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Evangelisationskurs in Phoenix, Durban, Südafrika

PhoenixETS

„Was ist der Unterschied zwischen einem Evangelisten und einem Missionar?“ Dies war die Ausgangsfrage in der praktischen Ausbildung beim ETS-Lehrgang (d.h. Equipping The Saints, zu deutsch: die Heiligen befähigen), der am 11. August in Phoenix, Durban gehalten wurde. Weil nur wenige Christen berufen sind, Missionare außerhalb ihres Heimatlandes und ihrer Kultur- oder Sprachgruppe zu werden, ist jeder Christ dazu aufgerufen, selbst ebenfalls die frohe Botschaft innerhalb seines oder ihres Einflussbereiches weiterzugeben. Unsere sündige Natur verleitet uns, selbst als gerettete Christen unsere Beziehung mit unserem Herrn, Jesus Christus, selbstsüchtig für uns zu behalten. Der ETS-Lehrgang macht uns dieses bewusst und gab uns das notwendige Rüstzeug an die Hand unsere Bequemlichkeitszone zu verlassen und unserer Familie, Freunden, Nachbarn und Kollegen die gute Botschaft von unserer Erlösung durch Jesus Christus zu bezeugen.

Die Liebe Jesu zu uns und die Freude über unsere Erlösung nötigt uns geradezu, Kanäle seiner Liebe zu sein und seinem Befehl, ‘alle Völker zu Jüngern’ zu machen (Matth.28: 19ff) Folge zu leisten. Zu allen Zeiten und in allen Lebensumständen sind wir ‘ein Brief Christi’ (2. Kor. 3:3). Wenn Menschen uns fragen sollten, warum das so ist, sind wir vorbereitet, eine Antwort, warum wir ‘den Herrn Christus in unseren Herzen heilig halten’ (1. Petr. 3:15), zu geben. Unsere Errettung hat Jesus sein Leben gekostet. Dazu müssen auch wir bereit sein, sollte unser Zeugnis an die Nichtgeretteten und abgefallene Christen dies verlangen (Luk. 12:28). Je größer die Freude ist, die wir in unserem Verhältnis zu Jesus erfahren, desto größer sollte es unser Wunsch und unsere Antriebskraft sein, von dieser Freude in unserer Umgebung Zeugnis abzulegen.

In diesem Kursus lernten wir, dass Evangelisation kein Zwang ist, sondern ganz natürlich kommt, wenn wir einfach die Erfahrung anderen mitteilen, die uns unsere wunderbare Verbindung mit Jesus gebracht hat. Nicht alle Christen sind redegewandt, wie einige ganz besonders begabte Menschen. Der ETS-Kurs verschafft aber Teilnehmern wertvolle Grundfertigkeiten, wie man ein Gespräch mit Ungläubigen beginnt und wie man unserem Glauben bekennt, ohne irgendwelchen Druck auf die Personen auszuüben, denen wir Zeugnis geben. Der Höhepunkt des Lehrgangs war die praktische Ausführung des Gelernten. Nachdem uns die Grundfertigkeiten des Zeugnisablegens beigebracht worden waren, wurden wir ermutigt, in die Strassen und Häuser in der Umgebung des Tagungsortes hinauszugehen, Menschen anzusprechen und ein Gespräch zu beginnen. Jeder hatte anfangs noch Angst davor, dies zu tun. Aber als die Teilnehmer zurück kamen, konnte man den Lohn an ihren Gesichtern
ablesen. Diese Erfahrung hatte sie wirklich bereichert und sie wurden dadurch geistlich belohnt und gestärkt. Ich danke Christel und ihrem LHM Team für diesen eindrucksvollen Lehrgang in Phoenix. Wir hoffen, dass die
Pastoren und Mitarbeiter, die an diesem Kurs teilnahmen, jetzt besser zugerüstet sind und mutiger hinaus gehen, um unserer gefallenen Welt die gute Nachricht von unserer Erlösung durch Jesus Christus zu bringen.

Geschrieben von Rainald Meyer, Aus dem Englischen übersetzt von Dr. H.U. Bantz. Überarbeitet von Markus Nietzke.

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Homepage der Missionsarbeit in Leipzig

Missionar Hugo Gevers berichtet aus Leipzig: „Ich habe die Homepage der Missionsarbeit jetzt ge-updated und fürs erste fertig. Die Homepage ist unter: http://www.hugo-gevers.de/ zu erreichen.Bilder gibt es unter: http://hugo-gevers.magix.net/

Eine Besonderheit auf der Homepage sind die unter „Dokumente“ abgelegten Berichte und „kleine Aufsätze von mir“, wie Hugo Gevers schreibt.

 

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Tag des offenen Denkmals: Auch in Bleckmar

Am 9.9.2007 ist „Tag des offenen Denkmals“ mit dem Thema: „Stätten und Orte der Anbetung und des Gebets“. Am 9.9.2007 soll dessen in einer Andacht in der Kapelle im Missionshaus gedacht werden. Hier wurde seit 1892 für Missionare und missionarische Arbeit der Kirche gebetet. So auch an diesem Abend. Im Missionshaus wurden früher Missionsstudenten ausgebildet, es jetzt keine Ausbildung in diesem Sinne mehr, aber Fortbildung und Weiterbildung zum Thema „Mission“ gehören nach wie vor dazu.

Zugleich wird mit der Andacht am „Tag des offenen Denkmals“ ein internationaler Workshop der Mission zum Thema „Migration“ eröffnet. Gäste aus den U.S.A., England und Deutschland haben bereits ihr Kommen zugesagt.

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Neue Hörblätter der Mission im Internet

Ende Juli 2007 wurden zwei neue Hörproduktionen der Lutherischen Kirchenmission veröffentlicht: „Goitseones Problem“, ein Hörblatt für Kinder und das „MissionsHÖRBlatt“, in dem einige Ausschnitte aus dem aktuellen Missionsblatt zum Hören angeboten werden.

„Goitseones Problem“ wurde von Sigrid Weber geschrieben und beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Geschichte spielt in der Gegend von Serowe, Botswana und handelt von der Situation von Kindern, deren Eltern AIDS und HIV-erkrankt sind.

„Goitseones Problem“ wird ebenfalls in einer Ausgabe von „Kinder und Mission 3″ neben anderen Materialien für den Kindergottesdienst zum Thema Mission angeboten werden. Die neueste Materialsammlung ist noch im Erstellungsprozess. Erarbeitet wurde die Kindergottesdiensthilfe von Frau Adelheid Mahlke.

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KinderViehposten

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Lutheraner aus Spanien zu Besuch in Deutschland

Eine besondere Besuchergruppe aus Spanien besucht im August 2007 Deutschland. Die Gruppe um den Missionar Walter Ralli besucht dabei Wittenberg und die Wartburg. Die Reisegruppe richtet ihr Standquartier in Homberg / Efze ein. Ein Besuch und Gedankenaustausch mit dem Missionsdirektor, P. Markus Nietzke, in Homberg ist dabei auch vorgesehen.

Die Lutherische Kirchenmission unterhält lockere Beziehungen zu den spanischen Lutheranern, seit P. Ralli auf einem Missionsfest in Bleckmar als Festprediger eingeladen war.

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Missionsfest in Fairlands, Johannesburg, Südafrika

Am 22. Juli 2007 feierte die St. Pauls-Gemeinde (FELSISA) in Fairlands, Johannesburg, Südafrika ihr Missionsfest. Neben dem Festprediger, Missionar Christian Tiedemann war auch ein 42-köpfiger Chor der Immanuel Lutheran Church Diepkloof (Soweto) eingeladen.

Christian Tiedemann berichtete aus seiner Arbeit in Dirkiesdorp / Mpumalanga und an den Schulen in Themba. Themba ist ein IsiZulu-Wort und bedeutet „Hoffnung“.

Die FELSISA ist eine lutherische Minoritätskirche in Südafrika und steht in Kirchengemeinschaft mit der SELK in Deutschland. Viele ihrer Pastoren sind ehemalige Studenten der Lutherischen Kirchenmission in Bleckmar.

 

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Aussendung eines neuen Missionars der Lutherischen Kirchenmission

Am 9. September 2007 soll um 14.00 Uhr in der SELK-Gemeinde Dreihausen die Familie Wittenberg in den Missionsdienst ausgesandt werden. Mitwirken werden der Missionsdirektor, Altbischof Roth, die Pfarrer U. Volkmar und J. Wittenberg.

Axel Wittenberg wird nach Pretoria ausgesandt, wo er die Gemeinde, die sich am Semniar in Tshwane etabliert hat, betreuen wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen.

 

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Lutheran Theological Seminary Tshwane -Pretoria- Südafrika

Am 4. Juli 2007 teilte Bischof Dr. D. Tswaedi mit, dass die LCSA (= Lutheran Church in southern Africa) der Mission angeboten hat, 20 % der „Anteile“ ( engl. Shares) am Seminar anzubieten. Weitere 20 % der Anteile gehen an die FELSISA, während die LCSA sich 60% der Anteile vorbehält.

Für die Mission ist dieses eine große Ehre, da sie das Seminar von Anfang an, als das Seminar auf der Missionsstation Salem gegründet wurde, unterstüzt hat.

Ein Photo des ersten Gebäudes des Seminars auf Salem:

IMG 0302

 

Später zog das Seminar nach Enhlanhleni um. Dort wirkten u.a. die Missionare Gottfried Stallmann, Dr. E.A.Wilhelm Weber und Georg Schulz, späterer Bischof der LCSA.

Ende des letzten Jahrhunderts diskutierten LCSA, FELSISA und LKM die Verlegung des Seminars in die Nähe einer Großstadt. Schließlich zog das Seminar nach Pretoria um. Der gegenwärtige Standort ist Arcadia.

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Haarmonie in Afrika am 21.07.2007 in Faßberg

„Tauchen Sie mit uns ein in afrikanisches Flair …“ so heißt es im Flyer des Friseursalons Haarmonie in Faßberg mit dem zu einer Veranstaltung im Haarsalon eingeladen wurde. Und das gelang: Kunstvolle Gemälde, afrikanisch-angehauchte Trommelmusik, Frisuren und Stylings im afrikanischen Stil, ausgefallene Accessoires, Blumen und Pflanzen, afrikanisches Essen, Getränke, Kinderschminken.

Verschiedene Firmen und Betriebe aus Faßberg waren an der Gestaltung des Nachmittags beteiligt, das im Flyer angepriesene „etwas andere Frisuererlebnis“ war so: Ganz anders als man es in einem Friseursalon vermutet. Einzelne Bilder vermitteln davon einen Eindruck.

Haarmonie 007 Frisuren / Styling …

Haarmonie 013 Nettes Ambiente, Außengelände

Haarmonie 014 Kinderschminken …

Haarmonie 017 … und das Ergebnis!

Essen und Trinken Haarmonie 022

Haarmonie 019

Im BlickPunkt Hermannsburg vom Donnerstag, 19. Juli 2007, Seite 7 heißt es in der Bekanntmachung des Events auch: „Und weil Afrika nicht nur eine faszinierende Landschaft und Tierwelt, sondern auch viel Armut bedeutet, wird an diesem Tag ein Spendenschwein aufgestellt, dessen Inhalt für Kinder in Afrika zur Verfügung gestellt werden soll.“ Hier kommt die Lutherische Kirchenmission -Bleckmarer Mission- e.V. von 1892 ins Spiel, die dafür Sorge trägt, dass die gesammelten Spenden und Zuwendungen der Arbeit mit HIV und AIDS-kranken Kindern in Serowe und den umliegenden Viehposten zugute kommt. Dazu wurden Infoblätter und die beiden Kindermissionsblätter: „Heute morgen habe ich geweint…“ und „Goitseones Problem“ ausgelegt.

Haarmonie 012 Den „Stand“ der Mission im Blick

Auf die Frage, wieso gerade die LKM dazu gebeten wurde, antwortete Silke Lambrü, Friseurmeisterin und Organisatorin des Festes, sie sei durch eine Anzeige in der Beilage „Wir in Bergen“ der Celleschen Zeitung vor zwei Wochen auf die Mission aufmerksam geworden.

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Neues aus Belarus …

Nach der Platzierung des Reiseberichts aus Belarus schreibt der Gründer des Vereins Humanitäre Hilfe, Horst Biemer, in einer Email vom 22.7.2007 an den Missionsdirektor:

„Gestern hat der Verein ein Haus in Polosk vorfinanziert, so daß jetz sieben Häuser für zehn Gemeinden zur Verfügung stehen, damit in den Häusern Gottesdienste und Versammlungen gehalten werden dürfen. Präses Meyerson überlegt schon, ob dieses neue Haus auf Grund der Lage und der Größe nicht für einen „Missionar“ für Polosk, Witebsk und Orscha geeignet sein könnte. Das sind allerdings nur Überlegungen, die im Moment wohl nicht realisiert werden können, vielleicht mal mittelfristig in vier bis fünf Jahren, wenn jede Gemeinde ein eigenes Haus hat und die 11. Gemeinde in Berosovka noch dazu gekommen ist.“

Wir wünschen aus dem Missionshaus weiterhin gutes Gelingen!

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