Archiv für Oktober, 2009

ChurchNight 2009 im Missionshaus in Bleckmar

Für Interessierte im Netz biete ich hier einmal den Ablauf der ChurchNight in Bleckmar an:

ChurchNight – Ablauf:

Freitag:
18h00 Uhr Ankommen, Zimmerverteilung, Spiele
19h00 Uhr Abendbrot
20h15 Uhr Musik: Fülle uns frühe, Dass dein Wort: Orff usw.
21h00 Uhr kurzer Film aus der Mission, Spieleabend
22h00 Uhr Taizeandacht, anschließend Kakao
23h00 Uhr Schlafen

Samstag:
08h30 Uhr Frühstück
09h00 Uhr Andacht
09h30 Uhr Bibelarbeit: Sandburg oder doch: „Ein feste Burg?“
10h15 Uhr bis 10h45 Uhr Pause
10h45 Uhr bis 12h00 Uhr Basteleinheiten
12h00 Uhr Mittagessen, danach Mittagspause
13h00 Uhr (Gebets-Spaziergang mit Liedern der Reformation, Texte Luther)
14h00 Uhr Bastelworkshop, Teil II
15h00 Uhr: Aktion: „Wenn morgen die Welt untergeht, pflanze ich heute noch mein Apfelbäumchen“ (mit Prominenz: Hugo Gevers und Andrea Riemann)

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15h30 Uhr Volleyball: Männer, Frauen, Jungs, Mädchen (sortieren) und Tischtennis-Challenge: K.o.-System, Boccia
16h15 Uhr Gottesdienstvorbereitungen
17h00 Uhr: Missionsvortrag mit Andrea Riemann
18h00 Uhr Abendessen
bis 19h30 Uhr Freie Spielzeit
20h00 Uhr Gottesdienst in der St. Johannisgemeinde
21h00 Uhr Luther-Lounge (kleiner Imbiss, Tee)
22h00 Uhr – 23. 00 Uhr … Spieleabend ??
23h30 Uhr Lights out

Sonntag:

07h30 Uhr Aufräumen im Missionshaus, Kirche
08h15 Uhr Frühstück
09h30 Uhr Gottesdienst zu Allerheiligen in Hermannsburg

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Begeisterung für Bücher: Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse (3)

Chen Jianghong stellt „An Großvaters Hand“ vor. Präsentation im Forum Kinder- und Jugendbuch. Halle 3. Frankfurter Buchmesse. Mittwoch, 14. Oktober 2009, 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr.

Es ist Mittwochnachmittag auf der Buchmesse geworden. Im Forum Kinder- und Jugendbuch herrscht gegen 16.25 Uhr eine gespannt-neugierige Atmosphäre, trotz des Summens der vielen Stimmen an den Buchständen. Ein letztes Schlecken am Eis vom Stand nebenan, die Reihen im Forum füllen sich langsam. Der Abbau der vorherigen Veranstaltung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Laptop, Mikrofon-verkabelte Sprecherinnen aus der Türkei (die eben noch miteinander diskutierten) werden entkabelt, Gläser werden von den Tischen weggeräumt. Die Vorbereitungen für die zu 16.30 Uhr angekündigte Präsentation des Buches „An Großvaters Hand“ von Chen Jianghong, veranstaltet vom Moritz-Verlag, laufen an.

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Zu den Vorbereitungen gehört es, dass Buch mit der Titelseite zum Publikum hin aufzustellen. Dann betritt der Gewinner des Jugendbuchpreis 2005 in der Sparte Bilderbuch für „Han Gan und das Wunderpferd“ die Bühne: fröhlich, freundlich, aufgeräumt. Gut 70 Leute haben sich im Forum eingefunden. Markus Weber vom Moritz-Verlag selbst stellt den Autor weiterer Kinderbücher vor: Junger Adler („Ein Buch für kleine Jungs“), Lian („Das entsprechende Buch für Mädchen, ähnlich wie die Geschichte ‘Vom Fischer und sien Fru’“) oder Tigerprinz („Die Märchenwelt Asiens verknüpft sich mit der Europas“). Jetzt aber hat Chen Jianghong eine ‘biografic’ (engl.) Erzählung in deutscher Sprache (2009) vorgelegt. Chen erzählt darin, wie er in China aufgewachsen ist. Der deutsche Titel „An Großvaters Hand“ nimmt Bezug auf ein Bild in der Mitte der Erzählung, im französischen Original (2008) heißt es „Mao et moi“. Chen, der 1963 in China geboren ist, erzählt und malt aus seiner Kindheit und lässt dabei die Zeit der Kulturrevolution in China aus Sicht eines Kindes aufleben. Seinen Großvater, der Lehrer war, bezeichnet er als „prägende“ Gestalt, er erzählt auch -eher nebenbei- von einer Frau Lui, bei der er Musik über Schallplatten hört, die er später, erst als er als Erwachsener in Europa lebt, als Musik von Mozart wieder erkennt. Frau Lui wird irgendwann verhaftet und zur Umerziehung verschickt. Das gleiche Schicksal trifft übrigens auch Chens Vater. Das Buch wird kundig von Markus Weber vorgestellt, mittels einer PDF-Präsentation.

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Nach der Präsentation werden einige Fragen gestellt, beispielsweise, wie es mit Chen Jianghong weiterging. 1987 kam er zum Kunststudium nach Paris, seither lebt er dort. „Als Kind hatte ich keine Bilderbücher“ antwortet er auf die Frage, wie es kommt, dass er erst seit 1994 Kinderbücher schreibt und malt. „Mit 31 Jahren habe ich durch das Schreiben und Malen meine zweite Kindheit erlebt.“ Im Vergleich China damals und heute bemerkt Chen: „China hat sich sehr verändert.“ Ob er zurückkehren würde? Hier wird der Raum still, man merkt, hier geht es zur Sache. „Ich fühle mich dort fremd, auch wenn ich die Sprache kann und meine Eltern noch heute dort wohnen. Vielleicht bin ich einfach zu lange weg?“ Dann nennt Chen eine weitere wertvolle Erfahrung: Der Abschied aus dem Heimatland ist vergleichbar mit einem tragischen Moment, aber ohne Verlusterfahrung. Wer lange Zeit im Leben unterwegs ist, macht die Erfahrung: „Wenn Du Dich finden willst, verliere Dich erst selbst.“ Eine Reise bildet nicht nur, in Anlehnung an das Sprichwort, sondern lange Reisen über weite Strecken und längere Zeiten verändern den Menschen auch.

Text und Fotos (c) Markus Nietzke, 18. Oktober 2009, Bleckmar. Bild 1: Vorbereitungen, Bild 2: Präsentation, Bild 3: Im Gespräch.

 

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Begeisterung für Bücher: Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2009 (2)

Begeisterung für Bücher: Nicht nur über oder aus China. Auch Afrika kommt in den Blick. Eindrücke von Missionsdirektor Markus Nietzke

Mein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2009 führte mich auch in Halle 8, wo sich meistens neben einem Gemeinschaftsstand des jeweiligen Landes Verlage sich auch einzelnd präsentieren. Auf drei hatte ich es abgesehen, um mich zu informieren, wie sich diese Verlage präsentieren. Einmal ging es um den weltbekannten Penguin-Verlag, der in englischer Sprache eine Vielzahl Bücher auf den Markt gebracht hat, in denen auch Afrika und das südliche Afrika Thema sind. Aber in diesem Jahr ist der Ehrengast China, daher stand die Präsentation ganz in diesem Zeichen.

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Stand der Penguin Group am 15.10.2009. Photo: (c) Markus Nietzke

Auch verschiedene südafrikanische Verlage sind auf der Buchmesse vertreten. Der Stand des Proteaboekhuis-Verlag ist im Gegensatz zu anderen gerade besetzt, als ich mich neugierig umschaue. Wir kommen schnell (auf Afrikaans) ins Gespräch: Amelia de Vaal, Redakteurin im Verlag, legt mir das Verlagsprogramm vor. Erste Beobachtung: Kein Titel im aktuellen Programmheft befasst sich mit China. Zweite Beobachtung: Keine der angezeigten Bücher sind beispielsweise in IsiZulu oder SeTswana geschrieben. Dieses liegt daran, dass es dafür kaum einen Absatzmarkt gibt, meint auf meine Bemerkung hin de Vaal. Auf meinen Reisen in Südafrika und Botswana erlebe ich anderes, erzähle ich. Wahrscheinlich liegt es an der besonderen Zielgruppe (mit kirchlichem Hintergrund) wird mir nett und freundlich erläutert, aber dieses sei eine so kleine Gruppe, dass sich eine Publikation jedenfalls für diesen Verlag nicht wirklich lohnt. So sei es denn erst einmal dahingestellt, denke ich mir.

Was bringt den Verlag überhaupt nach Frankfurt? Einmal, die Neugier, was es insgesamt Neues auf dem Buchmarkt gibt. Zum Anderen ist der Verlag deswegen in Frankfurt um Lizenzrechte für die Übersetzung, den Druck und Verkauf von Büchern aus Europa und den USA zu erwerben, die auf dem heimischen Markt angeboten werden können. Von China ist in diesem Gespräch nicht die Rede. Dabei gibt es in Südostasien eine ganze Reihe interessanter Kinderbuchautoren, erzähle ich ihr, vielleicht lohnt es sich, hier nachzuhaken?

Als Beispiel nehme ich von den ausliegenden Büchern ein mir bekanntes Kinderbuch in die Hand: Es ist das Buch von Thé Tjong-Khing: „Die Torte ist weg! Eine spannende Verfolgungsjagd“. (mein persönliches Exemplar ist herausgegeben von der Büchergilde Gutenberg, als Lizenzausgabe des Moritzverlages 2006). Es ist ein Buch, dass ohne Worte auskommt. Erschienen ist das Buch in der niederländischen Originalausgabe 2004 unter dem Titel: „Waar is de taart?“. 2005 erhielt der 1933 in Indonesien geborene Künstler den ‘Silbernen Pinsel’ und den Woutertje Pieterse Preis dafür. Andreas Platthaus urteilt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dieses Buch ‘ist ein großes Werk’ [FAZ 61 (12. März 2008, p. L 11)] In der Tat: eine ganze Reihe von Geschichten in Nebenhandlungen sind darin hinein gemalt! Jetzt ist es also auch in Südafrika erschienen. Schön!

Und dann gibt es noch eine persönliche Überraschung auf dem Stand der Universität Kwa-Zulu Natal. In deren Verlagsprogramm ist ein Buch ausgewiesen, herausgegeben von Philippe Denis und Radikobo Ntsimane: „Oral History in a wounded Country“, 2008. Ntsimane ist mir aus meiner Kindheit bekannt, wurde nach seinem Studium der Theologie in Enhlanhleni Rektor am LTS Tshwane und promovierte an der Uni Kwa-Zulu-Natal. Bei meinem nächsten Besuch in Südafrika werde ich nach diesem Buch Ausschau halten.

(c) Markus Nietzke, 17. Oktober 2009

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Begeisterung für Bücher: Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2009 (1)

„You must read!“ meint K.T. Hao, Kinderbuchautor und Illustrator aus Taiwan bei der Lesung und Signierstunde am Stand des DIX-Verlags auf der Frankfurter Buchmesse am Mittwoch. Lesen ist deswegen wichtig, weil das Lesen und Vorlesen hilfreich zum ‘runterfahren’ am Abend eines anstrengenden Arbeits- oder Fernsehtages ist, sowohl für Eltern als auch für Kinder, meint der Autor des „Zauberbuches“.

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K.T. Hao während der Lese- und Signierstunde auf der Frankfurter Buchmesse. Beide Fotos (c) Markus Nietzke

Einen kleinen Elefanten mit Namen Dubao treibt in diesem Buch die Sorge um, ein darin erwähntes besonderes Buch ja nicht zu verlieren. Es passiert trotzdem. Da hört er eine Stimme. Eine Giraffe im Morgenmantel und Pfeife im Mund liest in dem Buch. Sie erzählt ihm anschließend: ‘Es waren einmal drei kleine Schweinchen, die wohnten in einem schönen Tal …’ Darüber schläft Dubao glücklich ein. Westliche Erzählmomente habe er aber ohne Absicht in seine Erzählung eingeflochten, erläutert Hao auf Nachfrage. Europäische Märchen gehören inzwischen in Asien zu weiten Teilen zum Allgemeingut, da z.B. durch TV-Sendungen Märchen aus Europa ohnehin bekannt wären. So entstand ein Buch, in dem ganz unterschiedliche Erzählmomente aufgenommen wurden. Für ‘Das Zauberbuch’ malte der Italiener Giuliano Ferri die Bilder.

Der DIX-Verlag kooperiert mit dem Grimm-Verlag aus Taiwan, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die „Klassiker“ des Westens im Osten bekannt zu machen, aber auch Kinderbücher aus dem Fernen Osten wie ‘The Magic Book’ in Deutschland bekannt zu machen, wie am dortigen Stand zu erfahren war. Das ist mit der Vorstellung des „Zauberbuchs“ auf der Frankfurter Buchmesse gelungen. Übersetzt wurde das Kinderbuch von Marc Hermann, nun in deutscher Sprache gedruckt in Radolfszell und 2009 in Bonn erschienen. In Taiwan werden Kinderbücher u.U. auch als Lernhilfen eingesetzt, um Erklärungen für Festtage, wie das chinesische Neujahrsfest, zu bieten.

Markus Nietzke, 16.10.2009

 

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Erste Gedanken zur Buchmesse 2009 mit dem Ehrengast China. Am Vorabend zur Fahrt nach Frankfurt, 13.10.2009.

Am Vorabend einer zweitägigen Fahrt nach Frankfurt am Main mache ich mir ein paar Gedanken darüber, welche Gründe oder Erwartungen ich mitnehme, wenn ich früh am Morgen vom 14.10. bis 15.10. abends mich auf der Buchmesse umschaue und was ich daraus journalistisch für das Missionsblatt und darüber hinaus erschließen kann.

Gründe und Ziele, weshalb ich zur Frankfurter Buchmesse 2009 fahre:

  • Ich möchte mir einen Überblick verschaffen über Werke, die in den vergangenen Jahren von Verlagen aus aller Welt über den Ehrengast 2009, China, veröffentlicht wurden. Ich denke da beispielsweise an Kinderbücher von Chen Jianghong wie „Han Gan und das Wunderpferd“, „Tigerprinz“, „Junger Adler“, „Lian“ und zuletzt „An Grossvaters Hand“ und hoffe am Mittwochnachmittag die Präsentation von Chen Jianghong dazu besuchen zu können;
  • Überhaupt: Wie Kinder- und Jugendbücher aus China oder aus Deutschland für China dargestellt werden (mir ist bekannt, dass viele Bücher aus Deutschland aus dieser Sparte ins Chinesische übersetzt werden [2008 war laut Wikipedia Chinesisch die am meisten übersetzte Zielsprache deutscher Kinder- und Jugendbücher]
  • Ich bin gespannt, was mir zu den von mir bereits bekannten chinesischen Autoren: Ma Jian (zuletzt ist „Red Dust“ in der ‘Büchergilde’ in einer besonderen Edition erschienen) oder Jiang Rong (mir bekannt duch „Zorn der Wölfe“) vor Augen kommt; die hier erwähnten Bücher in diesem Blog gehören mir seit längerem und sind mir durch eigenes Lesen und im Vorlesen für meine Kinder (was die Kinderbücher angeht) bestens vertraut.
  • Neuen Autorinnen wie Hong Ying und Autoren wie Xu Zechen K.T. Hao (aus Taiwan) in ihren Büchern nachzuspüren, wie sie China oder das Leben dort beschreiben;
  • Möglicherweise zu Buchverlagen in Hongkong, Macau oder Taiwan eine erste Verbindung herzustellen;
  • Auf der AGORA mich mit Scherenschnitten, Schatten- und Puppenspiele vertrauter als bisher zu machen; dieses ist im Programm angezeigt und macht mich neugierig, was mich dort „live“ dann erwartet!
  • Dem Thema: Neue Medien, Web 2.0 usw. nachzugehen, jedenfalls was die Veröffentlichung von Literatur angeht. Soweit möglich, hier auf diesem Blog davon berichten, Eindrücke generell zu sortieren und zu ordnen; einen Beitrag im Missionsblatt vorbereiten;
  • Ein Märchenband oder eine Sammlung chinesicher Lyrik kennen zu lernen;
  • eine Tasse chinesischen Tee in aller Ruhe zu genießen, sofern möglich, bei gutem Wetter.

Logo Ehrengast China 2009 rgb

Eingestimmt habe ich mich auf die lang-geplante Reise auch mit dem Erschließen eines der Logos der Buchmesse, dem mit den chinesischen Schriftzeichen. Schriftzeichen sind ein bedeutender Träger chinesischer Kultur schon vor tausenden Jahren gewesen und sind es heute noch. Die Schriftzeichen im Logo sind der „Song“-Schrift entnommen, die auch heute noch in Anlehnung an die damalige Schrift im Buchdruck nach wie vor weit verbreitet ist. Im Zentrum der Zeichen auf dem Logo stehen die Wörter „Drucktechnik“ und „Bücher“, zwei wichtige Beiträge Chinas für unsere Welt. Der Design stammt von Yang Liu, einer Designerin, die in Berlin und Peking arbeitet.

Quellen: Pressemitteilungen der Buchmesse, Wikipedia.

 

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Kürbisbrote für einen neuen Kühllaster

Nach einem kompletten Tag Knet- und Backarbeit waren es 56 Kürbisbrote, die Bajramshah Limoni, Gemeindeglied der Verdener Zionsgemeinde, produziert hatte. Dank reicher Kürbisspenden aus der Zions-Gemeinde in Verden war entsprechend viel Teig zusammengekommen. Am vergangenen Sonntag (4.10.2009), dem Erntedankfest, wurden die Kürbisbrote neben einigen Blechen Apfelkuchen, die zwei weitere Frauen aus der Gemeinde gebacken hatten, nach dem Gottesdienst der Zionsgemeinde verkauft. Der Verkaufserlös von 200,00 Euro kommt der Missionsgemeinde in Berlin-Marzahn zugute, die um Spenden für die Wiederbeschaffung eines ausgebrannten Kühllasters geworben hat, damit sozial bedürftigen Menschen weiterhin geholfen werden kann.

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Herzlichen Dank nach Verden für diese Unterstützung der Arbeit der LKM!

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Eindrücke aus Otse, Botswana

Eine Reisegruppe rund um Missionar Christian Tiedemann und Pastor Martin Rothfuchs ist in Botswana unterwegs und besuchte dabei heute den Ort Otse. Dort wurde Gottesdienst gefeiert. Auf Wunsch des Missionsdirektors, der einzelne Bilder aus Otse für eine Veröffentlich brauchte, wurden die Bilder direkt versandt:

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Gottesdienst in Afrika: Auch Tiere sind ‘mal dabei!

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Festzelt in Otse, Botswana: Gottesdienst mit Besuchern aus Europa.

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Alltag in Otse: Hier treffen sich Christen, in einer Hausgemeinde, bestehend aus San (Buschleuten) die hier angesiedelt sind.

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Aller guten Dinge sind drei. Drei Bitten aus der Mission.

„‘Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit …’“ wird es vielerorts in den Gottesdiensten zum Erntedankfest am kommenden Sonntag heißen. „Dieses gilt für uns selbst, für das Volk Israel, die Christen, die Muslime und Angehörigen anderer Religionen, sogar für Anhänger des ‘Neuen Atheismus’. Alle sind sie eingeladen, Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit zu preisen.“ schreibt Missionsdirektor Nietzke in einem Brief zum Erntedankfest an alle Amtsträger in der Selbständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK). Er folgert daraus: „Damit auch möglichst ‘alle’ einstimmen können in das Lob Gottes bedarf es der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus“. Missionare der LKM tun diesen Dienst gerne, können dieses aber nur, weil Gemeinden und Pfarrbezirke sagen: „‘Die Lutherische Kirchenmission ist unser Missionswerk und wir tragen sie in der Fürbitte, im Gedenken vor Gott und nicht zuletzt im Aufbringen von (Erntedankfest-) Kollekten für unsere Mission.’“ Mit seinem Schreiben wirbt der Missionsdirektor darum, die Mission rund ums Erntedankfest im Herzen und „auf den Händen“ zu tragen. Eine Arbeitshilfe ist dem Brief beigelegt worden, die auf Nachfrage auch digital zur Verfügung gestellt wurde.

Um besondere Fürbitte am kommenden Sonntag bittet die Missionsleitung der LKM für Andrea Riemann, die im sozial-diakonischen Dienst der LKM steht und seit dem Sommer 2009 auf die Erteilung eines Visums zur erneuten Einreise nach Brasilien hofft. „Wir bitten um Fürbitte für Andrea Riemann und wohin Gott ihren Weg lenkt!“ meinte Propst Johannes Rehr in der Sitzung der Missionsleitung am vergangenen Freitag in Hannover. „Dieses Anliegen dürfen wir getrost in die Gemeinden unserer Kirche geben.“

Am Mittwochabend der letzten Woche wurde im Rahmen des Einkehrkonvents Niedersachsen-Ost ein neues Video der LKM präsentiert. Das gut acht-minütige Video wurde aufgrund einer Andacht im letzten Missionsblatt spontan gefertigt und nun erstmals einem Pfarrkonvent präsentiert. Unter YouTube und dem Stichwort „bleckmar“ kann es angesehen werden. Oder hier: http://www.youtube.com/watch?v=IODOMm0sBrs

Am Abend war der Missionsdirektor eingeladen worden, im festlichen Rahmen aus der Missionsarbeit der LKM in aller Welt zu berichten. Schwerpunktmäßig beleuchtete er dabei die Entwicklungen in der Diözese Botswana der Lutheran Church in southern Africa (LC-SA), die aus der Missionsarbeit der LKM hervorgegangen ist. Dort werden künftig vier einheimische Missionare im Dienst der LKM stehen.

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