Am 5. Sonntag nach Trinitatis, dem 16. Juli, durften wir unseren ersten Gottesdienst in der Lutherkirche feiern.

Diese Kirche war in den letzten 50 Jahren die geistliche Heimat de20031728_293756211032953_1954261952286058737_nr Deutschen Evangelischen Gemeinde in Durban, eine Gemeinde der ELCSA-NT. Diese Gemeinde wurde im Januar 2017 aufgelöst, und die LKM hat die Möglichkeit ergriffen, ein neues missionarisches und diakonisches Projekt zu beginnen und ist im Prozess die große Kirche, mit Gemeindesaal und Pfarrhaus zu kaufen. Der Kredit­vertrag wird zur Zeit in Deutschland noch vorbereitet und wir hoffen, daß wir durch Spenden den Kredit bald tilgen zu können.

Wir dürfen, wie oben gesagt, bereits Gottesdienste halten und haben sehr kurzfristig zum ersten Gottesdienst eingeladen. Um so mehr haben wir uns gefreut, dass 41 Menschen der Einladung gefolgt sind.

Einige aus der alten Gemeinde waren gekommen, um noch einmal in „ihrer Kirche“ einen Gottesdienst zu feiern, andere wollen einfach bei uns jetzt weiter mitmachen. Aus unseren Nachbargemeinden (Westville FELSISA und Phoenix LCSA) hat sich eine Kerngruppe zusammengefunden, die das Projekt gemeinsam gestalten wollen. Wir haben uns am Freitagabend getroffen, um den Gottesdienst und das Projekt zu besprechen. Solch ein Treffen wird, bis das alles geregelt ist, erst einmal wöchentlich stattfinden. Anvisiert ist eine Studentenarbeit mit regelmäßigem Termin in der Woche. Dazu kommen die Kongolesen, die einen Swahili Gottesdienst in der Lutherkirche feiern wollen. Der englische Gottesdienst soll regelmäßig um 10:00 stattfinden und der Gottesdienst in Swaheli dann um 14:00.

Unsere Kinder freuen sich, dass sie sich auch engagieren können. David 19554750_293756764366231_2133695338193499112_nhat den ersten Kindergottesdienst gehalten, Lydia und Maria haben die Liturgie oder Lieder am Klavier begleitet, – mit Hilfe von Lorna Böhmer aus der Westville Gemeinde, die dort sonst auch Orgeldienst versieht. In der Predigt über Johannes 1:35-42 (Die Berufung der ersten Jünger) habe ich darüber gesprochen, wie wir uns, als neue Missionsgemeinde, ein Beispiel an Johannes dem Täufer nehmen können, der seine Jünger auf Jesus Christus hinweist. Wir sollten uns nicht so in den Vordergrund stellen, dass wir den Blick auf Christus verstellen, sondern eher wie Andreas, unseren Bruder suchen und zu Jesus bringen. Obwohl Jesus Petrus schon „von ferne“ kennt, können wir Menschen Jesus nicht aus der Distanz kennenlernen und bei ihm bleiben, sondern müssen zu ihm kommen und bei ihm bleiben.

Menschen zu Christus führen und eine Gemeinde schaffen, in der Menschen bei Jesus bleiben wollen, das ist unser Ziel mit der neuen missionarischen Arbeit in der Lutherkirche.

Wir müssen ersteinmal bekannt werden. Deswegen habe ich auf Facebook eine Seite eingerichtet und wir werden uns am Anfang sehr auf die Öffentlichkeitsarbeit, besonders für Studenten an den verschiedenen Colleges und Unis in der Nachbarschaft, 20046306_293755237699717_808837534585034696_nkonzentrieren.

Eine weitere Möglichkeit, in der Nachbarschaft auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen, bietet sich durch diakonische Arbeit. Ein Kindergarten – mit dem Namen „Vulingqondo“ („öffne den Verstand“) ist schon seid 6 Jahren etabliert. Wir werden den Kindergarten mit übernehmen und weiter ausbauen. Im Augenblick sind dort 32 Kinder in zwei Klassen. Wir werden bald zwei weitere Klassen unterbringen. Ich werde wöchentlich die Kinder in der Kirche willkommen heißen und eine Andacht halten.

CW

 

 

 

 

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