Archiv für August, 2009

Eine Missionsleitungssitzung: Was passiert da?

Begegnung, Berichte, Beschlüsse.
Missionsleitung tagte in Hannover

Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm / selk- 26.8.2009: „Was macht ihr eigentlich bei einer Missionsleitungssitzung?“ fragte unlängst ein Missionsfreund. „Am besten, ich schildere ‘mal die nächste Missionsleitungssitzung“, meinte Missionsdirektor Markus Nietzke aus Bleckmar dazu.

Diese Missionsleitungssitzung fand also am Dienstag, 25. August 2009 statt. „Um 11.00 Uhr beginnt die Sitzung mit einer Andacht, danach wird das Protokoll der letzten Sitzung zur Sprache gebracht, Änderungswünsche eingetragen und angenommen. Sofern sich Tagesordnungsänderungen ergeben, werden die eingetragen.“ erläutert Nietzke. Danach wird die Tagesordnung nach einem wiederkehrenden Schema besprochen. Am Vormittag ist die Zeit für ein Gespräch mit der Missionsleitung vorgesehen, in diesem Fall berichtete Missionar Rainald Meyer (Durban, Südafrika) aus seiner Arbeit in Phoenix und Chatsworth unter dem Titel „Häuser, die die Welt verändern“. Die anschließende Diskussion beleuchtete einzelne Aspekte seiner Arbeit und anschließend wurden erste Gedanken über die zukünftige Entwicklung der Arbeit angedacht. Eine „AG Nutzungskonzept Bleckmar“ ist laut Auftrag des Missionskollegiums einberufen worden und wird ihre Arbeit im November aufnehmen.

Am Nachmittag wurden die Arbeitsgebiete der Mission im südlichen Afrika, Europa und Asien thematisiert und einzelne Beschlüsse gefasst: So soll Missionar Christoph Weber im März 2010 zum Missionskollegium eingeladen werden und als Repräsentant der Mission dort „live“ berichten. Als MLC-Missionar wird voraussichtlich Paul Mosenogi ebenfalls im März 2010 eingeladen. Die Termine sollen bald mit den Missionaren, Gemeinden der SELK und ihren Pfarrern geplant werden, die Sprengelvertreter der SELK in der Missionsleitung werden dabei tatkräftig mitwirken. In der Zeit zwischen April und Juni (vier Wochen sind dabei angedacht) soll Missionar Christian Tiedemann eingeladen werden, der eventuell in privater Angelegenheit in Deutschland sein wird. Aus Hongkong soll eine Person im Februar 2010 eingeladen werden, die Möglichkeiten für ein Volontariat zu erläutern. Schließlich will die Missionsleitung in enger Absprache mit der Kirchenleitung Kontakte nach Süd-Korea ausbauen. Weitere Personalfragen wurden kurz besprochen. Missionar Gevers aus Leipzig wird ausdrücklich ermutigt, an einer Flughafenseelsorge-Ausbildung teilzunehmen. Der Rest des Nachmittags wurde mit Gedanken über die finanzielle Situation der Mission verbracht, dabei wurde der endgültige Haushaltsplan 2009 zur Beratung an den Finanzbeirat der Mission verwiesen, der Personalhaushaltsplan 2009 und ein Entwurf für 2010 vom Missionsdirektor vorgestellt und die Halbjahresbilanz 2009 der Lutherischen Kirchenmission vom Rechnungsführer, Helmut Meyer, vorgestellt und ausgiebig diskutiert. Der Termin für die nächste Missionsleitungssitzung ist der 25. September 2009. Ort: Hannover.

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Sanierung am Missionshaus beginnt …

Plötzlich waren sie da, die Handwerker; nun geht es los. „Vielleicht Weihnachten, wenn alles gut geht und keine größere Überraschungen auf uns warten“ meint schmunzelnd Gerhard Rothfuchs von der Fa. Fuchsbau in Hermannsburg, die diese Sanierungsarbeiten für die LKM in Angriff nimmt. Beschlossen ist die Maßnahme im März 2009 auf der Missionskollegiumssitzung in Bleckmar, es geht dabei um energierelevante Sanierungen am Missionshaus in Bleckmar. Aber auch im Missionshaus selbst ist einiges los: Der „Club der toten Löwen“, einer der Aufenthaltsräume im Tagungszentrum bekam einen neuen Anstrich und neue Lampen; das Arbeitszimmer von P. Martin Benhöfer, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Lutherischen Kirchenmission zuständig ist, wurde in diesem Zuge auch neu gestrichen. Malermeister Brammer aus Bergen meint dazu: „Die schmeckt fast wie Erdbeermarmelade“, sprich, es handelt sich um Farbe ohne Lösungsmittel.

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So geht es los …

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Nur wenig später! Währendessen drinnen:

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Dokumente ordnen, Bilder einscannen. Archivarbeiten im Missionshaus in Bleckmar.

„Es geht noch, am Vormittag scheint die Sonne noch nicht so stark hinein“ sagt Lotta Schulz aus Nettelkamp, die zusammen mit Maike Benhöfer seit drei Tagen intensiv im Missionshaus dabei ist, alte Bilder einzuscannen, Dokumente in Ordner einzusortieren und nebenbei auch mal ein Bücherregal abzustauben. Heute, am voraussichtlich wärmsten Tag in Deutschland strahlt die Sonne hell und freundlich über das Missionshaus, ein Haus in dem sich viele verborgene Schätze finden lassen. So wurden eine Inventarsiste der Missionsstation „Goede Hoop“ von 1889 neu einsortiert, aber auch Bilder, die aus der Zeit von Missionsinspektor F.W. Hopf entstanden (ab 1950). Als „wertvolle Dokumente“ unter den vielen Kostbarkeiten bezeichnet Missionsdirektor Nietzke die Briefe von Mitarbeitern und Gemeindegliedern in IsiZulu und SeTswana aus der späteren „Lutheran Church in Southern Africa“ (LCSA), die 1967 entstand. „Hier liegen Schätze, die irgendwann noch besser gehoben werden könnten. Die beiden jungen Mädchen tun der Mission einen ganz besonderen Dienst, sowhl Dokumente einzusortieren als auch Bilder digital zur Verfügung zu stellen.“

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Besucher aus aller Welt. Konfessionell-lutherische Konferenz in Südafrika. SMS-Serie (2)

Gäste aus aller Welt.
Konfessionell-Lutherische Konferenz in Paulpietersburg, Südafrika.

Paulpietersburg, (FELS), Südafrika / Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm / selk- 13.8.2009: „… zu konfess. Luthertum im Blick auf Geschichte, Frauenordination, Stellg zu Homosexualität, luth. Kirchen in Kenya, Indien, USA, sowie FELSISA.“ Hinter diesen Zeilen verbirgt sich aber noch mehr. Die Lutherische Konferenz wurde -so die nächste SMS- organisiert von Prof. Tim Quill aus Ft. Wayne in den USA und vor Ort durch Rektor Dr. K.P.P. Wilhelm Weber aus Tshwane-Pretoria. Gesponsert wird die Konferenz aus den USA. „Ca. 50 Teilnehmr, inkl. eine ganze Reihe von LCSA Amtsbrüdern.-“.

„Die Beiträge kommen per SMS. Das bedingt natürlich auch die Kürze der Nachrichten“, so Missionsdirektor Markus Nietzke gegenüber selk_news. „Aber, ich habe durchaus interessante Infos bekommen.“ Die ausführlichen Inhalte der Konferenz werden – eine Annahme- bei anderer Gelegenheit gedruckt und veröffentlicht werden. „Diese Art internationale Konferenzen können fast nur (noch) auf Englisch gehalten werden, ‘was es für Missionare unseres Missionswerks im europäischen, afrikanischen und irgendwann im asiatischen Kontext fast schon unumgänglich macht, mindestens neben der Sprache, in der die eigentliche Missionsarbeit geschieht, auch Englisch zu beherrschen. Vielleicht trage ich damit Eulen nach Athen, aber es macht deutlich, auf welchem internationalen Parkett sich die Mission heutzutage meistens bewegt und auch bewegen muss. In einer zunehmend globalisierten Welt finde ich es wichtig, diese Dinge als Tatsache und Voraussetzung für gegenwärtige lutherische Missionsarbeit zur Kenntnis zu nehmen.“ resümiert der 45-jährige.

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Eine Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Mission /
Autoren: Missionar Daniel Schmidt (Text), Markus Nietzke, Missionsdirektor (Redaktion)

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Missionar Daniel Schmidt, Francistown, Botswana berichtet live per SMS von einer Konfessionell-lutherischen Konferenz in Paulpietersburg, Südafrika.

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Hatte leider keine Internetverbdg. Und nur sporadisches Handynetz. SMS-Serie aus Südafrika (1)

„Hatte leider keine Internetverbdg. Und nur sporadisches Handynetz“
Trotzdem: Spannende Lutherische Konferenz in Paulpietersburg, Südafrika.

Paulpietersburg, (FELS), Südafrika / Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm / selk- 13.8.2009: „Hier ist Daniel bei Paulpietersburg. Hatte leider keine Internetverbdg + nur sporadisches Handynetz. Konferenz verlief sehr positiv. Beiträge (siehe 2)“ Diese SMS erreichte Missionsdirektor Nietzke kurz nach 20.00 Uhr am 13. August 2009. Hinter dieser SMS und den noch folgenden SMS’ steht der Wunsch, möglichst zeitnah und „live“ (aber unter dem Diktat der Länge einzelner SMS) erste Eindrücke der Lutherischen Konferenz im Tagunsort FELS bei Paulpietersburg, Südafrika für interessierte Leser zur Verfügung zu stellen. Missionsdirektor Markus Nietzke (Bleckmar) bat einen der Missionare der LKM im südlichen Afrika, Daniel Schmidt aus Botswana, um diesen Dienst: „Wir probieren es einfach einmal aus. Wenn’s klappt, berichte ich aus Deutschland anhand deiner SMS!“ so die Absprache vorab. „Versuch macht klug!“

Die Beiträge kommen nun also per SMS. Das bedingt die Kürze der Nachrichten. Aber trotzdem ist es ein Versuch wert, so Informationen zu bekommen und weiterzureichen. Die ersten SMSe sind nun eingetroffen.

„Beiträge überwiegend recht gutes Niveau. Vertreter aus Dtl. (Schöne, Klän), Ghana, Kenya, Zambia, Botsw., RSA, USA, Indien. Vorträge + Diskussionen …“ heißt es in SMS Nr. 2. „Soviel weiß ich, dass Prof. Klän, der im Auftrag der Lutherischen Kirchenmission am Lutheran Theological Seminary einen Lehrauftrag wahrnimmt, an der Konferenz teilnimmt“, so der Missionsdirektor gegenüber selk_news. „Missionare der LKM übrigens auch, die solche Veranstaltungen als Fortbildung wahrnehmen.“

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Eine Meldung von selk_news /
Redaktion: SELK – Mission /
Autoren: Missionar Daniel Schmidt (Text), Markus Nietzke, Missionsdirektor (Redaktion)

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ChurchNight in Bleckmar vom 30.10.-1.11.2009

ChurchNight in Bleckmar, das ist schon eine Tradition! Junge und ältere Menschen aus Bleckmar, Hermannsburg und anderswo sind hellwach und evangelisch ausgerichtet, wenn am 31.10. 2009 das Reformationsfest steigt.

Mitwirken werden Konfirmanden aus Bleckmar und Hermannsburg um P. Markus Nietzke, ein Team zur Vorbereitung des Gottesdienstes um 20.00 Uhr und der weiteren Veranstaltungen, die sich bis Mittags am 1. November 2008 hinziehen.

Beginn der Mini-Freizeit zur ChurchNight ist Freitag, 30.10.2009 um 17.00 Uhr. In der ersten Einheit wird Martin Luther im Mittelpunkt stehen. Anschließend gibt es einen Imbiss in der Luther-Lounge (ob lutherische Speisen wie Krauteintopf, Kompott oder Gebäck dazugehört, wird noch nicht verraten!), eine Nachtwanderung durch Bleckmar, ein Spätfilm und Flötenmusik bei Kerzenschein zum Abschluss des Tages. Teilnehmende übernachten im Missionshaus der Lutherischen Kirchenmission unter dem Motto: Hier schlafe ich, ich will nicht anders! Der Samstag beginnt nach dem Aufstehen mit einer Morgenandacht und Frühstück und einem Stationenspiel zu Liedern von Martin Luther. Nach dem Mittagessen kehrt kurz Ruhe ein. Am Nachmittag gibt es die schon obligatorische Baumpflanzaktion auf dem Missionsgelände. Nach dem Abendbrot findet ein Gottesdienst statt. (Vormerken: Samstag, 31.10.2009, 20.00 Uhr!) Am Sonntag „Allerheiligen“ (1. November) nach dem Frühstück in Bleckmar wird der Gottesdienst in der Kleinen Kreuzkirche Hermannsburg besucht.

Wer aktiv bei der Vorbereitung der Mini-Freizeit helfen möchte, wer gar daran teilnehmen möchte, der /die sollte sich möglichst nach dem Lesen dieser Zeilen bei Markus Nietzke melden: Telefon: 05051-986921 (AB) oder per E-Mail: lkm@selk.de. Hilfe bei der Dekoration der Räume, Schmücken der Kirche, „Luther-Lounge“ wird erbeten, ebenso bei der Planung und Durchführung des Reformationsfestgottesdienstes (Musik, Lieder, Lesung, Gebet) selbst und des Stationenspiels. Das Catering wird vom Missionshausteam vorbereitet. Kostenpunkt ist € 20.- pro Person, Geschwisterermäßigung ist vorgesehen.

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Gott spricht auch meine Sprache.

Gott spricht auch meine Sprache.
Neuübersetzung des Neuen Testaments mit Psalmen in Kalanga druckfrisch erschienen.

Wer in Botswana lebt, weiß, dass es harte Arbeit ist, ein neues Stück Land zum ersten Mal zu pflügen. Da sind Steine zu lesen, Dornbäume zu entfernen, und der fast steinharte Boden mühsam aufzubrechen. Doch auch in den nächsten Jahren müssen weiter Steine entfernt und Baumstümpfe gerodet werden, die beim ersten Mal stehen geblieben sind.

1929 war die erste Übersetzung der Evangelien und der Offenbarung in der Kalanga-Sprache erschienen. 1985 wurde sie zum letzten Mal nachgedruckt. Gleichzeitig begann die Arbeit an einer neuen und kompletten Übersetzung des Neuen Testaments, die 1999 erschien. Diese Arbeit geschah im Namen der Lutherischen Kirche, mit Beteiligung von Schwesterkirchen in Amerika, Deutschland und dem südlichen Afrika. Die Lutherische Kirchenmission -Bleckmarer Mission- e.V. entsandte Klaus Pahlen als Missionar und Koordinator in das Übersetzungsprojekt.

Zugleich begann die Bibelgesellschaft von Botswana, sich immer mehr zu beteiligen, und mit dem Beginn der Arbeit am Alten Testament wurde das Übersetzungsprojekt von ihr übernommen. Ein neues Übersetzerteam (Tafuluka Kubuya, Phillip Mothetho, Mbakiso Nkanga, Portia Tema Baseki), Ausbildungskurse in biblischem Griechisch und Hebräisch in Nairobi, Computer und hervorragende Computersoftware boten für die Übersetzungsarbeit ganz neue Voraussetzungen. Der Gesamteindruck der Beurteilungen und Rückmeldungen der neutestamentlichen Übersetzung veranlassten die Bibelgesellschaft von Botswana wenige Jahre später, die Arbeit am Alten Testament auszusetzen und das Neue Testament von Grund auf zu revidieren. „Tolimulula“, sagte damals die Übersetzerin im Team, „wir pflügen noch einmal neu“.

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Foto: Zu Beginn der Feierlichkeiten am 8. August marschiert eine Kapelle ein

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Foto: Eherngäste erwarten den Beginn der Feierlichkeiten.

Nun ist die Neuübersetzung im Druck erschienen, die Psalmen sind dem Neuen Testament hinzugefügt worden, und man merkt es der Neuen Übersetzung an: Hier ist anhand des griechischen Urtexts gearbeitet worden, hier ist in intensiver Arbeit mit Muttersprachlern in vielen Orten eine flüssige und natürliche Sprache erreicht worden, hier haben Übersetzer gearbeitet, die es gedrängt hat, Menschen Gottes Wort in ihrer Muttersprache zu bringen.

Doch noch etwas anderes hat sich in der Zwischenzeit getan. Am 10. Juli fand in Francistown ein traditionelles Kalanga-Dinner statt, bei dem der Eintrittspreis beitragen sollte, die Kosten für die öffentliche Vorstellung am 8. August mit zu begleichen. Ehrengast und -sprecher war dort Mpaphi Phumaphe, Richter am höchsten Gericht im Land. Lokale Presseberichte dienten zur weiteren Bekanntgabe des Festakts.

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Foto: Erinnerungen an den 10. Juli 2009: Fundraiser für den Event am 8. August: Ein Kalangadinner.

Am 8. August 2009 wurde erneut in Francistown, Botswana deutlich, wie sehr sich die Arbeit und Mühe bezahlt gemacht hat: Vor zehn Jahren waren rund 70 Leute zusammengekommen, um die öffentliche Vorstellung des Kalanga-NT „Ndebo Mbuya“ zu erleben; nun füllten rund 1000 Leute das gewaltige Festzelt. Der Außenminister Botswanas war anwesend und verwies in seiner Rede nicht nur auf den Missionsbefehl im Evangelium nach Matthäus im Kapitel 28, sondern las ihn auch selbst vor.

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Foto: Minister Skelemani

Die Ministerin für Jugend, Sport und Kultur war da und wies auf die Bedeutung der Sprache für die Kultur und den Glauben hin.

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Foto: Am Rednerpult mit rosafarbener Jacke: Gladys Kokorwe, Ministerin für Jugend, Kultur und Sport. Rechts sitzend Vertreter der Lutherischen Bibelübersetzer (gesamte erste Reihe)

Übersetzungsberater und Mitarbeiter der Bibelgesellschaft waren aus verschiedenen Ländern angereist, sämtliche Mitarbeiter der Lutheran Bible Translators (LBT) [zu Deutsch, die „Lutherischen Bibelübersetzer“] in Botswana waren anwesend sowie zwei Vertreter aus den USA. Mitarbeiter an der Übersetzung der Heiligen Schrift in zwei weitere Minderheitensprachen in Botswana – Shiyeyi und Naro – waren ebenfalls zu diesem außergewöhnlichen Anlass gekommen. Besonders bemerkenswert aber war die große Beteiligung vieler verschiedener kirchlicher Gruppen im gesamten Umkreis; von der römischen, lutherischen, baptistischen, reformierten und anglikanischen Kirche bis hin zu afrikanischen unabhängigen Gruppen. Längst nicht alle von ihnen sind Kalangasprecher, doch alle beteiligten sich an diesem Ereignis. Chöre sangen Lieder, die eigens für diesen Anlass in Kalanga übersetzt worden waren, und mancher Sänger hatte sich beim Üben mit der Sprache abgemüht, die er selbst nicht spricht.

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Foto: Regierungsvertreter und Ehrengäste.

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Foto: Erwartungsvolle Menge.

Gewiss wird in einer nächsten Revision noch manches zu tun bleiben. Eine erste Durchsicht zeigt noch manche Steine, die künftig weggewälzt werden müssen. So ist etwa das Wort für „Prophet“ weiterhin mit „Wahrheitsvorhersager“ übersetzt worden, und wo die Heilige Schrift von „Wein“ redet – auch in der Einsetzung des Altarsakramentes -, ist in dem Bemühen, Fremdwörter zu vermeiden, der Name für den vergorenen Saft einer einheimischen Beerenart verwendet worden. Hier wird viel klare und deutliche Predigt und Unterweisung in den Gemeinden nötig sein.

„Dass die Übersetzung diesen Meilenstein erreicht hat, ist ein großer Grund zur Dankbarkeit“ meint Missionar Daniel Schmidt in Francistown, der an der Feier teilnahm. Man dürfe hoffen, dass eine komplette Ausgabe der Heiligen Schrift nicht mehr zu lange auf sich warten lassen wird – die Übersetzer haben inzwischen auch schon eine Erstübersetzung der meisten alttestamentlichen Bücher erreicht. So wird das Motto wahr, das über diesem 8. August stand: „Ndzimu banolebeleka lilimi gwangu naigo“ – Gott spricht auch meine Sprache.KalangaNTundPsalmen

Foto: Neues Testament und Psalmen in Kalanga

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Foto: Gleich am ersten Tag begann der Verkauf des Neuen Testaments mit Psalmen.

Francistown, Botswana / Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm / selk- 9.8.2009. Alle Fotos: Missionar Daniel Schmidt.

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Auch € 5,79 sind es wert …

Im Juni 2009 war Missionar Axel Wittenberg zu Besuch im Heimatdienst in Deutschland. Dabei besuchte er auch die SELK-Gemeinde in Siegen. Dort wurde ihm ein Kuvert von Rebecca übergeben. Auf dem Kuvert steht „Für die Mission!!!“. Gesammelt wurde das Geld im Kindergottesdienst der Gemeinde. Wir freuen uns sehr über € 5,79 für die LKM und sagen auch auf diesem Wege „Danke, ihr lieben Freunde in Siegen!“

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Die Arbeit der SELK und LKM in Belgien, einmal englisch dargestellt.

Rev. Matthias Tepper is sent by the Independent Evangelical Lutheran Church of Germany (SELK) in partnership with LCMS World Mission and the Evangelical Lutheran Church in Belgium. Matthias, originally from Germany, studied theology at the SELK seminary in Oberursel, Germany; Concordia Seminary, St. Louis, Mo.; and the University of Tubingen in Germany. Initially, Matthias is focusing on reaching out to the English-speaking expatriate community in Brussels. He has two primary objectives: to gather together any Lutherans in the area for worship and fellowship and to spread the Gospel among unbelievers so they may come to faith in Jesus Christ. Matthias has observed that Christians often lose touch with Christ when they are far from home. This could be because their trusted home congregation is far away and a new one is not easily found, or because they speak a different language or have significant cultural differences. At the same time, when people are out of their familiar context, they are sometimes willing to try new things. So, in a foreign environment, expatriates might be more open to the Gospel than they would be at home. Matthias plans eventually to expand the outreach efforts to include native citizens of Belgium who live in the French- and Flemish-speaking communities in and around Brussels. In order to do this effectively, Matthias is studying those languages. Matthias hopes to help establish and shepherd a vibrant congregation with uplifting worship services and meaningful Bible studies. He prays that he will serve with a team of laypeople in the congregation’s community in the name of Christ, and in doing so, discover new opportunities to share the Good News.

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Briefmarken für Bleckmar

In der Post war heut’ ein Brief aus Amerika. Da schreibt ein Freund der LKM (leider noch nicht auf Facebook): „… beigelegt sind einige Briefmarken, die wir hier gesammelt haben, kein grosser Beitrag, aber hoffentlich eine kleine Hilfe. …“ Und dann sprudelt ein Kuvert über von Briefmarken aus den USA. Ganz unterschiedliche sind dabei, sorgfältig sortiert. Bei so’was geht mir das Herz vor Freude auf: Welche Mühe sich Menschen machen, eine Mission (spirch „uns“ als LKM) im fernen Deutschland extra zu beglücken und Briefmarken zuzuschicken. Übrigens: Allein durch die Arbeit (sortieren von Briefmarken, auf Märkten anbieten, Listen kopieren, verschicken usw. usw.) von Herrn Bokelmann aus Hermannsburg, wurden in 10 Jahren über € 64 000.- gezielt für die Mission gespendet. Deswegen mache ich Mut zu „Briefmarken für Bleckmar!“

2009-0805BriefmarkenSpende

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