ viele Photos gemacht!“ berichtete Simone Kellner, Sekretärin im Missionshaus der Lutherischen Kirchenmission freudestrahlend.

2008-10-11, Ausstellung bei Ärztekammer NS 005

2008-10-11, Ausstellung bei Ärztekammer NS 025

2008-10-11, Ausstellung bei Ärztekammer NS 026

2008-10-11, Ausstellung bei Ärztekammer NS 024

2008-10-11, Ausstellung bei Ärztekammer NS 007

Eingeladen war die Lutherische Kirchenmission zum Forum Humanitäre Hilfe im Ärztehaus Hannover um dort einen Stand zu gestalten, der auf die „in Niedersachsen aktiven Organisationen und Initiativen der Humanitären Hilfe“ verweist. Diese Gelegenheit wurde seitens der LKM aufgegriffen. In Abstimmung mit dem aus der Arbeit der LKM gewachsenen Verein „Humanitären Hilfe für Osteuropa“ im Raum der SELK wurde eine Präsenz verabredet, die dann von der LKM verantwortet wurde. Zum 11.10.2008 wurde deswegen eine Veröffentlichung der LKM: „Handeln aus Hoffnung. Seit 1892.“ aufgelegt, die am Informationsstand erhältlich war. Aus dem Missionshaus in Bleckmar wurden P. Martin Benhöfer und Simone Kellner entsandt, die Standbetreuung wahrzunehmen. Handeln aus Hoffnung bestimmt den Weg der Lutherischen Kirchenmission in verschiedenen Projekten, die in der genannten Veröffentlichung dargestellt werden. Dabei wird auf die Arbeit im ehemaligen Missionskrankenhaus Itshelejuba (Südafrika) verwiesen, aber auch auf die Aktion „Laib und Seele“ in Berlin-Marzahn. Das hoffnungsvolle Handeln im seelsorgerlichen Bereich an Menschen in Afrika, die mit HIV infiziert sind, stand ebenso im Vordergrund wie das Anliegen, benachtteiligten Kindern in Südafrika (Londoloza, Thuthukani) zu helfen.

Laut Pressemitteilung der Ärztekammer wollte man sich mit diesem Forum sowohl für die Öffentlichkeit als auch für Fachpublikum das breite Spektrum ärztlicher Hilfeleistungen aus Niedersachsen im Bereich der Humanitären Hilfe darstellen. In Keynotes wurden aktuelle Grundsatzfragen thematisiert, Detailfragen in Workshops und 10-minütigen Kurzvorträgen bearbeitet.

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Verabschiedung eines Missionars in Gifhorn.

Und bis wir uns wiederseh’n …
Missionar in Gifhorn offiziell verabschiedet.

Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm/selk- 13.10.2008: „Und bis wir uns wiederseh’n, möge Gott seine schützende Hand über Dir halten …“ mit diesen Zeilen aus einem irischen Segenswunsch zum Schluss der Predigt zu Hebräer 13: ‘Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit’ wurde am Sonntag Pfarrer Markus Büttner aus dem Dienst der Lutherische Kirchenmission offiziell von Missionsdirektor Markus Nietzke verabschiedet. Er zeigte dabei auf, dass es in der Kirche nicht um Menschen und deren Wirksamkeit -wie lange und erfolgreich diese auch gewesen sein mag- ging, sondern um die Gegenwart des Herrn der Kirche und die Ausrichtung auf ihn hin und von ihm her.

Büttner wirkte fünf Jahre in Gifhorn und versah damit einen missionarischen Auftrag als Pfarrer der Ev.-Luth. Philippusgemeinde (KdÖR) der SELK. Seine Nachfolge tritt Pfarrer Klaus Bergmann aus Wolfsburg an, allerdings nicht als Missionar der LKM. Dieses bedeutet, dass die Verantwortung für die Philippusgemeinde seitens der Lutherischen Kirchenmission endgültig zum Ziel kommt, die angefangene Missionsarbeit in eine Gemeindearbeit der Kirche einmünden zu lassen.

Im Gottesdienst zur Verabschiedung wirkte auch Superintendent Markus Müller aus Lachendorf mit. Er weihte zwei neu gestaltete Räume im Gemeindezentrum zum kirchlichen Gebrauch. Grußworte von Amtswegen, aus Nachbargemeinden, der Gemeinde selbst, dem Kirchenkreis Gifhorn und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Gifhorn schlossen sich an den Gottesdienst an. Schließlich rief auch der Chor dem scheidenden Pfarrer zu: „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen …“ und nahmen die in der Predigt bereits angesprochene Thematik auf. Ein gemeinsames Kaffee-trinken bot den Gästen und Gemeindegliedern Gelegenheit ins Gespräch zu kommen.

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Kirchenbezirksbeauftragte treffen sich in Bleckmar

„Jeder müht sich in seiner Art und Weise. Mühsam ist’s, aber auch schön!“ meinte Pfarrer i.R. Siegfried Matzke in der Schlussrunde. In Bleckmar waren am Wochenende (10.-12. Oktober 2008) Kirchenbezirksbeauftragte für Mission und Diakonie zu einer Herbsttagung beieinander. Praktische Hinweise; das Gespräch miteinander und das Verständnis der jeweiligen Struktur der Mission und Diakonie in der Gesamtkirche standen im Vordergrund. So sind sehr unterschiedliche Ebenen der Einbindung der Diakonie und Mission in der Kirche benannt worden. In der SELK ist es üblich, Beauftragte für jeweils die Diakonie und die Mission auf Kirchenbezirkssynoden zu wählen, die die jeweiligen Anliegen vertreten. Welches „Profil“ dabei zu entwickeln ist, welche Erwartungen jeweils gehegt werden, blieb letztlich offen, aber einige anregende Hinweise erbrachte die Diskussion darüber. Während es ein Leitbild zum Diakonieverständnis der SELK gibt, soll darüber nachgedacht werden, ob es eines Leitbilds „Mission“ in der Kirche bedarf.

Um aus einer möglichen Rollendiffusion im Verständnis eines Kirchenbezirksbeauftragten heraus zu kommen, war Prof. Martin Selchert aus Mannheim eingeladen worden und führte am Samstag kompetent ein in: „Motivierende Kommunikation für Diakonie und Mission. Erfahrungsaustausch -Ideen- Impulse“. Nach einer Analyse kommunikativer Erfolgsbarrieren wurde die Überwindung derselben vorgestellt und angeregt. Als Ertrag gibt es einen Arbeitsauftrag für eine nächste Tagung: Das Selbstverständnis und Tätigkeitsfelder der Kirchenbezirksbeauftragten (für Diakonie und Mission) im Spannungsfeld zwischen Gemeindeebene und Strukturen der Kirche ist weiter zu klären.

Die erstmalige Begegnung zwischen den Kirchenbezirksbeauftragten sowohl für die Diakonie als auch die Mission wurde allseits begrüßt und als sehr hilfreich gewertet. Die nächsten Sitzungen sollen allerdings separat stattfinden: während sich die Diakoniebeauftragten in Köln treffen wollen, werden die Missionsbeauftragten nach Bleckmar eingeladen. Ein Heidespaziergang am Samstag und der Gottesdienstbesuch in der St. Johannisgemeinde (SELK) Bleckmar am Sonntag ergänzten das ProgrammALIM1074.

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