Lukas 14,16 – 1. Sonntag nach Trinitatis

Ursprünglich veröffentlicht auf Lutheran@UP:

00-russian-feast-06-06-14„Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein.“ -Lukas 14,16

Es ist der beste Grund, gar keine Feier erst zu schmeißen: Die Sorge, dass keiner kommt. Was ist, wenn du viele Leute einlädst und ja dabei in der Vorbereitung viel Geld ausgibst, und dann niemand da hast. Nicht nur ist das viel Verschwendung. So was wäre peinlich, entmutigend, gibt dir sehr zu bedenken, ob das insgesamt eigentlich deine Freunde waren, die du eingeladen hast.

Gott geht auf das Risiko ein. Er setzt alles auf einen Plan. Der Plan ist, dir und mir und allen Menschen durch Jesus Christus die Sünden zu vergeben und uns so zu seinen Freunden – sogar zum Teil seiner Familie zu machen. Ein Backup, einen Plan-B, gibt es nicht. Eben das ist es, was es zu einem so teuren Fest macht: Gott hält sich einfach…

Original ansehen noch 313 Wörter

LCSA-Bischof Maragelo: Stippvisite in Bleckmar

11.6.2015 -lkm – Pastor Modise Maragelo, der im Dezember 2014 neu gewählte Bischof der Lutherischen Kirche im Südlichen Afrika (LCSA), kam heute gemeinsam mit Missionsdirektor Roger Zieger zu einem kurzen Besuch ins LKM-Missionshaus. Maragelo ist derzeit Gast der Kirchensynode der Selbständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK), die bis Sonntag im Gemeindezentrum der Großen Kreuzgemeinde Hermannsburg stattfindet.

Sehr interessiert zeigte sich Bischof Maragelo sowohl am Missionshaus als auch an der Missionsgeschichte: Wie entstand die Bleckmarer Mission? Wer waren die ersten Bleckmarer Missionare und Missionsdirektoren nach Ludwig und Theodor Harms? – Daneben regte er an, das LKM-Missionsblatt auch auf Englisch herauszugeben, um es in Südafrika auch denjenigen zugänglich zu machen, die kein Deutsch können: “We need that information!”

"Hopf!" Der Gast aus Südafrika vor der Galerie der bisherigen Missionsdirektoren (mit dem derzeitigen Missionsdirektor persönlich)

“Hopf!” Der Gast aus Südafrika vor der Galerie der bisherigen Missionsdirektoren (mit dem derzeitigen Missionsdirektor persönlich)

Die LCSA ging 1967 als eigenständige Kirche aus der Missionsarbeit der LKM im südliche Afrika hervor. Sie ist bis heute vieflältig mit der LKM verbunden, etwa über die Ausbildung einheimischer Pastoren am Lutherischen Theologischen Seminar in Pretoria, das von der LKM mit unterstützt wird, oder die gemeinsame Missionsarbeit über die “Mission of Lutheran Churches” (MLC) in Südafrika und Botswana.

Text und Foto: Martin Benhöfer (c) LKM 2015

Neuer Kommentar zum Markusevangelium

Früherer Missionsdirektor Volker Stolle präsentierte von ihm verfasstes Buch

selk/lkm 16.4.2015 – Zur Eröffnung des Sommersemesters der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel der SELK am 14. April stellte deren emeritierter Professor Dr. Volker Stolle sein neues Buch „Das Markusevangelium“ vor und erläuterte Aufbau und Einsatzmöglichkeiten des Kommentars. Prof. Dr. Werner Klän überreichte dem Autor zum 75. Geburtstag ein in Leinen gebundenes Exemplar. Grußworte und Danksagungen folgten. Für die Lutherische Kirchenmission, deren Direktor Volker Stolle von 1978 bis 1984 war, übermittelte Missionsleitungsmitglied Rainer Mühlinghaus ein Grußwort von Missionsdirektor Roger Zieger, in dem Zieger das Engagement Stolles in dessen Zeit als Leiter der LKM würdigte: “Ohne deine engagierte, weichenstellende Auseinandersetzung mit Themen wie dem der Apartheid, wäre manche Zusammenarbeit, von der wir heute in Afrika profitieren, so wohl nicht möglich.” (nach selk-aktuell)

Auferstehungsfest in Leipzig

Ostermontag mit mehreren Höhepunkten für örtliche SELK-Kirchengemeinde und LKM

Viele Gäste folgten der Einladung zu Gottesdienst und Freiluft-Feier zwischen Lukaskirche und

Viele Gäste folgten der Einladung zu Gottesdienst und Freiluft-Feier zwischen Lukaskirche und “Brücke”

Bleckmar/Leipzig, 15.4.2015 – lkm

Zum „Auferstehungsfest“ hatte die Leipziger St. Trinitatisgemeinde der SELK gemeinsam mit dem LKM-Projekt „Die Brücke“ in die St. Lukaskirche in Leipzig-Volkmarsdorf eingeladen und viele Gäste aus Deutschland, den USA und sogar Südafrika folgten der Einladung, so dass auf den Bänken im Kirchenschiff der Platz beinahe knapp wurde. Der Zweite Ostertag bot den Rahmen für gleich drei Anlässe:

 – Mit dem Gottesdienst am Ostermontag zog die St. Trinitatisgemeinde zunächst probeweise für zwei Jahre mit ihren Gottesdiensten in die Lukaskirche um. Die Gemeinde möchte verstärkt missionarisch und diakonisch in die Öffentlichkeit wirken. Dafür hatte sich der in einem Parkgelände versteckte Standort der kleinen Nachkriegs-Holzkirche bisher als eher hinderlich erwiesen. Die Lukaskirche in Volkmarsdorf, die direkt gegenüber dem LKM-Begegnungszentrum „Die Brücke“ liegt, ist hingegen gut erreichbar und weithin sichtbar. Nachdem zwischen Landeskirche und LKM ein Vertrag über die Nutzung der Lukaskirche abgeschlossen wurde, kann nun die St. Trinitatisgemeinde die Kirche für ihre Gottesdienste mit nutzen. Das gesamte Projekt ist bis Ende 2016 vor allem durch Mittel aus den USA finanziell abgesichert. Von dort ist auch ein Missionar, Pfarrer Christopher Ahlman, entsandt, der die Lukaskirche für musikalische Arbeit nutzen wird.

 – Im Gottesdienst wurde Missionsvikar Thomas Beneke von SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt ordiniert und anschließend von LKM-Missionsdirektor Roger Zieger nach Südafrika ausgesandt. Bei der Aussendung assistierten Missionar Hugo Gevers und Pfarrer Markus Fischer von der St. Trinitatisgemeinde. Thomas Beneke hatte sein Vikariat bei Missionar Hugo Gevers im LKM-Missionsprojekt „Die Brücke“ und zeitweise auch in der Missionsgemeinde Berlin-Marzahn absolviert.

Beim anschließenden „Kirchenkaffee“ auf dem Platz zwischen Lukaskirche und „Brücke“ wurde Familie Beneke zugleich auch von Missionar Gevers, Volkmarsdorfer Kindern, Bischof Voigt und Missionsdirektor Zieger aus Leipzig verabschiedet, denn bereits am nächsten Tag ging der Flug nach Südafrika. In Newcastle, mit 363.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Provinz KwaZulu Natal, wird Thomas Beneke in Zusammenarbeit mit der dortigen Gemeinde der Freien Evangelisch-Lutherischen Synode in Südafrika (FELSISA) ein missionarisches Projekt aufbauen.

Bildergalerie

Vor dem Gottesdienst: Die Lukaskirche füllt sich.

Vor dem Gottesdienst: Die Lukaskirche füllt sich.

Die Gemeinde erhebt sich zum Einzug der Pastorenschar.

Die Gemeinde erhebt sich zum Einzug der Pastorenschar.

Ordination von Thomas Beneke durch Bischof Hans-Jörg Voigt.

Ordination von Thomas Beneke durch Bischof Hans-Jörg Voigt.

Aussendung in den Dienst der Mission durch Missionsdirektor Roger Zieger.

Aussendung in den Dienst der Mission durch Missionsdirektor Roger Zieger.

Volkmarsdorfer Jugendliche  überbringen Geschenke im Namen aller, denen

Volkmarsdorfer Jugendliche überbringen Abschiedsgeschenke im Namen aller, denen “Die Brücke” in den letzten drei Jahren ein vertrauter Teil ihres Lebens geworden ist. Rechts im Bild: Missionar Gevers.

Gerne lassen sie ihn nicht ziehen ...

Gerne lassen sie ihn nicht ziehen …

Abschiedsworte von Missionsdirektor Zieger für Familie Beneke

Abschiedsworte von Missionsdirektor Zieger für Familie Beneke

Bischof Voigt übereicht Familie Beneke zum Abschied ein Buch.

Bischof Voigt übereicht Familie Beneke zum Abschied ein Buch.

Die Lukaskirche und die LKM-Begegnungsstätte

Die Lukaskirche und die LKM-Begegnungsstätte “Die Brücke” (links) liegen sich direkt gegenüber. St. Trinitatisgemeinde und LKM-Projekt können dadurch zukünftig besser für die Menschen in Volkmarsdorf zusammenarbeiten als bisher. In Volikmarsdorf leben neben den alteingesessenen Deutschen Viele, deren Muttersprache nicht Deutsch, sondern zB Türkisch ist. “Brücke” und St. Lukaskirche wollen hier nun gemeinsam weiter an der Brücke bauen – zum Evangelium und von Mensch zu Mensch.

Leitbild für

Leitbild für “Brücke” und Gemeindearbeit ist das Bild über dem Haupteingang der Lukaskirche: Jesus Christus, der die Mühseligen und Beladenen zu sich ruft.

Die Lukaskirche ist ein geschichtsträchtiger Ort.

Die Lukaskirche ist ein geschichtsträchtiger Ort.

Eine Tafel erinnert an das Jahr 1989, als die Kirche zu einem der Orte der

Eine Tafel auf dem Vorplatz erinnert an das Jahr 1989, als die Kirche zu einem der Orte der “Friedlichen Revolution” wurde. Die Freiheit, in der heute in Leipzig und anderswo auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gelebt und das Evangelium verkündigt werden kann, wurde auch hier mit erkämpft. Wenn LKM und St. Trinitatisgemeinde die Kirche heute nutzen, dann geschieht dies auch in dankbarem Respekt vor dem, was hier im Sommer 1989 geschah.

Die Lukaskirche wurde 1891-93 nach Plänen des Architekten Julius Zeißig erbaut, von dem auch die Dresdner St. Petrikirche stammt, die die dortige Dreienigkeitsgemeinde der SELK seit einigen Jahren nutzt. Wer mehr wissen möchte, findet hier weitere Informationen. Die St. Lukaskirche gehört nach wie vor der landeskirchlichen Gemeinde Leipzig-Sellershausen-Volkmarsdorf, von der die Kirche jedoch zuletzt kaum noch genutzt wurde, da die Zahl der Gemeindeglieder stark gesunken ist und die Gemeinde sich mit ihrer Arbeit auf ihre anderen drei Gotteshäuser konzentriert.  Texte und Fotos: Martin Benhöfer, (C) LKM 2015

Die Lukaskirche wurde 1891-93 nach Plänen des Architekten Julius Zeißig erbaut, von dem auch die Dresdner St. Petrikirche stammt, die die dortige Dreienigkeitsgemeinde der SELK seit einigen Jahren nutzt.
Wer mehr wissen möchte, findet hier weitere Informationen.
Die St. Lukaskirche ist eins der Gotteshäuser der landeskirchlichen Gemeinde Leipzig-Sellershausen-Volkmarsdorf, von der die Kirche jedoch zuletzt kaum noch genutzt wurde, da die Zahl der Volkmarsdorfer Gemeindeglieder stark gesunken ist und die Gemeinde sich in der Arbeit auf ihre anderen Gotteshäuser konzentriert.

Text und Fotos: Martin Benhöfer, (C) LKM 2015

UNIVESITÄT SÜD DAKOTA ÜBERRASCHT VOLKMARSDORF IN LEIPZIG MIT EINEM BUNTEN POTPOURRI AUS ALLER WELT.

Aus der ZwischenablageVor einigen Wochen kam ein Email ins Pfarramt der St. Trinitatisgemeinde in Leipzig. Die Universität Süd-Dakota wollte am 8. März um 19 Uhr 30 zu einem bunten musikalischen Abend in der Sankt Lukaskirche einladen. Zuvor hatte dieselbe Universität durch Kontakte mit unserer Schwesterkirche Lutheran Church Missouri Synod (LCMS) davon erfahren, dass die St. Trinitatisgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Leipzig, die Lukaskirche ab 2015 regelmäßig nutzen würde. (Siehe dazu SELK-News vom 17. Februar 2015).

Es blieb nicht viel Zeit für Werbung. Dennoch kamen etwa 80-90 Gäste aus dem unmittelbaren Umfeld, den bunten Abend mit der Universität South Dakota mitzuerleben. Der Chor bot ein buntes Programm aus vielen Verschiedenen Stilarten. Klassisch amerikanische-und deutsche Volksmusik wurde mit Beifall und Händeklatschen begleitet. Zum Repertoire kam auch noch sehr gut vorgetragene geistliche Stücke von Felix Mendelssohn (1809-1847), Anton Bruckner (1824-1896) and Johann Sebastian Bach (1685-1750). Der Missionar der Lutheran Church Missouri Synod, Rev. Dr. Christopher Ahlman ist verantwortlich, musikalische Veranstaltungen aus den Vereinigten Staaten zu planen und zu koordinieren. Siehe zu dem Abend auch den Bericht und Video von Elizabeth Ahlmann: eurasiablog.lcms.org/the-university-of-south-dakota-performs-at-historic-lukaskirche/

Missionar Hugo Gevers

41 Jahre im Dienst der Mission: Rendant Helmut Meyer verabschiedet

Anne Schütze als Nachfolgerin gewählt – Missionskollegium tagte in Bleckmar

13.3.2015/lkm „Wir bleiben zuversichtlich. Sonst wären wir hier fehl am Platze“, stellte Helmut Meyer (Beckedorf), Kassenführer der Lutherischen Kirchenmission (LKM) bei der diesjährigen Tagung des Missionskollegiums am 11. und 12. März in Bleckmar fest, als er der Versammlung den Haushaltsplan 2015 präsentierte. Mit großer Dankbarkeit konnte er zuvor schon in der Bilanz 2014 einen kleinen Überschuss von ca. 4.000€ vermelden. Erträgen von etwa 1.313.000€ standen Aufwendungen von rund 1.309.000€ gegenüber. Zurückzuführen war dies unter anderem auf gestiegene Allgemeine Gaben und den Ertrag der Bausteinsammlung 2013.

P3110025

Der scheidende Rendant Helmut Meyer bei der Vorstellung von Bilanz und Haushaltsplan.

Es war die 40. und letzte Präsentation des LKM-Zahlenwerkes im Missionskollegium durch Hemut Meyer: Nach 41 Jahren im Amt stellte er sich nicht zur Wiederwahl. Der Sitzungs-Präses des Missionskollegiums, Hermann Borchers (Farven), dankte Helmut Meyer für seinen beständigen und verlässlichen Dienst – während der Amtzeit von 6 Missionsdirektoren! Er habe in dieser Zeit wohl kaum eine Handvoll Sitzungen versäumt. Borchers ernannte Helmut Meyer zum „Ehrenrendanten“, der auch in Zukunft als erfahrener Ratgeber an den Missionsleitungssitzungen teilnehmen dürfe, aber nun nicht mehr dazu verpflichtet sei.

Missionsdirektor Roger Zieger überreichte ein Abschiedsgeschenk.

Missionsdirektor Roger Zieger überreichte ein Abschiedsgeschenk.

Missionsdirektor Zieger überreichte als Erinnerung eine gerahmte Kopie des Missionskollgiums-Protokolls von 1974, in dem die Wahl von Helmut Meyer damals festgehalten wurde. Zieger ludt den scheidenden Rendanten, das Missionskollegium und alle Missionsfreunde zu einem Lob- und Dankgottesdienst ein.Dieser soll am 26. April um 15 Uhr in der Heimatkirche von Helmut Meyer in Rodenberg stattfinden. Meyer betonte, dass der Dank nicht ihm gelten könne, sondern allein Gott. Daher solle der Gottesdienst als Lob- und Dank-Gottesdienst Gott gegenüber gefeiert werden, der die LKM gesegnet habe und allein durch dessen Kraft Mission geschehen könne.

Zur Nachfolgerin für Helmut Meyer wählte die Versammlung Anne Schütze aus Hamburg. Die gelernte Betriebsprüferin stammt aus Südafrika und wird ihren Dienst zum 1. Mai antreten.

Anne Schütze stellte sich der Versammlung vor.

Anne Schütze stellte sich der Versammlung vor.

Der Abend des ersten Sitzungstages stand im Zeichen eines Gottesdienstes in der Kapelle des Missionshauses und eines Berichts von Pastor Mandlakayise Thwala, Dekan der Diözese KwaZulu-Natal und zugleich stellvertretender Bischof der Lutherischen Kirche im südlichen Afrika (LCSA). Er berichtete unter anderem aus seiner Gemeindearbeit in Nthsongweni (Stadtteil von Durban), die ein großes Waisenhaus betreibt, wo vor allem Aids-Waisen ein Zuhause finden. Twala und seine Ehefrau waren als Gäste zum Missionskollegium eingeladen. Die LCSA ist 1967 aus der Arbeit der LKM hervorgegangen und Partnerkirche der SELK.

P3110078

Dekan Thwalas Vortrag wurde von Missionsdirektor Zieger übersetzt.

Da die Tagesordnung aus organisatorischen Gründen umgestellt werden musste, erfolgte der Bericht des Missionsdirektors in diesem Jahr erst am zweiten Sitzungstag. Um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, die LKM setze damit auch inhaltlich neue Prioritäten, hatte Rendant Helmut Meyer gleich zu Anfang der Tagung bei der Bilanz schmunzelnd betont: „Die Finanzen sind nicht das Wichtigste! Wir haben sie nur diesmal vorgezogen.“

Missionsdirektor Zieger gab in seinem Bericht einen Überblick über den Stand und die Entwicklung der LKM-Missionsarbeit mit ihren Schwerpunkten in Europa und dem südlichen Afrika. Ausführlicher ging er auf die Arbeit in Leipzig ein, wo sich um die Lukaskirche und das LKM-Begegnungszentrum „Die Brücke“ eine vielfältige Arbeit sowohl mit Einheimischen als auch mit Migranten, vorwiegend aus dem Iran, entwickelt hat. Missionsvikar Thomas Beneke, der bisher dort zusammen mit Missionar Hugo Gevers wirkt, soll am 2. Ostertag in Leipzig ordiniert und in eine neue Arbeit nach Newcastle (Südafrika) ausgesandt werden.

Breiten Raum nahmen auch Überlegungen ein, wie die Strukturen der Arbeit in Botswana in Zukunft sinnvoller gestaltet werden können. Dort gebe es jedoch, so Zieger, neben allen Problemen auch verheißungsvolle Entwicklungen.

Der vollständige Bericht des Missionsdirektors kann im Bleckmarer Missionshaus angefordert werden (lkm@selk.de)

Das Missionskollegium, das in der Regel einmal jährlich tagt, ist die Vereinsversammlung der LKM. Zu ihm gehören der Bischof der SELK, die Mitglieder der Missionsleitung (der Vorstand) sowie die Missionsbeauftragten und die Superintendenten der Kirchenbezirke der SELK. (mb)

v.l. Superintendent Bernhard Schütze (Hamburg), Missionsvikar Thomas Beneke (Leipzig, Dekan Twala, Propst Gert Kelter (Görlitz) und Michael Volkmar (Bezirksvertreter Hessen-Nord)

Tagungsteilnehmer: v.l. Superintendent Bernhard Schütze (Hamburg), Missionsvikar Thomas Beneke (Leipzig, Dekan Thwala, Propst Gert Kelter (Görlitz) und Michael Volkmar (Bezirksvertreter Hessen-Nord)

In Afrika – für Afrika, Ausbildung von Theologen

Vom 14.-28. Februar 2015 wird Prof. Dr. Werner Klän, Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie an  der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel und Außerordentlicher Professor für Kirchengeschichte an der University of Pretoria, dienstlich in Südafrika sein. Er tritt damit in Aufgaben am Lutheran Theological Seminary in Tshwane/Pretoria wieder ein, die er bereits seit 2008 getan hat. Hier wird ein Intensivkurs zum Thema “Kirche – Gemeinde -Amt” stattfinden. An der Universität wird er über den Stand der bei ihm anhängigen Doktorarbeiten berichten und die Entwicklung weiterer Perspektiven besprechen. Außerdem wird eine Sitzung der trilateralen Arbeitsgruppe zum Thema “Apartheid”, die von der Lutheran Church in Southern Africa (LCSA), der Freien Evangelisch-Lutherischen Synode in Südafrika (FELSiSA), und der Lutherischen Kirchenmission/der Seslbtändigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (LKM/SELK) einberufen wurde. Daei werden erste Zwischenergebnisse der seit drei Jahren laufenden Forschungen und die Planung der weiteren Arbeit besprochen werden. “Auf die Auffrischung der Kontakte und die Vertiefung der bestehenden Verbindungen freue ich mich schon sehr”, so Klän.

belgium2go

IMG_0250“…  „belgium2go“. Der Name ist absichtlich so gewählt, dass die Verbindung zur bereits bekannten winter2go-Aktion erkennbar ist und Leute schnell dafür zu gewinnen sind.
Die erste richtige belgium2go-Aktion haben wir am vergangenen Wochenende durchgeführt. Dafür kam ein Team aus Deutschland, 7 Theologiestudenten aus Oberursel und Mainz, die allesamt aus der SELK und unserer südafrikanischen Schwesterkirche stammen. Dazu war MD Roger Zieger von der Partie, der sich als Kameramann betätigte und für Film- und Photomaterial sorgte.
Es war auch ein Geschenk des Himmels, dass sie da  waren. Denn es sind trotz höherer Anmeldung nur wenige Brüsseler gekommen. Das mag daran gelegen haben, dass es früh am Samstagmorgen heftigst geschneit hatte. Wir wußten selber nicht, ob wir unsere Aktion so würden durchführen können.
Aber Gott hatte doch vor, uns auf die Strasse zu schicken. Es wärmte sich schnell auf und wurde sogar trocken. So konnten wir mit viel Spannung und in großer Erwartung von unserem Treffpunkt in die Stadt losziehen.
Die Idee bei “belgium2go” ist ähnlich wie bei der Weihnachtsaktion, insofern wir eine Menschenmenge anziehen wollen. Statt des weihnachtlichen Gesangs tun wir das nun bei “belgium2go” mit Hilfe des Tanzes, den ich oben bereits beschrieben habe. Er ist so einfach, dass manche Zuschauer dazukommen und spontan mitmachen. So ist es auch gedacht, und wir winken den Zuschauern, dass sie mittanzen.
Darauf folgte auf den Fuß ein beeindruckendes Anspiel von 3-4 Minuten, das wir am Abend zuvor einstudiert hatten. Das wird zu lauter Musik wieder durch den Lautsprecher vorgeführt und ist sonst ohne Worte. Das ist auch gut so, denn wir haben so viele Sprachen in unserer Stadt, dass sonst immer jemand ausgeschlossen sein würde. Non-verbal ist immer noch am „internationalesten“, wenn es das Wort überhaupt gibt. Jeder versteht die Emotionen und Handlungen, die dargestellt werden und jeder kann sich auf eine oder andere Weise wiederfinden. Die Pantomime spielt mit der Vorstellungskraft und für den einen kann ein Element wichtiger sein und für einen anderen ein anderes.
Die Botschaft ist auf jeden Fall christlich. Das Gesehene bietet genug Anknüpfungs-punkte, um auf unseren christlichen Glauben zu sprechen zu kommen. Das tun wir im Anschluß ans Anspiel. Wir haben mit Brüsselern und Belgiern gesprochen, mit Wallonen und Flamen, mit Christen und Muslimen, mit Agnostikern und Atheisten, mit Erwachsenen und Kindern, mit Reichen und Armen, Touristen und Immigranten. Wenn sie es annahmen, haben wir ihnen ein evangelistisches Büchlein geschenkt. Bei so vielen Zuschauern haben wir nicht die Gelegenheit gehabt, mit jedem einzelnen zu sprechen. Doch viele, haben immerhin einen Flyer unserer Gemeinde erhalten.
Nach einer Weile geht das ganze wieder mit dem Tanz von vorne los – mit ganz neuer Zuschauerbesetzung.

Insgesamt haben wir in ca. 3 Stunden den Cyclus 8 mal durchlaufen und ungefähr 1.000 Leute mit dem Evangelium erreicht. Wir sehen es als eine Saat, die so Gott will früher oder später aufgeht. Und wenn es nur soviel ist, dass die Zuschauer eine positivere Meinung von Kirche bekommen. Möge es Gott schenken, dass die Menschen Den erkennen, für Den wir auf die Strasse gehen: Unsern Herrn und Erlöser Jesus Christus.

Wer mal reinschauen möchte, wie das aussah, hier ist ein Video aus der Perspektive MD Ziegers: https://www.facebook.com/groups/318178378356492/397007327140263/?notif_t=like

“belgium2go” geht weiter – am 14. Februar ist unserer nächster Termin für unsere Strassenevangelisation. Themen, an die wir anknüpfen können, sind Valentinstag und Fasching. Wir hoffen auf eine gute Beteiligung von Brüsseler Christen.

Es müssen aber nicht nur Brüsseler sein – SIE sind auch eingeladen, es den Theologiestudenten am vergangenen Wochenende gleichzumachen, und die Aufregung, Herausforderungen und Freude des Missionsfeldes hautnah zu erfahren. Dies ist die Idee, die MD Zieger mit mir besprochen hatte: Kommt nach Belgien!

Bitte tragen Sie dieses Angebot in Ihre Gemeinden und Kreise, zu Ihren Pastoren und Gemeindevorstehern, zu den Jugendlichen und Erwachsenen. Jeder kann kommen und mitmachen. Für jeden gibt es etwas zu tun. Alle teilen die Freude miteinander und tragen die Erfahrungen und Know-how mit nach Hause.

Ob alleine oder in Gruppen, wir freuen uns auf jeden und alle. Für Gruppen können ggf. auch Termine unabhängig von der untenstehenden Liste gefunden werden. Schreiben Sie mir nur und stellen Sie mir ihre Terminwünsche vor.

Hier sind die voraussichtlichen Termine für dieses Jahr.

Termine und Themen:
Samstag, 14 Feb –  Valintinestag, Fasching
Samstag, 14 Mär – Frühling
Samstag, 4 Apr – Ostern
Samstag, 9 Mai – Muttertag
Samstag, 30 Mai-  Pfingsten, Global Outreach Day
Samstag, 20 Juni – Sommer
Samstag, 29 Aug – Zurück zur Schule
Samstag, 26 Sept – Herbst
Samstag, 31 Okt – Halloween, Lutherische Reformation
Samstag, 14 Nov – Waffenstillstandsgedenktag
Samstag, 12 Dez – Winter2go, Weihnachten
photo
Damit verabschiede ich erst einmal von Ihnen.

Ihnen allen, Ihren Familien und Gemeinden Gottes reichen Segen,
Bis auf baldiges Wiedersehen,
Ihr Missionar Matthias Tepper

Thtuthukani Pre-School

Liebe Freunde des Thuthukani Projekts

Ganz herzlichen Dank für alle Gebete und Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht bestehen könnte. Frau Schnackenberg hat mich gebeten einen kurzen Bericht zu schreiben um die Frage zu klären, ob Spendengelder für Thuthukani überhaupt noch ‘nötig’ sind. Die Antwort ist ganz deutlich…..oh, ja!

In der Thuthukani Pre-School sind zur Zeit 4 Kinder. Dieses bedeutet das der IMG_3823Kindergarten sich momentan finanziell noch nicht selbstständig trägt. Es sind die, laufenden Kosten die gedeckt werden müssen. Hinzu kommt, dass immer neues Material benötigt wird um Kinder mit besonderem Förderungsbedarf bestmöglich zu fördern und zu stimulieren. Material, Spielzeug und Ausrüstung werden Dauerausgaben sein.

Auch wenn die Pre-School mit 8 Kindern vollbelegt wäre und als solche ‘selbständig’ wäre, bliebe in Shelly Beach Raum sehr viel Raum für Ausbreitung. Es soll nicht bei 8 IMG_3827Kindern bleiben, wir werden mit den Kindern wachsen und hoffen auf jedem Fall auf eine Ausweitung der Arbeit. Das hieße: Neue Gebäude, mehr Personal und natürlich wieder – Ausrüstung. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten zur Kooperation mit anderen Kindergärten in der Umgebung.

Zum Schluss ein Gruß von Frau Schnackenberg selbst:„Ich freue mich sehr über Ihr Interesse und lade sie herzlich ein sich bei mir zu melden wenn Sie noch irgendwelche genaueren Fragen haben.

Meine Email Adresse ist:   schnack.bythesea@gmail.com

IMG_3828Ich freue über jeglichen Kontakt.

Ihre Magdalene Schnackenberg“

Missionar Christoph Weber

Weihnachten kann kommen

IMG_1824 Zum ersten Mal seit Jahren läutete heute die Glocke der Kirche in Umlazi zum Gottesdiesnt. Nicht das die Kirche dort sonntags sonst leer geblieben wäre. Gottesdienste wurden gemeinsam gefeiert und die Gemeindeglieder stellten sich pünktlich dazu ein; weil sie wussten, wann der Gottesdienst anfängt. Aber die Glocke, die früher vom Berg herab in die Kirche rief und im Township den Kirchbeginn verkündete, schwieg. Genausgenommen, war sie gar nicht mehr da. Nachdem der Balken an dem sie hing eines Morgens herunterkrachte, war sie abtransportiert worden. Eine neue Aufhängung sollte konstruiert werden.

Am Montag dieser Woche, dem 15.12.14 konnte die Glocke nun wieder ihren Platz aufIMG_1812 dem Turm der Kirche in Umlazi einnehmen. Mit von der Partie waren der pensionierte Pfarrer der Gemeinde Lubede und sein alter Weggefährte Pfarrer i.R. Werner Köhne, die 1969 zum ersten Mal zusammentrafen. Pfarrer i.R. als Pastor der Gemeinde Umlazi und Pfarrer i.R. Köhne als Pastor der nahen FELSISA Gemeinde Westville, hier gemeinsam bei Aufräumarbeiten.

RZ

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.